PUMA Werbeheft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 18/30

Werbeheft des Sportartikelherstellers PUMA, das im Nachgang zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erschien.

Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1954 mit den Konkurrenzprodukten von Adidas spielte, wird hier für den „PUMA-Dassler-Fußballstiefel“ geworben. Mannschaften wie Ungarn (Favorit auf den WM-Titel) und Uruguay (diese spielten mit dem PUMA Brasil) vertrauten auf die Produkte von Rudolf Dassler = PUMA.

Die ungarische Nationalmannschaft schreibt: „Wir freuen uns natürlich, im internationalen Fußball eine führende Rolle zu spielen und wissen deswegen auch den Wert eines guten Handwerkzeugs, wie zum Beispiel den hervorragenden PUMA-Fußballstiefel, zu schätzen. Wir sind von den Vorzügen, nämlich dem leichten Gewicht, der vorzüglichen Paßform und vor allem von dem wirklich wunderbaren Schraubstollen-System, begeistert und spielen deswegen gerne mit dem Schuh.“

Plakat | 11. Handball-Weltmeisterschaft – 1986, Schweiz

Inventarnummer: 91/1381

Die 11. Handball-Weltmeisterschaft der Männer fand vom 25. Februar bis zum 8. März 1986 in der Schweiz statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften am Turnier teil. Den Weltmeistertitel errang Jugoslawien mit einem 24:22-Sieg gegen Ungarn. Bronze gewann die DDR-Auswahl, die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland belegte den siebten Platz.

Plakat Handball-WM 1986

Rückenlehne | Fußballstadion Wankdorf

Inventarnummer: 11/136

Rückenlehne aus dem Wankdorfstadion mit den Sitzplatznummern 217, 218, 219, 220, 221, 222.

1997 stimmte das “Berner Stimmvolk” mit 72% für den Abriss des Wankdorfstadions, an seine Stelle wurde das Stade de Suisse errichtet.

Die Geschichte des Wankdorfstadions begann 1920, der Berner Fussballklub Young Boys (FC YB) spielte und trainierte seit 1904 auf dem Spitalacker-Platz. Dieser genügte im Laufe der Zeit nicht mehr den Ansprüchen des Clubs und so suchte man einen geeigneten Platz für ein neues Stadion, fündig wurde man auf dem Wankdorffeld. Die Architekten Scherler & Berger planten die neue Spielstätte, in nur sieben Monaten Bauzeit wurde m Oktober 1925 das neue Stadion mit 22.000 Plätzen eingeweiht.

In den 1930er Jahren wurde das Fußballspiel zu einem Volks- und Zuschauersport, das bestehende Stadion genügte nicht mehr den Ansprüchen. Die Zuschauerplätze wurden auf 42.000 erhöht und es entstanden die beiden Ecktürme, die sich später zum Wahrzeichen des Wankdorfstadions entwickelten.

Auf dem FIFA-Kongress 1948 in London wurde die 5. Fußball-Weltmeisterschaft in die Schweiz vergeben, als Spielorte wurden festgelegt: Basel, Genf, Zürich, Lugano, Lausanne und natürlich Bern. Die Stadt Bern bewilligte 1950 den Bau eines neuen Stadions. Die Architekten Virgilio Muzzulini und Walter Haemmig schufen ein Fußballstadion mit 56.000 Sitzplätzen und 8.000 Stehplätzen, vom alten Stadion blieben nur die Ecktürme.

Eröffnung war der Pfingstmontag 1954, im Freundschaftsspiel gegen Ungarn verlor die Schweizr mit 0:9, was die Ausnahmestellung der Ungarn im Fußball der frühen 50er Jahren widerspiegelte.

Geschichte schrieb, speziell aus deutscher Sicht, das Fußballstadion Wankdorf im Finale der 5. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, Deutschland gewann gegen die hoch favorisierten Ungarn mit 3:2, das “Wunder von Bern” war geboren.

Das Ende des Wankdorfstadions kam im Jahr 2001, das letzte Spiel, das “Abbruchfest”, fand am 7. Juli 2001 statt, es spielte der BSC Young Boys gegen den FC Lugano 1:1. Der letzte Torschütze im Fußballstadion Wankdorf war Reto Burri.

Am 3. August 2001 wurde das Stadion gesprengt.


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Fahne Leichtathletik-Mannschaft Schweiz | Spiele der VIII. Olympiade 1924, Paris

Inventarnummer: 09/1178

Fahne der Schweizer Leichtathletik-Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris, „Die Fahne der Schweizer Leicht-Athleten an der Olympiade in Paris. 5.-13. Juli 1924“. Alle 17 Leichtathleten aus der Schweiz sind handschriftlich, teilweise mit der Disziplin, in der Mitte der Fahne vermerkt:

– Walter Strebi,
– 100-m, ausgeschieden im Vorlauf
– 200-m, ausgeschieden im Vorlauf

– Victor Moriaud,
100-m, ausgeschieden im Vorlauf
110-m-Hürden, ausgeschieden im Vorlauf
4-x-100-m-Staffel, die Schweizer Staffel wurde im Finale disqualifiziert

– Josef Imbach, auf der Fahne notiert als „Weltrekordmann 400 m„, unterbot den bestehenden Weltrekord im
zweiten Vorlauf  mit 48,0 sek.
Imbach trat auch in der 4-x-100-m-Staffel an, jedoch wurde die Schweizer Staffel  im Finale disqualifiziert.

– Christian Simmen, 400-m, ausgeschieden im Vorlauf

– Paul Martin, Silbermedaillengewinner über die 800-m-Strecke

– Willy Schaerer, Silbermedaillengewinner über die 1.500-m-Strecke

– William Marthe, 5.000-m, ausgeschieden im Vorlauf

– Willi Moser,
110-m-Hürden, ausgeschieden im Halbfinale
Speerwurf, ausgeschieden im Vorkampf

– Heinz Hemmi, 4-x-100-m-Staffel, disqualifiziert

– K. Borner,
– 100-m, ausgeschieden im Vorlauf
– 4-x-100-m-Staffel, disqualifiziert

– Arthur Schwab, 10-km-Gehen, 5. Platz

– Adolf Meier,
– Weitsprung, ausgeschieden im Vorkampf
– Zehnkampf

– Werner Nüesch,
Diskus, ausgeschieden im Vorkampf
– Kugelstoßen, ausgeschieden im Vorkampf

– Otto Garnus
– Diskus, ausgeschieden im Vorkampf
– Kugelstoßen, ausgeschieden im Vorkampf

– Hans Wipf, Speerwurf, ausgeschieden im Vorkampf

– Constant Bucher,
Kugelstoßen, ausgeschieden im Vorkampf
Moderner Fünfkampf
– Zehnkampf

– Ernst Gerspach, Zehnkampf