Host-City-Poster Hannover | 18. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2006, Deutschland

Inventarnummer: 15/09-8

Host-City-Poster der Stadt Hannover zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Pressemeldung der FIFA vom 22. November 2004:

„Nachdem FIFA und OK bereits Ende September mit dem „Sternenhimmel“ das offizielle Poster für die FIFA WM 2006 vorgestellt haben, präsentieren nun auch die zwölf FIFA WM-Städte ihre individuellen „Host-City-Poster“. „Für unsere Partner in den Städten sind die Host-City-Poster ein ideales Kommunikationsmittel um vor und während der WM weltweit für die Stadt zu werben“, sagt Wolfgang Niersbach, der für Kommunikation verantwortliche Vizepräsident des Organisationskomitees. „Bei den zwölf Postern unterscheiden sich die Motive und die Gestaltungstechniken, so wie auch unsere WM-Städte den Gästen aus aller Welt ein ganz buntes und breitgefächertes Bild von Deutschland bieten werden.“
Bertelsmann mit seiner Tochter Mohn Kalender Verlag wird die Produktion und den Vertrieb der Poster im klassischen Handel sicherstellen. Gleichzeitig dürfen die Städte die Poster in den eigenen Verkaufsstellen (z.B. Fremdenverkehrsamt, Rathaus, etc.) vertreiben. Der Verkaufspreis beträgt € 7,50 pro Poster.

„Wir freuen uns, dass die WM-Städte durch den Verkauf der Host-City-Poster eine weitere Möglichkeit haben, Einnahmen zu erzielen. Diese können zum Teil auch für die städtischen Rahmenprogramme verwendet werden“, sagt Gregor Lentze, der Geschäftsführer der FIFA Marketing Deutschland GmbH.

Frankfurt hat sein Poster zur FIFA WM 2006 bereits präsentiert. In dieser Woche nun werden die Stadt Kaiserslautern (22. November 2004), Dortmund (24. November), Köln, und München (25. November) sowie schließlich Hannover (26. November) und Berlin (Ende November) ihre Poster der Öffentlichkeit vorstellen. Es folgen Stuttgart (2. Dezember), Leipzig (7. Dezember) und Nürnberg (8. Dezember).

Das abschließende „Host City Poster“, das der FIFA WM-Stadt Hamburg, wird dann im Rahmen eines WM-Infoabends des Organisationskomitees in den Hamburger Briese-Studios am 9. Dezember vorgestellt. Noch offen ist der Termin der Poster-Präsentation in Gelsenkirchen.

Präsentations-Termine Städte-Poster zur FIFA WM 2006

Frankfurt: 9. November 2004
Kaiserslautern: 22. November 2004
Dortmund: 24. November 2004
Köln: 25. November 2004
München: 25. November 2004
Hannover: 26. November 2004
Berlin: Ende November/ Anfang Dezember
Stuttgart: 2. Dezember 2004
Leipzig: 7. Dezember 2004
Nürnberg: 8. Dezember 2004
Hamburg: 9. Dezember 2004
Gelsenkirchen: N.N.“

Plakat | Westfalenstadion Dortmund – Fußball-Weltmeisterschaft 1974

Inventarnummer: 91/98

Plakat des Presse- und Informationsamtes der Stadt Dortmund zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. Dargestellt ist eine Spielszene aus der Zweitrunden-Begegnung Brasilien gegen die Niederlande (offizielle Spielpaarung Niederlande – Brasilien). Das Spiel fand am 3. Juli 1974 im Westfalenstadion statt und endete 2:0 für die Niederlande.

Plakat | Westfalenstadion Dortmund - Fußball-Weltmeisterschaft 1974

The 2006 FIFA World Cup Autograph Book | 736 Footballstars sign for a good purpose

Inventarnummer: 08/267

Autogrammbuch mit den Unterschriften aller 736 Spieler sowie der Cheftrainer der 32 teilnehmenden Mannschaften der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dieses einzigartige Autogrammbuch wurde für die offiziellen WM-Charity der FIFA „6 Dörfer für 2006“ zusammen mit den SOS-Kinderdörfern erstellt und am 16. Jui 2006 für 61.500 € versteigert.

