Paralympische Fackel | XI. Paralympische Spiele 2000, Sydney

Inventarnummer: 11/116

Paralympische Fackel von den XI. Paralympischen Spielen 2000 in Sydney. Wie auch die Fackel von den Olympischen Spielen, die vom 15. September bis zum 1. Oktober an gleicher Stelle stattfanden, stellt der gestalterische Entwurf eine Verbindung zwischen einem Bumerang und dem Opernhaus von Sydney dar.
Seitlich: „Sydney 2000 Paralympic Torch Relay“. Auf der Vorderseite: „Paralympics Games Sydney 2000“, darüber das Emblem der Spiele.

Der Fackellauf wurde am 5. Oktober in Canberra gestartet, 920 Fackelläufer trugen die Flamme durch Australien. Ein Höhepunkt war die Überquerung der Sydney Harbour Bridge am 17. Oktober 2000.

11-116

 

Olympische Fackel | Spiele der XXVII. Olympiade Sydney, 2000

Inventarnummer: 11/113

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Inspiriert wurde das Aussehen der Fackel durch das Opernhaus in Sydney und der traditionellen australischen Wurfwaffe, dem Bumerang.
Die Fackel bzw. die Flamme war so konzipiert, dass sie Windgeschwindigkeiten von 65 km/h, Temperaturen von -5 ° C bis 45 ° C und sehr starken Regen standhielt. In der Fackel gab es zwei Flammen, die eigentliche Flamme, die am oberen Ende heraustrat und einer kleineren Flamme, die geschützt im Inneren der Fackel bei einem eventuellen Erlöschen der „großen“ Flamme diese wieder entzündete.
Entwickelt wurde dieses System von der Universität Adelaide (Maschinenbau und Verfahrenstechnik) und der Fa. Fuel & Combustion Technology Pty Ltd. Das Gas bestand aus 65% Butan und 35% Propan, eine Kartusche hatte eine Brenndauer von etwa 20 min.

Entworfen wurde die Fackel von Blue Sky Design of Padington, Sie wiegt etwas mehr als ein Kilogramm und ist 72 Zentimeter lang. 12.000 Fackeln wurden bei GA&L Harrington Pty Ltd. hergestellt.

Finalball | 11. UEFA-Europameisterschaft 2000, Belgien/Niederlande

Inventarnummer: 10/240

Gespielter Finalball “Terrestra Silverstream” der 11. Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden. Am 2. Juli 2000 standen sich in Rotterdam Frankreich und Italien im Endspiel gegenüber. Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging Italien in der 55. Minute durch ein Tor von Marco Delvecchio in Führung. Italien sah schon wie der sichere Europameister aus, bis in der 4. Minute der Nachspielzeit (Schiedsrichter Anders Frisk aus Schweden) der Franzose Sylvain Wiltord zum Ausgleich traf. In der 103. Minute endete das Spiel durch ein Golden Goal. Der eingewechselte David Trezeguet traf mit einem Volleyschuss zum 2:1.

Der hier abgebildete Ball wurde nach einem Freistoß von del Piero aus dem Spiel heraus von einem Zuschauer gefangen.