Wimpel Fußball-Nationalmannschaft Ungarn | 5. FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 1954, Schweiz

Inventarnummer: 06/358-1

Wimpel der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft aus dem Jahr 1954.

Deutschland wurde gegen die hoch favorisierten Ungarn Weltmeister. Noch in der Vorrunde verlor die deutsche Mannschaft gegen Ungarn mit 8:3 (Sepp Herberger stellte eine besseres Reserveteam auf, man rechnete mit einer Niederlage, um dann mit der vermeintlich besten Aufstellung das erwartete Endscheidungsspiel um Platz zwei gegen die Türkei am 23. Juni mit 7:2 zu gewinnen).
Nachdem die Ungarn schnell mit 0:2 führten, gelang Max Morlock in der 11. Minute der Anschlusstreffer. Nach Eckball von Fritz Walter glich Helmut Rahn in der 18. Minute aus. Ungarn stürmte unermüdlich auf das deutsche Tor, Hidegkuti traf nur den Pfosten, Kocsis die Querlatte. Sechs Minuten vor Ende schoss Helmut Rahn von der Strafraumgrenze auf das ungarische Tor und überwand Grocsis mit einem Flachschuss zum 3:2. Kurz darauf wurde ein Treffer der Ungarn wegen Abseitsstellung nicht anerkannt, Deutschland wurde zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Später ging das Endspiel als „Das Wunder von Bern“ in die Fußballgeschichte ein.

Auszüge aus der Radioreportage von Herbert Zimmermann

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Chipball der Fa. adidas

Inventarnummer: 08/375

Chipball der Fa. adidas, Prototyp der u. a. beim AC Mailand getestet wurde. Das Ende des „intelligenten Balls“ kam auf der 122. Sitzung der International Football Association Board (IFAB) im März 2008. «Der Fussball soll menschlich bleiben. Wir müssen mit Fehlern leben», kommentierte FIFA-Präsident Joseph Blatter die Empfehlungen des IFAB, des Entscheidungs-Gremiums des Weltverbandes FIFA für alle Regelfragen.

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Trikotaufnäher des DFB aus dem Jahr 1929

Inventarnummer: 07/186

Zweifarbiger bestickter Stoffaufnäher des Deutschen Fussball Bundes aus dem Jahr 1929. Das Verbandsabzeichen war ursprünglich auf einem DFB-Trikot angebracht, das der Kasseler Nationalspieler Heini Weber am 28. April.1929 in Turin im Länderspiel gegen Italien (2:1) trug.

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Startnummer Heidemarie Rosendahl | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 09/1106

Mit der Startnummer 173 startete Heidemarie Rosendahl bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Heidemarie Rosendahl gewann den Weitsprungwettbewerb mit 6.78 m, dies war nach sechs Wettkampftagen die erste Goldmedaille für die Bundesrepublik Deutschland. Am 3. September unterlag sie  knapp der Britin Mary Peters im Fünfkampf und errang die Silbermedaille.

Am 10. September 1972 kam es dann zum Duell der Systeme, West gegen Ost, in der 4 x 100 Meter-Staffel. Für die Bundesrepublik startete Christiane Krause, Ingrid Mickler, Annegret Richter und an Schlussposition laufend, Heidemarie Rosendahl. Für die DDR startete Evelyn Kaufer, Christina Heinich, Bärbel Struppert, und die bis dahin schnellste Frau der Spiele, Renate Stecher (Olympiasiegerin über 100 m und 200 m). Nach sehr guten Wechseln beider Teams gewann die Bundesrepublik knapp in 42,81 s, es wurde das dritte Edelmetall für Heidemarie Rosendahl.

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Urkunde zum Silbernen Lorbeerblatt | Boris Becker, Michael Stich

Inventarnummer: 08/918

Die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland erhielten Boris Becker und Michael Stich aus der Hand von Bundespräsident Richard von Weizsäcker anlässlich des Olympiasiegs im Herrendoppel bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Becker/Stich gewannen das Endspiel gegen das südafrikanische Duo Ferreira/Norval in vier Sätzen mit 3:1.

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