Trainingsjacke Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken | Spiele der XXIV. Olympiade Seoul, 1988

Inventarnummer: 09/754

Trainingsjacke der sowjetischen Mannschaft von den Olympischen Spielen 1988 in Seoul.

1988, bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Seoul, trat letztmalig ein Team unter sowjetischer Flagge an. Bis zur ihrer Auflösung im Jahr 1991 stellte die Sowjetunion das erfolgreichste Team bei Olympischen Spielen überhaupt.

Erstmals nahm die Sowjetunion 1952 in Helsinki an Olympischen Spielen teil, gefolgt von den Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo. In der Zeit bis 1988 errang die Sowjetunion unglaubliche 473 Goldmedaillen.

Sportplakate | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 17/23

Plakate zu den unterschiedlichen Sportarten der Olympischen Spiele 1972 in München. Das Design fügt sich in die Gesamtgestaltung, welches von Otl Aicher entwickelt wurde, ein.

Aus dem offiziellen Bericht: „Für die Spiele in München wurde ein breiter Fächer von Plakaten mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen entwickelt. Neben solchen von Sport- und Kulurveranstaltungen entstanden zahlreiche für spezielle Anlässe (vorolympische Ausstellungen, Fackellauf etc.), auch reine Foto und Schriftplakate. Plänen, Karten oder tabellarische Übersichten gab man plakativen Charakter. Schon quantitativ bildeten die Sport- und Kulturplakate den Schwerpunkt. Sie bedienten sich unterschiedlicher Methoden im Rahmen der das Erscheinungsbild bestimmenden Elemente.

Die 21 Sportplakate hatten folgende Aufgabenstellung:

  • Sie sollten in einer Vielzahl von internationalen Kulturkreisen verständlich sein,
  • Sie sollten vielen Menschen in der ganzen Welt zugänglich sein. 

Der Farbklang wurde auf allen Sportplakaten auf das Farbspektrum der Spiele begrenzt und aus dieser Skala jedem Plakat eine Leitfarbe zugeordnet. Neben diesen Primärfarben baute sich das Farbgefüge jeweils nur aus zwei bis höchstens vier weiteren Farbtönen auf. Allein dadurch fügten sich die Sportplakate zu einer Serie zusammen. Dieser Charakter wurde durch die bei allen Plakaten von links nach rechts verlaufende Bildbewegung, sowie ddurch horizontale Linienführungen unterstützt. Ein wichtiges Merkmal aller Sportplakate ist darüber hinaus ihre ausschnitthafte Bildform. Fast alle Figuren und gegenständlichen Elemente waren angeschnitten. Dieses Prinzip suggeriert Aktion und steigerte den Signalwert der Figuren. Durch die Konzentration auf das Typische einer jeden Sportart wurde das Plakat zum Zeichen, das vom Betrachter sofort erfasst werden kann. In der Addition von mehreren Plakaten steigerte sich die Wirkung des einzelnen. farbe und Signaleffekt ergänzten sich gegenseitig.“

 

Siegermedaille | Spiele der V. Olympiade 1912, Stockholm

Inventarnummer: 92/825

Siegermedaille von den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Das Aussehen der Vorderseite wurde von der Siegermedaille der Olympischen Spiele 1908 in London übernommen. Abgebildet ist ein nackter siegreicher Athlet, der von zwei Göttinnen mit einem Lorbeer geschmückt wird (Entwurf von Bertram MacKennals).

Für die Rückseite konnte der schwedischen Bildhauer und Graveur Erik Lindberg gewonnen werden, der auch die Nobel-Preis-Medaille kreierte. Als Motiv wurde ein Herold gewählt, der die Olympischen Spiele ausruft. Hinter ihm befindet sich auf einem Sockel die Büste von Pehr Henrik Ling, dem Begründer der schwedischen Gymnastik, dazu als Umschrift: „Olympiska Spelen i Stockholm“.

Die Sieger in den Einzelwettbewerben erhielten eine Goldmedaille aus purem Gold, während die Mannschaftsdisziplinen mit einer vergoldeten Silbermedaille vorlieb nehmen mussten. Doch auch hier gab es noch weitere Spezifikationen, so erhielt das Tennis-Doppel, die Mannschaftswettbewerbe im Reiten und der Sieger im Segelwettbewerb in der 12-Meter-Klasse (hier der Skipper und der erste Steuermann bzw. Assistent) echtes Gold.

Bei der Fa. C.C. Sporrong & Co in Stockholm wurden 90 Gold-, 200 vergoldete, 285 Silber- und 270 Bronzemedaillen gefertigt. Zudem beauftragte man die Fa. Ernström & Medberg, blaue, goldene, rote und grüne Lederetuis für die jeweilige Medaille zu liefern.

Siegermedaille | Spiele der V. Olympiade

Plakat „Moderner Fünfkampf“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-15

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zum Wettbewerb im Modernen Fünfkampf. Die aus Fechten, Schwimmen, Schießen, Laufen und einer Prüfung im Springreiten bestehen Sportart wurde in Barcelona von polnischen Athleten dominiert. Im Einzel siegte Arkadiusz Skrzypaszek, der auch im Mannschaftswettbewerb, zusammen mit Maciej Czyzowicz und Dariusz Gozdziak, erfolgreich war.

Plakat Radsport| Barcelona 1992

Plakat „Radsport“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-14

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Disziplin Radsport.

Das Straßenrennen wurde in der katalanischen Stadt Sant Sadurní d’Anoia gestartet. Das Mannschaftszeitfahren fand auf dem Motodrom Circuit de Catalunya statt, Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe war das Velòdrom d’Horta.

