Werbeblatt „PUMA Fußballstiefel“, 1950er Jahre

Inventarnummer: 14/26

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1952, beworben werden die Fußballstiefel Super Atom, Rekord, Spitzenklasse und der PUMA Allroundstiefel.

Werbetext:
„Anno Tobak wars noch so….
Damals noch vor 30 jahren galt der Spieler als gut, der am weitesten den Ball schoß.
Damals mußten noch klobige, stahlharte Kappen ihre Arbeit tun. Der Ball wurde „hart“ gespielt, elastische Ballführung war wenig ausgeprägt. Der Ball konnte sich kaum an den Fuß anschmiegen.

Heute ist man weiter! Heute klopft der Spitzenspieler seine Stiefelkappen weich. Dem trägt PUMA seit langem durch besonderen Bau der Vorderkappe Rechnung.
PUMA Fußballstiefel befähigen durch elastisch-federnde Kappen zu flüssigem Zuspiel des Balles, erhöhen das Ballgefühl und führen zu dem unwiderstehlichen, genau berechneten Ristschuß des Spitzenkönners. PUMA geht mit der Zeit – nutze es!“

Auf der Rückseite befinden sich Informationn zu den „…Favoriten aus der umfangreichen PUMA-Kollektion“, dazu Stollenkunde, Erläuterungen zur Patentschnürung DRPa und die „10 Gebote für den Fußballspieler“.

Werbeblatt "PUMA Fußballstiefel", 1952

Programm | Spiele der XV. Olympiade 1952, Helsinki

Inventarnummer: 13/04

Programm von den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki in deutscher Sprache. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die ersten Spiele, an dem eine deutsche Mannschaft teilnahm. Eigentlich waren es zwei deutsche Mannschaften, eine aus der Bundesrepublik und eine aus dem Saarland. Mit IOC-Beschluss vom 15. Mai 1950 wurde das Saarland bzw. das „Comité olympique de la Sarre“ als eigenständig anerkannt.

 

Puma Fußballschuh „Super Atom“

Inventarnummer: 90/60

Aus einem Puma-Pressetext:

„PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten. Dafür wird das Profil der Schuhe verändert und die Stollen werden nicht mehr, wie bisher üblich, mit der Sohle vernagelt, sondern lassen sich an- und abschrauben.

Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland. Nach zweijähriger Entwicklungszeit, in der  Dassler an der Schraubstollentechnik – unter anderem in Zusammenarbeit mit Fußball-Experten wie Sepp Herberger – gearbeitet hat, erproben bereits 1951 erfahrene Spieler aus unterschiedlichen Ligen die revolutionäre Neuentwicklung. Ein Jahr später beginnt PUMA mit der serienmäßigen Produktion des neuen Schraubstollenschuhs, dem „SUPER ATOM“. Die erste Auslieferung der PUMA Schraubstollenschuhe an Spitzensportler und führende Sportfachgeschäfte erfolgt zum Start der deutschen Fußballsaison 1952/53, in der sie auch erstmals auf dem Spielfeld eingesetzt werden. Aus der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die am 21. Juni 1953 Deutscher Fußballmeister wird, tragen insgesamt sieben Spieler die PUMA-Schraubstollenschuhe. Darunter sind Horst Eckel und Werner Liebrich, die aufgrund herausragender sportlicher Leistungen in die deutsche Nationalelf aufgenommen werden. PUMA weist  1953 in einer Anzeigenkampagne auf den erfolgreichen Einsatz des „SUPER ATOM“ bei Deutschlands Fußball-Elite hin.“

90-60