Olympische Fackel | Spiele der XXX. Olympiade 2012, London

Inventarnummer: 12/40-2

Die 80 cm lange und 800 g schwere Fackel besteht aus einer vergoldeten Aluminiumlegierung. Sie ist mit 8000 Perforationen (Löchern) versehen, jede Perforation steht für einen Fackelläufer des Fackelstaffellaufes. Entworfen wurde die Fackel von Edward Barber und Jay Osgerby, die Fertigung übernahm die Fa. Premier Sheet Metal in Coventry.

Das olympische Feuer wurde am 10. Mai 2012 in Olympia entzündet, erster Fackelläufer war der griechische Schwimmweltmeister Spyros Gianniotis, er übergab die Flamme an den britischen Boxer Alex Loukos. Nach sieben Tagen und etwa 3000 km erreichte die olympische Flamme das alte Olympiastadion in Athen.

Am 19. Mai 2012 startete der Fackelstaffellauf auf dem englischen Festland. Nach 70 Tagen und einer Strecke von über 12.000 km erreichte das olympische Feuer am 27. Juli 2012 das Olympiastadion in London.

12-40-2

Silbermedaille | Spiele der XIV. Olympiade 1948, London

Invebtarnummer: 91/331

Silbermedaille von den Olympischen Spielen 1948 in London. Gestaltet und geprägt wurde die Medaillen bei der Fa. John Pinches Ltd. Gestalterisch wurde seit den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam die von Cassioli entworfene Siegermedaille verwendet. Auf der Vorderseite links sitzt eine Victoria. In der rechten erhobenen Hand hält sie einen Lorbeerkranz und in der linken einen Palmzweig. Auf der Rückseite wird eine Szene der antiken Olympischen Spiele dargestellt. Der Athlet auf der Schulter soll Diagoras aus Rhodos sein, er war der Stammvater der berühmtesten antiken Athletenfamilie. Er siegte bei den Spielen der 79. Olympiade im Faustkampf. Seine Söhne Akusilaos und Damagetos siegten ebenfalls im Faustkampf, auch sein jüngster Sohn Dorius siegte in dieser Disziplin. Die Rückseite der Cassioli-Medaille wurde bis 1968 verwendet.

91-331