Goldmedaille | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 06/741-1

Goldmedaille von den Olympischen Spielen 1972 in München. Erstmals seit 1928 wurde die Rückseite der Siegermedaillen neu gestaltet, verschiedene Künstler reichten Entwürfe ein. Das OK wählte den Vorschlag von Gerhard Marcks, einem der letzten lebenden Meister des Bauhauses. Als Motiv hatte er die Schulzpatrone der Kampfspiele und der Freundschaft Castor und Pollux gewählt.
Erstmals bei Olympischen Spielen ersetzte eine Kette das bisher übliche Seidenband. 90 cm lang wurden Ankerglieder aus 7,5 mm dickem Messing-Material aneinandergefügt und über eine Öse an die Medaille angeschraubt. Sie wurden je nach dem Farbton der Medaille bronziert, versilbert oder vergoldet.
Zum ersten Mal wurden auf dem Medaillenrand der Wettbewerb, der volle Name des Siegers und seine Nationalität eingeprägt, insgesamt wurden 1109 Medaillen hergestellt.

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Urkunde zum Silbernen Lorbeerblatt | Boris Becker, Michael Stich

Inventarnummer: 08/918

Die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland erhielten Boris Becker und Michael Stich aus der Hand von Bundespräsident Richard von Weizsäcker anlässlich des Olympiasiegs im Herrendoppel bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Becker/Stich gewannen das Endspiel gegen das südafrikanische Duo Ferreira/Norval in vier Sätzen mit 3:1.

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Siegermedaille in Gold | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 07/122

Der katalanischen Bildhauer Xavier Corberó entwarf die  Medaillen für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Das Motiv auf der Vorderseite ähnelt dem von Cassioli, welches seit den Olympischen Spielen 1928 Verwendung fand (jedoch fehlt hier das Kolosseum (vgl. 06/741-1)). Die “Grundplatte” der Siegermedaille für die Erstplatzierten besteht aus vergoldetem Silber, das darauf befestigte Medaillon ist aus purem Gold.

Insgesamt wurden 1691 Medaillen bei Siegerehrungen übergeben.

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