Olympische Fackel | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 81/05

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.
Eine Gruppe von Leningradern Ingenieuren, unter der Leitung von Boris Tuchin, wurde im Herbst 1978 beauftragt, eine Fackel zu den Olympischen Spielen in Moskau zu entwerfen. Nach wenigen Monaten war die Grundform der dann tatsächlich verwendeten Fackel fertig. Nach diversen Testreihen wurde die Fackel mit einem Propan-Butan Gemisch betrieben. Die 56,5 cm lange und 700 gr schwere Fackel wurde für eine Brenndauer von 8-10 min. konstruiert, die durchschnittliche Lauflänge pro Fackelträger betrug etwa einem Kilometer. Insgesamt wurden 6200 Fackeln produziert.

Der Fackelstaffellauf startete in Griechenland, verlief dann durch Bulgarien und Rumänien in das Staatsgebiet der UdSSR. Insgesamt wurde eine Strecke von 5000 km absolviert. Die Fackelträger wurden von dem japanischen Sportartikelhersteller Mizuno ausgerüstet.

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Fotografie | Maxi Gnauck – Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 11/06-16

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Maxi Gnauck und ihrer Trainerin Hannelore Sauer bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.

Bildbeschreibung: „Moskau Olympia – Herzliche Glückwünsche von ihrer Trainerin Hannelore Sauer ( l.) erhält DDR-Turnerin Maxi Gnauck. Die 15jährige Turn-Weltmeisterin am Stufenbarren erkämpfte sich in der Mehrkampf-Einzelwertung die olympische Silbermedaille.“

Fotografie | Lothar Thoms – Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 11/06-15

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Lothar Thoms bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.

Bildbeschreibung: „Die zweite olympische Goldmedaille für den DDR-Radsport erkämpfte Lothar Thoms in der Weltrekordzeit von 1:02,955 beim 1000m Zeitfahren auf der enorm schnellen Holzpiste von Krylatskoje.“

Plakat | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 88/89-1817

Die Olympischen Spiele 1980 fanden vom 19. Juli bis zum 3. August 1980 in Moskau (UdSSR) statt. Sie waren nach den Spielen von Montreal/Kanada vier Jahre zuvor die zweiten Boykottspiele. Die Eröffnungsfeier und Abschlussfeiern wurden im Zentralen Leninstadion abgehalten. Während die sowjetische Hauptstadt Schauplatz der meisten olympischen Wettbewerbe war, fand das Fußballturnier neben Moskau auch in Leningrad, Kiew (Ukrainische SSR) und Minsk (Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik) statt, die Segelwettbewerbe wurden nach Tallinn in die Estnische SSR ausgelagert.

Offizielles Werbeplakat mit brennender olympischer Fackel

88-89-1817

Wettkampfbody der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 95/1091

Wettkampfbody  von Christina Lathan, getragen bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Lathan lief am 9. Mai 1976 in Dresden Weltrekord über die 400 m in 49.77 Sekunden. Zwei Monate später, bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, errang sie hinter der Polin Irena Szewińska die Silbermedaille. In der 4 x 400 m Staffel holte sie zusammen mit Doris Maletzki, Brigitte Rohde und Ellen Streidt die Goldmedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann sie hinter Marita Koch (Gold) und der Tschechin Jarmila Kratochvílová die Bronzemedaille. Mit der Staffel, zusammen mit Gabriele Löwe, Barbara Krug und Marita Koch erreichte sie die Silbermedaille.

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