Wimpel deutsche Reiter-Equipe | Spiele der XVI. Olympiade 1956, Stockholm

Inventarnummer: 87/362

Wimpel der deutschen Reiter-Equipe bei den Olympischen Reiterspielen 1956 in Stockholm.

Aufgrund der strengen Quarantänebestimmungen Australiens, die Quarantänezeit betrug sechs Monate, fanden die olympischen Reiterspiele 1956 nicht in Melbourne, sondern in Stockholm statt. Deutschland gewann zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze.

Legendär war der Ritt von Hans Günter Winkler mit seiner Stute Halla. Winkler ritt mit einem Leistenbruch unter starken Schmerzmitteln, er konnte Halla nur noch an die Hindernisse heranführen, ihr aber keine Signale vor den Hindernissen geben. Halla sprang intuitiv und ließ keine Strafpunkte im Parcours, Winkler wurde Olympiasieger in der Einzelwertung.

Auf dem Wimpel haben unterschrieben: Hans Günter Winkler, Fritz Thiedemann, Klaus Wagner, Otto Rothe, August Lütke-Westhues, Liselott Linsenhoff, Anneliese Küppers, Hannelore Weygand.

87-362

Wimpel Fußball-Nationalmannschaft Ungarn | 5. FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1954, Schweiz

Inventarnummer: 06/358-1

Wimpel der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft aus dem Jahr 1954.

Deutschland wurde gegen die hoch favorisierten Ungarn Weltmeister. Noch in der Vorrunde verlor die deutsche Mannschaft gegen Ungarn mit 8:3 (Sepp Herberger stellte eine besseres Reserveteam auf, man rechnete mit einer Niederlage, um dann mit der vermeintlich besten Aufstellung das erwartete Endscheidungsspiel um Platz zwei gegen die Türkei am 23. Juni mit 7:2 zu gewinnen).
Nachdem die Ungarn schnell mit 0:2 führten, gelang Max Morlock in der 11. Minute der Anschlusstreffer. Nach Eckball von Fritz Walter glich Helmut Rahn in der 18. Minute aus. Ungarn stürmte unermüdlich auf das deutsche Tor, Hidegkuti traf nur den Pfosten, Kocsis die Querlatte. Sechs Minuten vor Ende schoss Helmut Rahn von der Strafraumgrenze auf das ungarische Tor und überwand Grocsis mit einem Flachschuss zum 3:2. Kurz darauf wurde ein Treffer der Ungarn wegen Abseitsstellung nicht anerkannt, Deutschland wurde zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Später ging das Endspiel als „Das Wunder von Bern“ in die Fußballgeschichte ein.

Auszüge aus der Radioreportage von Herbert Zimmermann

06-358-1

Siegerplakette Automobil-Sternfahrt | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 89/11

Plakette zur Olympia Automobil-Sternfahrt der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Es waren Autofahrer aus der ganzen Welt eingeladen, an der „Olympia-Automobil-Sternfahrt 1936“ teilzunehmen. Jedes Fahrzeug musste mit zwei Personen besetzt sein. Neben der Startnummer bekam jedes Fahrzeug einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rally Automobile Olympia 1936“. Die Sternfahrt startete am 22. Juli und endete am 30. Juli 1936 in Berlin.

Für die Fahrer galt es auf dem Weg nach Berlin möglichst viele Punkte zu sammeln, die nach einem umfangreichen Schlüssel vergeben wurden. Für die Siegerplakette in Gold mussten 2000 Punkte erreicht werden, für die Plakette in Silber 1000 Punkte. Die Bronzeplakette wurde jedem Fahrer übergeben, der das Ziel in Berlin ausschreibungsgemäß erreichte.

89-11

Erinnerungsmedaille | VIII. Olympische Winterspiele 1960 Squaw Valley

Inventarnummer: 87/152

Erinnerungsmedaille von den VIII. Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley. Das Design wurde in einem Ideenwettbewerb ausgeschrieben, das Kunstkomitee entschied sich für den Entwurf der Fa. Knollin aus San Francisco. Umgesetzt wurde der Entwurf dann von der Fa. Herff Jones Co. aus Indianapolis, die auch die Siegermedaillen fertigten. Die Medaille besteht aus Bronze und hat einen Durchmesser von 50 mm, sie wurde in einer durchsichtigen Kunststoffschachtel übergeben.

Teilnehmermedaille87-152