Tennisschläger Hazells Streamline

Inventarnummer: 18/25

Tennisschläger des Herstellers Hazells, Modell Streamline, in der Ausführung „Green Star“. Das Racket wurde in der Mitte der 1930er Jahre in England hergestellt. Der aus London stammende Tennisspieler Henry Wilfred „Bunny“ Austin konzipierte diesen Tennisschläger, der aus einem Schaft mit drei Segmenten besteht. Der Vorteil zum klassischen Aufbau sollte ein reduzierter Luftwiderstand sowie ein verbessertes Handling sein. Nach Austins Karriereende wurde dieses besondere Design bis zur Wiedereinführung des Split Shaft in den späten 1960er Jahren praktisch vergessen.

Austin stand in den Jahren 1932 und 1938 im Finale der Lawn Tennis Championships in Wimbledon. Zudem war er an gleicher Stelle der erste Spieler, der mit kurzer Hose ein Tennismatch bestritt.

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Tennisschläger Michael Stich | Lawn Tennis Championships Wimbledon, 4. Juli 1997

Inventarnummer: 10/139

Tennisschläger von Michael Stich. Mit diesem Schläger spielte Stich am 4. Juli 1997 das Halbfinale der Lawn Tennis Championships in Wimbledon gegen Cedric Pioline, er verlor das Spiel knapp in fünf Sätzen. Schon im Vorfeld kündigte Stich sein Karriereende, aufgrund chronischer Schulterbeschwerden, nach diesem Turnier an. Somit beendete Michael Stich mit diesem Schläger seine Karriere.

Handschriftlich auf Schlägergriff: „4.7.97 – Mein Schläger meines letzten Matches, Cedric Pioline 7:6 | 2:6 | 1:6 | 7:5 | 4:6 Michael Stich“

Michael Stich übernahm im Jahr 2002  kurzzeitig das Amt des deutschen Davis-Cup-Teamkapitäns, seit 2009 ist er Direktor der German Open am Rothenbaum.

Tennisschläger Anna-Lena Grönefeld | Wimbledon Mixed-Finale 2009

Inventarnummer: 09/1601

Tennisschläger von  Anna-Lena Grönefeld aus dem Finale im Mixed-Wettbewerb bei den Lawn Tennis Championships in Wimbledon 2009. Grönefeld siegte zusammen mit Mark Knowles von den Bahamas in zwei Sätzen (7:5, 6:3) gegen das an Position eins gesetzte Duo Cara Black aus Simbabwe und Leander Paes aus Indien. Im ersten Satz lagen Grönefeld/Knowles bereits 2:5 zurück, konnten dann fünf Spiele in Folge für sich entscheiden und gewannen den Durchgang noch mit 7:5. Im zweiten Durchlauf gaben Black/Paes früh zwei Sätze ab, Grönefeld/Knowles brachten ihre Aufschläge durch und gewannen den zweiten Satz mit 6:3.

Das war der erste deutsche Finalerfolg seit Steffi Graf 1996 die letztmalig in Wimbledon triumphierte. Deutsche Mixed-Sieger gab es in Wimbledon zuletzt 1933, damals gewannen Hilde Krahwinkel und Gottfried von Cramm gegen die englisch-südafrikanische Paarung Mary Heeley/Norman Farquharson mit 7:5 und 8:6.

09-1601