Gestartet wurden die Radsportwettbewerbe bei den Olmpischen Spielen mit dem Mannschaftszeitfahren über 100 km. Das italienische Team startete furios, doch ab Mitte des Rennens verschärfte das deutsche Team das Tempo. Am Ende waren 60 Sekunden Vorsprung herausgefahren, Gold für Bernd Dittert, Christian Meyer, Uwe Peschel und Michael Rich.

Gleichzeitig startete das Straßenrennen der Frauen über 81 km, dort siegte die Australierin Kathryn Watt vor der Französin Jeannie Longo-Ciprelli und Monique Knol aus den Niederlanden.

Das Straßenrennen der Herren wurde ebenfalls in Sant Sadurní d’Anoia gestartet, es ging über die Distanz von 194 km. Der Italiener Fabio Casartelli fuhr im Sprint auf Platz 1, gefolgt vom Niederländer Erik Dekker und dem Letten Dainis Ozols. Am 18. Juli 1995 starb Fabio Casartell nach einem Sturz bei einer Tour de France Etappe.

Die erfolgreichsten deutschen Athleten auf der Bahn waren Jens Fiedler (Sprint), Guido Fulst, Michael Glöckner, Jens Lehmann, Stefan Steinweg und Andreas Walzer in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m sowie Petra Rossner, die in der 3000 m Einzelverfolgung startete. Alle genannten Athleten errangen Gold.

Plakat Radsport| Barcelona 1992

Das Straßenrennen der Frauen (über 81 km) und Männer (über 194 km) fand um die Stadt Sant Sadurní d’Anoia statt.

Das Mannschaftszeitfahren wurde auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen.

Das Velòdrom d’Horta war der Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe.

Plakat „Tischtennis“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-13

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Sportart Tischtennis. Austragungsort des olympischen Tischtennisturniers war der umgebaute Estacio del Nord Sports (Nordbahnhof).

Erstmals holte ein deutsches Doppel Edelmetall bei Olympischen Spielen. Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner standen im Finale gegen die Chinesen Lu Lin/Wang Tao. Im ersten Satz führten die Deutschen bereits 20:15, verloren diesen aber noch mit 26:24. Nach den weiteren Sätzen 21:18, 18:21 und 21:13 verloren sie den entscheidenden fünften Satz mit 14:21.

Roßkopf/Fetzner peilten das Halbfinale an, somit war der Silberrang ein großer Erfolg.

 

Plakat Tischtennis| Barcelona 1992

Der umgebaute Estació del Nord…

Plakat „Segeln“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-12

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Sportart Segeln. Bei den Segelwettbewerben gewannen die Gastgeber viermal Gold, darunter beide 470er-Wettbewerbe sowie eine Silbermedaille. Unter den spanischen Olympiasiegern war auch der Sprecher des olympischen Eides, Luis Doreste Blanco, der die Goldmedaille im Flying Dutchman gewann. Teilnehmer im Soling war der Kronprinz und Fahnenträger des spanischen Teams, Felipe von Spanien, der mit seinem Boot auf den sechsten Rang kam.
Zum ersten Mal wurden drei Segelklassen für Frauen ausgeschrieben, auch im Windsurfen feierten die Damen ihre olympische Premiere. Hier gewann die Neuseeländerin Barbara Kendall.

Plakat Segeln| Barcelona 1992

Das Segelgebiet vor Barcelona…

Plakat „Pelota“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-11

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Demonstrationssportart Pelota. Pelota, ein Rückschlagspiel baskischer Herkunft, war zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal bei Olympischen Spielen in Erscheinung getreten, im Jahr 1900, als Teil des offiziellen Programms sowie 1924 und 1968 als Demonstrationssportart.

In 10 unterschiedlichen Wettbewerben wurde gespielt, es nahmen Mannschaften aus Argentinien, Frankreich, Mexiko, Spanien und Kuba teil. Alle teilnehmenden Länder konnten Medaillen erringen.

Plakat Pelota| Barcelona 1992

Der Wettbewerb im Pelota fand in Vall d’Hebron, einem Stadtbezirk im Nordosten Barcelonas statt.

Plakat „Baseball“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-10

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Sportart Baseball. Nach einigen Anläufen als Demonstrationssportart wurde erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele ein Wettbewerb im Baseball ausgetragen. Es traten 8 Nationen im Turnier an, Profis waren nicht erlaubt. Das US-amerikanische Team rekrutierte sich ausschließlich aus Universitätsmannschaften.
Des Weiteren nahmen teil: Chinese Taipei, Dominikanische Republik,  Italien, Japan, Kuba, Puerto Rico und Spanien.

Olympiasieger wurde Kuba vor Chinese Taipei und Japan.

Plakat Baseball| Barcelona 1992

Gespielt wurde in L’Hospitalet de Llobregat und Viladecans…


Das Camp Municipal Feixa Llarga in L’Hospitalet de Llobregat.


Das Camp Municipal de Beisbol de Viladecans.

Plakat „Rollhockey“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-9

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Demonstrationssportart Rollhockey. Aufgrund der großen Beliebtheit, speziell in Katalonien, wurde diese Sportart präsentiert. 12 Mannschaften nahmen teil,  gespielt wurde in den Städten Vic, Sant Sadurní d’Anoia, Reus und Barcelona.

Das Spiel um Platz 3 gewann Italien gegen Portugal mit 3:2. Sieger in der olympischen Rollhockeyturnier wurde Argentinien, die sich im Endspiel entscheidend mit 8:6 gegen Spanien durchsetzen konnten.

Plakat Rollhockey| Barcelona 1992

Austragungsort der Finalpaarungen, der Palau Blaugrana.