„Das ist das wertvollste Fanbuch aller Zeiten. Wir möchten allen Spielern und Trainern, aber auch dem lokalen Organisationskomitee herzlich für ihre Unterstützung danken. Dies ist ein Zeichen des Fairplay und der Solidarität.“, erklärt FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der erfreut ist, dass der Fußball mit der Aktion „6 Dörfer für 2006“ vor allem Kindern in armen Ländern eine Chance auf eine bessere Zukunft gibt.

Die 32 mit den Namen vorgedruckten Pergamente, auf denen die Teams in den Tagen vor Turnierbeginn unterschrieben haben, ist in einem kostbaren Lederumschlag gebunden. Ob Ronaldinho oder Ballack, Totti oder Riquelme, Beckham oder Drogba, Parreira oder Hiddink, Tunesiens Hatem Trabelsi oder Paraguays Carlos Bonet – alle haben für den guten Zweck ihr Autogramm gegeben. Der Erlös aus der Versteigerung des Autogrammbuchs wird für den Bau von sechs Kinderdörfern verwendet. „Wir Fußballer reisen viel um die Welt und sehen das Elend auf allen Kontinenten. Die Kinder leiden am meisten. Das wertvollste Geschenk, das wir diesen Kindern geben können, ist ein Zuhause und eine gute Erziehung. Die SOS-Kinderdörfer leisten hier eine hervorragende Arbeit“, erklärte OK-Präsident Franz Beckenbauer, der am 15. Juni 2006 in der Halbzeitpause der WM-Begegnung Schweden gegen Paraguay (1:0) dieses einzigartige Sammlerstück offiziell vorstellte.

Das Autogrammbuch befindet sich in der Dauerausstellung des Deutschen Sport & Olympia Museums.

The 2006 FIFa World Cup Autograph Book  | 736 Footballstars sign for a good purpose

Durch das Anklicken des Bildes können Sie im Autogrammbuch blättern…

Fußball-Trikot | Deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1978-1980

Inventarnummer: 10/276-95

In diesem Trikotdesign, der Marke Erima, spielte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ab der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Darunter fielen Freundschaftsspiele und die Qualifikation zur Fußball-Europa-meisterschaft 1980 in Italien. Während der Europameisterschaft wurde, bis auf das Finale, ausschließlich mit der Kurzarm-Variante dieses Trikots gespielt. Im Endspiel kam dann erstmalig ein Trikot des Sportartikelherstellers Adidas zum Einsatz. Erima, mit Sitz im schwäbischen Pfullingen, wurde im Jahr 1976 Teil des Adidas-Konzerns.

Eine weitere Besonderheit der Europameisterschaft in Italien war, dass die Hersteller-Logos auf den Trikots abgeklebt werden mussten. Dies geschah durchaus laienhaft (ob gewollt oder nicht), so kam es regelmäßig vor, dass sich die Klebestreifen während des Spiels lösten.

Mit der Nummer 7 spielten in dieser Zeit verschiedene Protagonisten, während der WM 1978 war es Rüdiger Abramczik, dann Bernd Cullmann und Bernd Förster.

 

Offizieller Spielball | 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962, Chile

Inventarnummer: 12/25

Mr. Crack, offizieller Spielball der 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile. Der Ball trägt Signaturen der brasilianischen Nationalmannschaft, so z.B. von Jair da Costa. Hergestellt wurde der Ball bei Custadio Zamora im chilenischen San Miguel (Provinz Santiago).

Erstmalig kam die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei einem Länderspiel gegen Chile am 21. März 1961 in Santiago mit dem Spielball der WM in Berührung. Trotz eines Elfmeters für Deutschland, Albert Brülls verschoss weit über das chilenische Tor, ging das Spiel 1:3 verloren. Im Anschluss an die Begegnung beschwerte sich Brülls, dass der Ball zu leicht gewesen sei. Und tatsächlich, bei einer Überprüfung stellte sich heraus, das der Ball deutlich von den gebräuchlichen europäischen Normen abwich.

