Plakat „Radsport“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-14

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Disziplin Radsport.

Das Straßenrennen wurde in der katalanischen Stadt Sant Sadurní d’Anoia gestartet. Das Mannschaftszeitfahren fand auf dem Motodrom Circuit de Catalunya statt. Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe war das Velòdrom d’Horta.

Gestartet wurden die Radsportwettbewerbe bei den Olympischen Spielen mit dem Mannschaftszeitfahren über 100 km. Das italienische Team begann furios, doch ab Mitte des Rennens verschärfte das deutsche Team das Tempo. Am Ende waren 60 Sekunden Vorsprung herausgefahren, Gold für Bernd Dittert, Christian Meyer, Uwe Peschel und Michael Rich.

Gleichzeitig startete das Straßenrennen der Frauen über 81 km, dort siegte die Australierin Kathryn Watt vor der Französin Jeannie Longo-Ciprelli und Monique Knol aus den Niederlanden.

Das Straßenrennen der Herren wurde ebenfalls in Sant Sadurní d’Anoia gestartet, es ging über die Distanz von 194 km. Der Italiener Fabio Casartelli fuhr im Sprint auf Platz 1, gefolgt vom Niederländer Erik Dekker und dem Letten Dainis Ozols. Am 18. Juli 1995 starb Fabio Casartell nach einem Sturz bei einer Tour de France Etappe.

Die erfolgreichsten deutschen Athleten auf der Bahn waren Jens Fiedler (Sprint) sowie Guido Fulst, Michael Glöckner, Jens Lehmann, Stefan Steinweg und Andreas Walzer in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m sowie Petra Rossner, die in der 3000 m Einzelverfolgung startete. Alle genannten Athleten errangen Gold.

Plakat Radsport| Barcelona 1992

Das Straßenrennen der Frauen (über 81 km) und Männer (über 194 km) fand um die Stadt Sant Sadurní d’Anoia statt.

Das Mannschaftszeitfahren wurde auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen.

Das Velòdrom d’Horta war der Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe.

Fotografie | Gustav-Adolf „Täve“ Schur

Inventarnummer: 11/06-25

Fotografie von  Gustav-Adolf „Täve“ Schur aus den 60er Jahren.
Bildbeschriftung: „Gustav-Adolf Schur: Weltmeister im Straßenradsport 1958, 1959 und Vizeweltmeister 1960; Friedensfahrtsieger 1955 und 1959; Gewinner der Bronzemedaille 1956 und der Silbermedaille 1960 bei den Olympischen Spielen.  Der prominente Sportler wurde in die Volkskammer gewählt und wirkt heute als Sportfunktionär bei der Stärkung der sozialistischen Sportorganisationen der DDR aktiv mit.“

Plakat “Cycling” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1847

Offizielles Plakat “Cycling” von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Die aus Stuttgart stammende Sandra Schuhmacher war die erste Bronzemedaillengewinnerin des olympischen Straßenrennens der Frauen, erst kurz vor der Ziellinie wurde sie von den beiden US-Amerikanerinnen Connie Carpenter-Phinney und Rebecca Twigg überspurtet.

Auf der Bahn gewann Fredy Schmidtke aus Köln knapp vor dem Kanadier Curtis Harnett das 1.000 m Zeitfahren. In der 4.000 m Verfolgung errang Rolf Gölz im Einzel die Silbermedaille, mit der Mannschaft (zusammen mit Reinhard Alber, Roland Günther und Michael Marx) die Bronzemedaille. Uwe Messerschmidt aus Schwäbisch Gmünd konnte hinter dem Belgier Roger Ilegems die Silbermedaille im 50 km Punktefahren sichern.

88-89-1847

Postkarte | Sprintweltmeister Willy Arend

Inventarnummer: 92/917

Postkarte mit der Signatur des Bahnradweltmeisters Willy Arend vom 24.08.1954. Bei den Bahnradweltmeisterschaften 1897 im Glasgow errang der sogenannte „schöne Willy“ den ersten deutschen Profi-Weltmeistertitel überhaupt. Der Sprinter wurde dreimal Europameister und im Abstand von 25 Jahren zweimal Deutscher Meister. Erst im Alter von 50 Jahren beendete er seine Laufbahn. Arend galt als Primadonna des Radsports, er tauchte für gewöhnlich zu spät am Start auf, ließ sich leicht ablenken und kokettierte gekonnt mit dem Publikum. Er gab kein Rennen verloren und verdiente laut Einkommens-Rangliste für „Berufsflieger“ mehr als doppelt so viel, wie der zweitplatzierte Thorwald Ellegaard.

Postkarte Willy Arend