Plakat | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 88/89-1817

Die Olympischen Spiele 1980 fanden vom 19. Juli bis zum 3. August 1980 in Moskau (UdSSR) statt. Sie waren nach den Spielen von Montreal/Kanada vier Jahre zuvor die zweiten Boykottspiele. Die Eröffnungsfeier und Abschlussfeiern wurden im Zentralen Leninstadion abgehalten. Während die sowjetische Hauptstadt Schauplatz der meisten olympischen Wettbewerbe war, fand das Fußballturnier neben Moskau auch in Leningrad, Kiew (Ukrainische SSR) und Minsk (Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik) statt, die Segelwettbewerbe wurden nach Tallinn in die Estnische SSR ausgelagert.

Offizielles Werbeplakat mit brennender olympischer Fackel

88-89-1817

Wettkampfbody der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 95/1091

Wettkampfbody  von Christina Lathan, getragen bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Lathan lief am 9. Mai 1976 in Dresden Weltrekord über die 400 m in 49.77 Sekunden. Zwei Monate später, bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, errang sie hinter der Polin Irena Szewińska die Silbermedaille. In der 4 x 400 m Staffel holte sie zusammen mit Doris Maletzki, Brigitte Rohde und Ellen Streidt die Goldmedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann sie hinter Marita Koch (Gold) und der Tschechin Jarmila Kratochvílová die Bronzemedaille. Mit der Staffel, zusammen mit Gabriele Löwe, Barbara Krug und Marita Koch erreichte sie die Silbermedaille.

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Trainingsanzug der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 08/403

Trainingsanzug von der Schwimmerin Rica Reinisch, dreifache Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Sie siegte in Weltrekordzeit über 100 m, 200 m Rücken und mit der 4×100 m Lagenstaffel,  zu diesem Zeitpunkt war sie 15 Jahre alt.

Aufgrund jahrelanger Einnahme von anabolen Steroiden, sie wurde ohne ihr Wissen gedopt, erlitt sie 1982 in einem Trainingslager in der Ukraine einen Zusammenbruch und musste den Spitzensport aufgeben.
Bei dem Prozess gegen Manfred Ewald (ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR und des Nationalen Olympischen Komitees der DDR) und Manfred Höppner (stellvertretenden Leiter des Sportmedizinischen Dienstes der DDR) im Mai 2000, sagte sie als Zeugin vor dem Berliner Landgericht aus.

08-403