Torwartmaske Eishockey | „Peppi“ Heiß

Inventarnummer: 10/179

Torwartmaske von „Peppi“ Heiß. Joseph Heiß begann seine Karriere beim SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen. 1988 wechselte er zur Düsseldorfer EG, zwei Jahre später zu den Kölner Haien, mit denen er 1995 Deutscher Meister wurde. Heiß spielte elf Jahre in Köln und bestritt insgesamt 690 Partien für die Rheinländer. Bei den Fans war er sehr beliebt, seine Rückennummer #1 wird beim KEC nicht mehr vergeben.

Neben den Partien im Verein absolvierte „Peppi“ Heiß 140 Spiele für die Nationalmannschaft und nahm dazu an drei Olympischen Winterspielen teil.

Wie unschwer zu erkennen, stammt die hier gezeigte Torwartmaske aus seiner Zeit bei den Kölner Haien.

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Katalog des Sportartikelherstellers Adidas | 1972

Inventarnummer: 13/15

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas mit Schuhmodellen zu unterschiedlichsten Sportarten. Scheinbar handelt es sich hier um einen Vorabdruck des Kataloges für das Produktionsjahr 1972, es befinden sich zahlreiche handschriftliche Korrekturen im Innenteil. Im Grundsatz stammt der Katalog aus dem Jahr 1970, der Aufdruck „Printed in West Germany 3/70“, auf der Umschlagrückseite, wurde durch „Jan/72“ ersetzt.

Ab Seite 44 sind namhafte Fußballer abgebildet, so Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Fritz Walter…

Eishockeytrikot Dennis Seidenberg | Boston Bruins

Inventarnummer: 12/31

Signiertes Eishockeytrikot von Dennis Seidenberg, Boston Bruins, Rückennummer 44. Dennis Seidenberg ist der zweite deutsche Spieler, nach Uwe Krupp, der das Play-off Finale der National Hockey League gewinnen konnte. Am 15. Juni 2011 siegten die Boston Bruins im entscheidenden siebten Spiel gegen die Vancouver Canucks mit 4:0 (0:1, 2:3, 8:1, 4:0, 0:1, 5.2,).

Dennis Seidenberger begeisterte sich früh für den Eissport, sicher nicht zufällig, sein Vater arbeitete als Physiotherapeut beim ERC Schwenningen. Neben der Leidenschaft zum Eishockey war Seidenberg auch ein hochbegabter Tennisspieler, doch nach einer Kanadatournee mit dem Eishockey-Nachwuchsteam der European Bauer Pioneers entschied er sich endgültig für die Mannschaftssportart Eishockey.

Nach dem Wechsel  zu dem Nachwuchsteam der Mannheimer Adler im Jahr 1999, spielte er dann in der Saison 2000/2001 nach sieben Spielen in der Oberliga Nord bei den Jungadlern ausschließlich für die DEL-Auswahl, erst als Linksaußen, dann in der Verteidigung. Insgesamt absolvierte er 67. DEL-Spiele, bestritt die Play-off Partien und konnte schließlich die deutsche Meisterschaft mit Mannheim feiern. Im Anschluss an die Meisterschaft spielte Seidenberg auch die WM, wobei er bei allen Partien der deutschen Mannschaft zum Einsatz kam.

Nach einer weiteren Saison in Mannheim und einer weiteren WM wechselt Dennis Seidenberg in die US-amerikanische Profiliga NHL. Die erste Station waren die Philadelphia Flyers. Nach einigen schweren Verletzungen und daraus resultierenden Leistungsschwankungen wechselte er 2006 zu den Phoenix Coyotes, wiederum ein Jahr später zu den Carolina Hurricanes. Auch hier warf Dennis Seidenberg eine Knie- und Sprunggelenkverletzung zurück.
Nach dem Auskurieren konnte er dann an seine alte Leistung anknüpfen und erhielt einen neuen Einjahresvertrag. Die Hurricanes konnten sich für die Play-offs qualifizieren, nach Siegen über New Jersey Devils und die Boston Bruins kam im Finale der Eastern Conference das Ende nach vier Partien gegen die Pittsburgh Penguins.