Nach dem verlorenen Länderspiel lies Sepp Herberger einige Bälle nach Deutschland importieren, um sich mit dem gelben Rindslederball vertraut zu machen. Uwe Seeler resümierte: „Man muss mit diesem Ball höllisch aufpassen; er steigt beim Torschuss. Nur, wenn man ihn voll trifft, hat er die Eigenschaften eines normalen Fußballs“. Auch Sepp Herberger äußerte sich äußerst kritisch: „Der Ball ist nicht lebendig; er hat keine Seele“.

Nach Kritik weiterer europäischer Mannschaften lies die FIFA den Ball offiziell untersuchen. Von 46 Bällen waren 25 nicht völlig rund, es wurden aufgeblähte Stellen festgestellt. Die Schweizer Mannschaft testete den Ball bei Nässe, nach Ablauf von 90 min. war er 250 g schwerer.

Trotz dieser Widrigkeiten erklärte die FIFA den Ball zum offiziellen Spielball. Um den Spielverlauf nicht zu gefährden, bestellte die FIFA vorsorglich 100 Bälle des Modells „Top-Star“, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden erfolgreich zum Einsatz kam. Es wurde die Regelung getroffen, wenn der Schiedsrichter in einem Spiel drei Bälle aus chilenischer Produktion als unzulänglich erklärte, der Ball aus schwedischer Produktion zum Einsatz kommen sollte.

 

Ort des Endspiels der 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962, Estadio Nacional de Chile in Santiago…


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Parkberechtigung WM-Außenstelle Frankfurt | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974, Deutschland

Inventarnummer: 06/605

Verschiedene Parkberechtigungen und Durchfahrtsgenehmigungen von der 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland für die „WM-Außenstelle“ Frankfurt. Die Parkberechtigungen unterteilen sich in acht unterschiedliche Kategorien: Ehrengäste -Vorfahrt-, WM-Organisation/Hilfsdienste, Ehrengäste, Fotografen, Presse, Organisation, Technik/DOZ und Stadionhotel. Zusätzlich gab es eine „Generaldurchfahrt“.
Es sind alle Spieltage im Frankfurter Waldstadion erfasst, das Eröffnungsspiel am 13. Juni (Brasilien – Jugoslawien (0:0)), Schottland gegen Brasilien (0:0) am 18. Juni, Schottland – Jugoslawien (1:1) am 22. Juni, Polen – Jugoslawien (2:1) am 30. Juni und die legendäre „Wasserschlacht von Frankfurt“ am 3. Juli; Deutschland (Bundesrepublik) schlägt Polen mit 1:0.

Trikot deutsche Fußball-Nationalmannschaft | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010

Inventarnummer: 09/1603

Signiertes Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Erstmals in der Geschichte der deutschen WM-Trikots ist das weiße Jersey durch je einen schwarzen, goldenen und roten Längsstreifen auf der Seite gekennzeichnet. Ergänzt werden diese Streifen durch acht feine Linien. Das DFB Wappen mit dem deutschen Adler liegt auf schwarzen Grund und erinnert so an das Trikot von 1996, als die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich Europameister wurde. In den drei goldenen Sternen sind die Jahreszahlen der Weltmeistertitel ’54, ’74 und ’90 geprägt. Das Trikot wird im Nacken durch den goldenen Schriftzug „Deutscher Fußball-Bund“ in klassischer Schreibschrift hervorgehoben.

Das neue „Heimtrikot“ sollte erstmals bei dem Länderspiel am 14.11.2009 gegen Chile in Köln getragen werden. Aufgrund des tragischen Todes von Nationaltorwart Robert Enke fiel dieses Spiel aus. So kam das Trikot am 18.11.2009 in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste (2:2) zum Einsatz.

09-1603