Erinnerungsmedaille | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

0

Inventarnummer: 88/916

Erinnerungsmedaille von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, gestaltet von Otto Placzek.

Aus dem offiziellen Bericht: „Alle Wettkämpfer und die in amtlicher Eigenschaft bei den Spielen tätigen Personen erhielten bestimmungsgemäß eine Erinnerungs-Plakette. Der Kreis der mit diesem Entwurf beauftragten Künstler war absichtlich eng gezogen worden; unter den 15 aufgeforderten Künstlern befand sich keiner, der nicht ähnliche Aufgaben bereits früher zufriedenstellend gelöst hätte.
Als Preisträger ging der Bildhauer Otto Placzek, Berlin, aus dem Wettbewerb hervor. Sein Entwurf zeigt auf der einen Seite als die Vertreter der fünf Erdteile fünf Sportler, die den Strang der Olympia-Glocke ziehen; die Rückseite trägt die Abbildung der Olympia-Glocke. Als Material für diese Plakette wurde Bronze gewählt. Die erforderliche Anzahl von 20 000 Stück wurde von den vier Berliner Gießereien Heintze & Barth‚ Sperlich, Noack und Martin & Piltzing hergestellt. Otto Placzek wurde gleichzeitig mit dem Entwurf der übrigen vom Organisationskomitee herausgegebenen Plaketten beauftragt. Es waren dies die Erinnerungs-Plakette für die Teilnehmer am Sternflug, an der Autosternfahrt, an der Radsternfahrt sowie die Plakette für die Brieftaubenzüchter, die ihre Tauben für die Feier des Eröffnungstages in den Dienst der Olympischen Spiele stellten. Für alle diese Plaketten verwandte der Künstler eine einheitliche Rückseite: das Symbol der Berliner Spiele, die Glocke, während die Vorderseite sinnfällig die Bedeutung der jeweiligen Veranstaltung zeigt.“

Die Erinnerungsmedaille hat einen Durchmesser von 70 mm, sie wurde in vier verschiedenen Farbabstufungen hergestellt: helles, dunkles, grünliches und rötliches Braun. Ausgegeben wurde die Medaille in einem roten Kartonkästchen mit der Olympia-Glocke als Deckelmotiv.

Speak Your Mind

Sagen Sie uns, was Sie denken ...
and oh, if you want a pic to show with your comment, go get a gravatar!