Ein weiterer Wechsel stand bevor, Seidenberg spielte jetzt für die Florida Panthers, dann, ein weiteres Jahr später, für die Boston Bruins. Im Juni 2010 unterschrieb er dort einen Vierjahresvertrag. Ein Jahr später, im Juni 2011, krönte dann Dennis Seidenberg seine Karriere mit dem Gewinn des Stanley-Cups, dem Siegerpokal der National Hockey League.

2012 kam bereits in der ersten Runde der Play-offs (Conference-Viertelfinale) das aus gegen die Washington Capitals, das entscheidende siebte Spiel ging am 25. April mit 2:1 verloren.

Eishockeytrikot | Kölner Eishockey-Club „Die Haie“

Inventarnummer: 93/418

Eishockeytrikot des Kölner Eishockey-Club „Die Haie“ mit der Rückennummer 14, Detlef Langemann. Langemann war von 1975 bis 1979 Kapitän des Kölner ECs und konnte zwei Deutsche Meisterschaften mit den „Haien“ feiern. In der Saison 1976/77 vor Krefeld und Landshut, in der Saison 1978/79 vor dem SC Riessersee und dem Berliner SC.
Das hier gezeigte Trikot stammt aus der Saison 1974/75.

Eishockeytrikot ECD Iserlohn | „Das Grüne Buch“ – Muammar al-Gaddafi

Inventarnummer: 11/126

Eishockeytrikot des ECD Iserlohn aus dem Jahr 1987 mit einem Werbedruck für Muammar al-Gaddafis „Das Grüne
Buch“.

Der 1987 in finanzielle Schieflage geratene ECD Iserlohn versuchte mit diesem Schachzug der drohenden Insolvenz zu entkommen. Heinz Weifenbach, Vorsitzender des ECD Iserlohn, reiste Ende November 1987 mit unbekanntem Ziel aus Iserlohn ab. Gerüchten zur Folge sollte der neue Geldgeber ein japanischer Elektrokonzern sein, dies wurde dementiert. Dann meldete der WDR, ein Ölscheich würde dem Verein 300.000 DM spenden, auch das stellte sich als falsch heraus.

Am 3. Dezember 1987 gab Heinz Weifenbach in einer Pressekonferenz bekannt, dass das „Weltcenter für Studien des grünen Buches“ eine Summe von 1,5 Millionen DM für den ECD Iserlohn bereithalten würde.Dies stieß in der Öffentlichkeit auf großen Protest, Friedrich Zimmermann, damaliger Innenminister, empörte sich: „Was zunächst wie ein Faschingsscherz aussah, ist eine eklatante Verletzung der politischen Neutralität des Sports.“. Der damalige Bundestrainer Xaver Unsinn ging noch weiter: „Der Sport darf nicht dazu da sein, kriminelle Elemete und den Terrorismus zu unterstützen.“

Dieses Trikot kam nur ein einziges Mal zum Einsatz, im Spiel gegen den SB Rosenheim am 4. Dezember 1987. Noch beim Warmmachen auf dem Eis wurde das bisherige „Ritzenhoff-Trikot“ getragen. Erst zum Anpfiff der Partie lief der ECD Iserlohn mit diesem Trikot auf (Endstand 3:3).

Nach einer Sitzung des Deutschen Eishockey-Bundes, am Samstag nach dem Spiel, forderte dieser ultimativ, die Werbung für Gaddafis „Grüne Buch“ zu unterlassen, sonst würde der ECD Iserlohn vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Im nächsten Ligaspiel, gegen Frankfurt (im Vorfeld des Spiels gab es eine Bombendrohung), kam das „Skandaltrikot“ nicht mehr zum Einsatz.

Eintrittskarte Finalspiel | XXI. Olympische Winterspiele 2010, Vancouver

Inventarnummer: 10/146

Eintrittskarte zum Endspiel des olympischen Eishockeyturniers bei den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (Block: 108, Reihe: 11, Sitz: 196). Im Endspiel, am 28. Februar 2010, standen sich Kanada und die USA gegenüber. Sydney Crosby erzielte den Siegtreffer nach 7:40 Minuten in der Verlängerung mit einem Schuss durch die Schoner von US-Torwart Ryan Miller, Kanada gewann mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0).