Fotografie | Franziska van Almsick und Jörg Hoffmann – XII. Kinder- und Jugendspartakiade 1989, Berlin

Inventarnummer: 11/06-20

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von der XII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1989 in Berlin.

Bildbeschriftung: „Berlin: XII. Kinder- und Jugendspartakiade/Erfolgreichste Spartakiadekämpfer bei den Jungen wurde Jörg Hoffmann (AK 13) mit neun Gold- und drei Silbermedaillen und bei den Mädchen Franziska van Almsick (11 Jahre) mit sieben Goldmedaillen, beide Schwimmer bei Dynamo Berlin.“

Badekappe Paul Biedermann | 13. Schwimm-Weltmeisterschaft 2009, Rom

Inventarnummer: 09/1276

Badekappe von Paul Biedermann, getragen bei der 13. Schwimm-Weltmeisterschaft 2009 in Rom. Biedermann wurde Weltmeister über 200 und 400 m Freistil, jeweils in Weltrekordzeit. Im 200 m Freistil Finale schlug er Michael Phelps mit über einer Sekunde, das war die erste Niederlage von Phelps bei einem internationalen Großereignis seit der 11. Schwimm-Weltmeisterschaft 2005 in Montreal.
Über 400 m Freistil unterbot Biedermann den Weltrekord von Ian Thorpe, der sieben Jahre Bestand hatte. Thorpe schwamm den Weltrekord bei den 17. Commonwealth Games 2002 in Manchester.

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Schwimmhose Michael Groß

Inventarnummer: 92/1674

Schwimmhose von Michael Groß aus dem Jahr 1984. Groß gewann 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles über 100 m Schmetterling und 200 m Freistil in Weltrekordzeit die Goldmedaille. Silber errang er mit der 4×200 m Freistilstaffel sowie über 200 m Schmetterling.

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Glückwunsch-Telegramm | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 06/235

Glückwunsch-Telegramm an Ursula Küper von Walter Ulbricht (DDR) und Innenminister Gerhard Schröder (Bundesrepublik). Küper gewann die Bronzemedaille in der 4×100 Lagenstaffe bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom.

Bei den Olympischen Spielen 1956, 1960 und 1964 traten gesamtdeutsche Mannschaften an. Am 24. September 1949 erfolgte  in Bonn die Gründung des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland, es wurde vom IOC als Alleinvertreter für ganz Deutschland anerkannt (ohne das Saarland).
Die DDR erkannte den Alleinvertretungsanspruch des westdeutschen NOKs nicht an und gründete am 22.04.1951 ein eigenes Olympisches Komitee. Bei den Olympischen Spielen 1952  sollte eine gemeinsame deutsche Mannschaft unter Führung des westdeutschen NOKs teilnehmen, dies lehnte die DDR ab und so nahm kein Sportler aus der DDR an den Spielen teil.

Die vorläufige Aufnahme der DDR ins IOC erfolgte 1955 mit 27 zu 7 Stimmen, mit der Bedingung, dass DDR-Sportler und Athleten der Bundesrepublik für das Olympiajahr 1956 eine gemeinsame Mannschaft bildeten. Der Präsident des NOK der DDR Heinz Schöbel stimmte diesem Kompromiss zu.

Auf der 63. IOC-Sitzung in Madrid wurde eine unabhängige DDR-Mannschaft zugelassen. In der Folge traten bei den Olympischen Spielen im Jahr 1968 zwei getrennte deutsche Mannschaften an, die jedoch beide noch die Flagge mit den Olympischen Ringen und die Ode an die Freude als Hymne gemeinsam hatten.

Die Spiele von München waren die ersten Sommerspiele, an denen die Mannschaften der DDR und der BRD vollkommen unabhängig voneinander teilnahmen. Die DDR erreichte mit 20 Goldmedaillen die dritte Position im Medaillenspiegel, vor der BRD mit 13 Goldmedaillen.

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Trainingsanzug der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 08/403

Trainingsanzug von der Schwimmerin Rica Reinisch, dreifache Goldmedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Sie siegte in Weltrekordzeit über 100 m, 200 m Rücken und mit der 4×100 m Lagenstaffel,  zu diesem Zeitpunkt war sie 15 Jahre alt.

Aufgrund jahrelanger Einnahme von anabolen Steroiden, sie wurde ohne ihr Wissen gedopt, erlitt sie 1982 in einem Trainingslager in der Ukraine einen Zusammenbruch und musste den Spitzensport aufgeben.
Bei dem Prozess gegen Manfred Ewald (ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR und des Nationalen Olympischen Komitees der DDR) und Manfred Höppner (stellvertretenden Leiter des Sportmedizinischen Dienstes der DDR) im Mai 2000, sagte sie als Zeugin vor dem Berliner Landgericht aus.

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