Deutsches Sportabzeichen „DSA“ | 1948 – 1952

Inventarnummer: 06/738

Vorläufer des Deutsches Sportabzeichen in Gold, Silber, Bronze und als Versehrtenabzeichen aus dem Zeitraum von 1948 bis zum 1. April 1952. Verliehen wurde das hier abgebildete Sportabzeichen mit dem Buchstabenkürzel „DSA“ (Deutsches Sportabzeichen) von dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen (1948-1952), dem  Landessportverband Schleswig-Holstein (1949-1952) und dem Hamburger Sport-Bund (1949-1952).
Ab dem 1. April 1952 wurde das Deutsche Sportabzeichen einheitlich vom Deutschen Sportbund (DSB) vergeben.

Deutsches Sportabzeichen “LSA” | 1949 – 1952

Inventarnummer: 06/738-1

Vorläufer des Deutsches Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze aus dem Zeitraum von 1949 bis zum 1. April 1952. Verliehen wurde das hier abgebildete Sportabzeichen mit dem Buchstabenkürzel “LSA” (Landessportabzeichen) ausschließlich von dem Württembergischen Landessportbund.
Ab dem 1. April 1952 wurde das Deutsche Sportabzeichen einheitlich vom Deutschen Sportbund (DSB) vergeben.

 

 

 

 

 

Deutsches Sportabzeichen “BSA” | 1949 – 1952

Inventarnummer: 06/738-2

Vorläufer des Deutsches Sportabzeichen in Bronze aus dem Zeitraum von 1949 bis zum 1. April 1952. Verliehen wurde das hier abgebildete Sportabzeichen mit dem Buchstabenkürzel “BSA” (Bundessportabzeichen) von den Landessportbünden Niedersachsen, Hessen, Rheinland, Pfalz, Bremen (ab 1950) und dem Sportbund Rheinhessen (ab 1950).
Ab dem 1. April 1952 wurde das Deutsche Sportabzeichen einheitlich vom Deutschen Sportbund (DSB) vergeben.

 

 

 

 

 

Deutsches Sportabzeichen „BJA“ | 1949 – 1952

Inventarnummer: 06/738-3

Vorläufer des Deutsches Sportabzeichen in Silber aus dem Zeitraum von 1949 bis zum 1. April 1952. Angelehnt ist das Sportabzeichen mit dem Buchstabenkürzel „BJA“ (Bundesjugendabzeichen) an das Bundessportabzeichen (BSA), welches bei den Landessportbünden Niedersachsen, Hessen, Rheinland, Pfalz, Bremen (ab 1950) und dem Sportbund Rheinhessen (ab 1950) verliehen wurde.
Ab dem 1. April 1952 wurde das Deutsche Sportabzeichen einheitlich vom Deutschen Sportbund (DSB) vergeben.

Auszeichnung | „Silberner Fußballschuh“ für Jürgen Croy

Inventarnummer: 98/247

Mit dem „Silbernen Fußballschuh“ wurde in der DDR der beste Fußballer des Spieljahres geehrt. Jürgen Croy erhielt diese Auszeichnung in den Jahren 1971/72, 1975/76 (hier abgebildet) und 1977/78. Außerdem wurde er 1989 zum besten Fußballer „nach 40 Jahren DDR“ gewählt.

Weitere sportliche Höhepunkte:
– Sieger beim UEFA-Juniorenturnier 1965 (inoffizielle Europameisterschaft)
– DDR-Pokalsieger 1967, 1975
– Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1972 München
– Teilnahme an der Fußballweltmeisterschaft 1974
– Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1976 in Montréal
– Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger 1976, BSG Sachsenring Zwickau

 

 

 

Goldmedaille | IV. Olympische Winterspiele 1936, Garmisch-Partenkirchen

Inventarnummer: 90/509

Goldmedaille von den IV. Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Die Siegermedaille wurde von dem Künstler Richard Klein aus München entworfen und bei der Firma Deschler und Sohn hergestellt. Die Medaille hat einen Durchmesser von 100 mm, die Bronzemedaille wiegt 296.5 Gramm, die Silbermedaille 322 Gramm und die Goldmedaille 323 Gramm.

