Puma Fußballschuh „Super Atom“

Inventarnummer: 90/60

Aus einem Puma-Pressetext:

„PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten. Dafür wird das Profil der Schuhe verändert und die Stollen werden nicht mehr, wie bisher üblich, mit der Sohle vernagelt, sondern lassen sich an- und abschrauben.

Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland. Nach zweijähriger Entwicklungszeit, in der  Dassler an der Schraubstollentechnik – unter anderem in Zusammenarbeit mit Fußball-Experten wie Sepp Herberger – gearbeitet hat, erproben bereits 1951 erfahrene Spieler aus unterschiedlichen Ligen die revolutionäre Neuentwicklung. Ein Jahr später beginnt PUMA mit der serienmäßigen Produktion des neuen Schraubstollenschuhs, dem „SUPER ATOM“. Die erste Auslieferung der PUMA Schraubstollenschuhe an Spitzensportler und führende Sportfachgeschäfte erfolgt zum Start der deutschen Fußballsaison 1952/53, in der sie auch erstmals auf dem Spielfeld eingesetzt werden. Aus der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die am 21. Juni 1953 Deutscher Fußballmeister wird, tragen insgesamt sieben Spieler die PUMA-Schraubstollenschuhe. Darunter sind Horst Eckel und Werner Liebrich, die aufgrund herausragender sportlicher Leistungen in die deutsche Nationalelf aufgenommen werden. PUMA weist  1953 in einer Anzeigenkampagne auf den erfolgreichen Einsatz des „SUPER ATOM“ bei Deutschlands Fußball-Elite hin.“

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Wettkampfbody der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 95/1091

Wettkampfbody  von Christina Lathan, getragen bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Lathan lief am 9. Mai 1976 in Dresden Weltrekord über die 400 m in 49.77 Sekunden. Zwei Monate später, bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, errang sie hinter der Polin Irena Szewińska die Silbermedaille. In der 4 x 400 m Staffel holte sie zusammen mit Doris Maletzki, Brigitte Rohde und Ellen Streidt die Goldmedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann sie hinter Marita Koch (Gold) und der Tschechin Jarmila Kratochvílová die Bronzemedaille. Mit der Staffel, zusammen mit Gabriele Löwe, Barbara Krug und Marita Koch erreichte sie die Silbermedaille.

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Poloshirt Lena Schöneborn | Spiele der XXIX. Olympiade 2008, Peking

Inventarnummer: 09/1272

Poloshirt, Teil der offiziellen Olympiakleidung der deutschen Mannschaft, von Lena Schöneborn, Goldmedaillengewinnerin im Modernen Fünfkampf bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking.

Lena Schöneborn ist nach Stephanie Cook und Zsuzsanna Vörös die dritte Goldmedaillengewinnerin im Modernen Fünfkampf der Frauen bei Olympischen Spielen, der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2000 ausgetragen.

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Trikot Fackelläufer | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 09/764

Trikot eines österreichischen Fackelläufers von den Olympischen Spielen 1972 in München. Das olympische Feuer wurde am 28. Juli 1972 in Olympia entzündet, der Fackelstaffellauf verlief über 5.500 km durch Griechenland, der Türkei, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Ungarn und Österreich bis es am 25. August 1972 auf dem Königsplatz in München eintraf. Nach einer Nacht im Maximilianeum erreichte die Flamme am 26. August das Olympiastadion in München. Schlussläufer war der Leichtathlet Günter Zahn, er entzündete die olympische Feuer während der Eröffnungszeremonie.

Nach Augsburg, zu den Wildwasser-Wettbewerben der Kanuten, traf die Flamme am 27. August ein.

Zu den olympischen Segelwettbewerben in Kiel trugen 1280 Läufer, 90 Radsportler und 34 Reiter die Flamme. Am 28. August erreichte sie die Regattastrecke in Kiel-Schilksee. Letzter Fackelträger war der Schüler Philipp Lobinius.

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Fußballtrikot Bettina Wiegmann | Frauen-Nationalmannschaft

Inventarnummer: 09/1271

Fußballtrikot von Bettina Wiegmann, signiert von der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Bettina Wiegmann wurde Weltmeisterin,  Europameisterin und sie gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney.

Im Verein wurde sie in der Saison 1996/97 Deutscher Meister mit dem FFC Brauweiler Pulheim, außerdem gewann sie den DFB-Pokal in den Jahren 1991, 1994 und 1997.

Nach 154 Länderspielen, in denen sie 51 Tore erzielte, beendete die Mittelfeldspielerin 2003 ihre Karriere. 2004 wurde sie auf Vorschlag von Franz Beckenbauers als erste Frau zur Ehrenspielführerin des DFB benannt.

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Adidas Fußballschuh “Club″

Inventarnummer 83/461

Fußballschuh der Fa. Adidas, Modell „Club“. Der Schuh wurde 1952 vorgestellt, erst noch ohne braune Vorderkabbe, später dann, wie bei diesem Exemplar aus dem Jahr 1954, mit brauner Vorderkappe.

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Adidas Fußballschuh „Nylon“

Inventarnummer: 83/463

Adidas Fußballschuh “Nylon″. Das Modell „Nylon“ wurde im September 1957 vorgestellt. Die Nylonsohle brachte gegenüber der klassischen Ledersohle große Vorteile: Äußerst geringe Wasseraufnahme, keine Deformationen, Schmutz abweisend, bessere Verteilung des Stollendrucks. Nachteil: Die Sohle bildetet im Gegensatz zur Ledersohle kein „Fußbett“. Dieser Nachteil wurde erst 1959 mit der Entwicklung einer vorkonfektionierten, gespritzen Polyamidsohle beseitigt.

Das Modell „Nylon“ war der Vorläufer des Adidas „Weltmeister“. Der „Weltmeister“ wurde 1958 bei der Fußball-WM von der deutschen Mannschaft getragen.

83-463

Adidas Fußballschuh „Stabil“

Inventarnummer: 83/462

Adidas Fußballschuh “Stabil″ mit schwarzer Kunststoff-Nockensohle. Das Modell „Stabil“ war ein besonders preisgünstiger Nockenschuh für Jugend- und Amateurspieler, ab 1955 im Fachhandel erhältlich.

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Adidas Fußballschuh „Santiago 62“

Inventarnummer: 95/747

Adidas Fußballschuh „Santiago 62“ mit schwarzer Kunststoff-Nockensohle aus dem Jahr 1959. Bei dem hier gezeigten Modell war die Laufsohle noch verklebt. Ab 1960 wurde der Schuh mit einer direkt anvulkanisierten Multinocken-Gummisohle vorgestellt, zusätzlich wurde das Fußbett in die Sohle integriert.

Gumminockensohlen waren wegen der damals meist extrem harten Spielfelder sehr beliebt. Auch 1962 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Chile wurde aus dem gleichen Grund die Nockensohle  bevorzugt.