Auf der Vorderseite sieht man einen antiken Rennwagen mit Siegesgöttin, rechts vom Wagenende sind die Initialen des Künstlers angeordnet. In der unteren Hälfte sind vor einer Tafel die Sportgeräte der Wettbewerbe der Winterspiele zu sehen: Bob, Ski, Schlittschuhe und Eishockeyschläger, am unteren Rand befindet sich die Inschrift „Garmisch-Partenkirchen. Auf der Rückseite befinden sich die olympischen Ringe und die Umschrift „IV. Olympische Winterspiele 1936“.

Goldmedaille | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 07/432

Siegermedaille in Gold von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta.

Gestaltet wurden die Sieger- und Erinnerungsmedaillen von Malcom Grear Designers. Wie seit 1928 trägt die Vorderseite das von Cassioli entworfene Motiv: Victoria mit erhobener rechten Hand und Lorbeerkranz vor Colosseum. Auf der Rückseite ist als Kennzeichnung der Sportart das entsprechende Piktogramm abgebildet, dazu als Umschrift: „Cenntennial Olympic Games“.
Hergestellt wurden die Medaillen von der Firma Reed and Barten in Taunton/USA, die Maße: 70 mm Durchmesser bei einer Dicke von 5,5 mm.

Die hier gezeigte Medaille stammt aus dem Baseballwettbewerb, im Finalspiel siegte Kuba gegen Japan mit 13:9.

sportmuseum, dsom, sammlungsseite

Siegermedaille von Ioannis Georgiadis | Spiele der I. Olympiade 1896, Athen

Inventarnummer: 07/166

Siegermedaille von den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen. Die Medaille zeigt auf der Vorderseite die Athener Akropolis mit Parthenon und Propyläen. Auf der Rückseite ist der Kopf von Zeus zu sehen, in seiner rechten Hand hält er eine Kugel, auf der eine Siegesgöttin mit einem Ölzweig steht. Die Medaille wurde mit einer Auflage von jeweils 40 Exemplaren in Silber und Kupfer in der Monaie de Paris geprägt.

Die hier abgebildete Medaille stammt von Ioannis Georgiadis, er gewann den Wettbewerb im Säbelfechten.

Die Öse am oberen Rand wurde nachträglich angebracht.

 

Silbermedaille | Spiele der VIII. Olympiade 1924, Paris

Inventarnummer: 91/330

Silbermedaille von den Olympischen Spielen 1924 in Paris. Sechs Medailleure reichten Entwürfe zur Gestaltung der Medaille ein. Um die Motivation zu steigern, winkte dem Sieger eine Prämie von 15.000 France. Die Commission des Arts et Realations Extérieur, unter dem Vorsitz von IOC-Mitglied Marquis Melchior Polignac, entschied sich im dritten Wahlgang für die Arbeit von André Rivaud.
Auf der Vorderseite sieht man zwei antike Athleten, darunter, erstmals auf einer olympischen Medaille, die olympischen Ringe. Die Darstellung auf der Rückseite zeigt neben einer Harfe diverse Sportgeräte, darunter auch einige aus dem Wintersport. Die Medaille wurde in der Pariser Münze gegossen, in einer Auflage von 912 Exemplaren.

91-330

Silbermedaille | Spiele der XIV. Olympiade 1948, London

Invebtarnummer: 91/331

Silbermedaille von den Olympischen Spielen 1948 in London. Gestaltet und geprägt wurde die Medaillen bei der Fa. John Pinches Ltd. Gestalterisch wurde seit den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam die von Cassioli entworfene Siegermedaille verwendet. Auf der Vorderseite links sitzt eine Victoria. In der rechten erhobenen Hand hält sie einen Lorbeerkranz und in der linken einen Palmzweig. Auf der Rückseite wird eine Szene der antiken Olympischen Spiele dargestellt. Der Athlet auf der Schulter soll Diagoras aus Rhodos sein, er war der Stammvater der berühmtesten antiken Athletenfamilie. Er siegte bei den Spielen der 79. Olympiade im Faustkampf. Seine Söhne Akusilaos und Damagetos siegten ebenfalls im Faustkampf, auch sein jüngster Sohn Dorius siegte in dieser Disziplin. Die Rückseite der Cassioli-Medaille wurde bis 1968 verwendet.

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