Spurensuche_Anton Nikolaus Merkens

Spurensuche Merkensmuseon

 

Spurensuche Merkens

Das Leben von Anton Nikolaus Merkens (* 21. Juni 1912 in Köln; † 20. Juni 1944 in Wildbad) wurde im Rahmen einer Abschlussarbeit für museOn beleuchtet. Es stellte sich die Frage, was ist geblieben von einem ehemaligen Weltmeister und Olympiasieger im öffentlich…

Frühe Fotografien des Bahnradsportlers Hans Bragard

Fotos rund um den Bahnradsportler Hans Bragard. Hans Bragard, geboren 1906 in Köln, war als Aktiver in den 1920er- und frühen 1930er Jahren tätig. So startete er auch bei dem ersten 6-Tage-Rennen auf Kölner Boden, welches am 10. Oktober 1928 in der Rheinlandhalle in Köln-Ehrenfeld stattfand.

Sollten Sie weitergehende Hinweise zu dem ein oder anderen Foto haben, so können Sie diese an baldrich@sportmuseum.de schicken.

 

 

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas | 1972

Inventarnummer: 13/15

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas mit Schuhmodellen zu unterschiedlichsten Sportarten. Scheinbar handelt es sich hier um einen Vorabdruck des Kataloges für das Produktionsjahr 1972, es befinden sich zahlreiche handschriftliche Korrekturen im Innenteil. Im Grundsatz stammt der Katalog aus dem Jahr 1970, der Aufdruck „Printed in West Germany 3/70“, auf der Umschlagrückseite, wurde durch „Jan/72“ ersetzt.

Ab Seite 44 sind namhafte Fußballer abgebildet, so Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Fritz Walter…

Fotografie | Lothar Thoms – Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 11/06-15

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Lothar Thoms bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.

Bildbeschreibung: „Die zweite olympische Goldmedaille für den DDR-Radsport erkämpfte Lothar Thoms in der Weltrekordzeit von 1:02,955 beim 1000m Zeitfahren auf der enorm schnellen Holzpiste von Krylatskoje.“

Fotografie | Gustav-Adolf „Täve“ Schur

Inventarnummer: 11/06-25

Fotografie von  Gustav-Adolf „Täve“ Schur aus den 60er Jahren.
Bildbeschriftung: „Gustav-Adolf Schur: Weltmeister im Straßenradsport 1958, 1959 und Vizeweltmeister 1960; Friedensfahrtsieger 1955 und 1959; Gewinner der Bronzemedaille 1956 und der Silbermedaille 1960 bei den Olympischen Spielen.  Der prominente Sportler wurde in die Volkskammer gewählt und wirkt heute als Sportfunktionär bei der Stärkung der sozialistischen Sportorganisationen der DDR aktiv mit.“

Tagesprogramm 6. August 1936 | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 09/1251

Tagesprogramm vom 6. August 1936 von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.

Zeitplan:

Olympia Stadion
10:30 Uhr 400 m Lauf (Vorläufe)
10:30 Uhr Dreisprung (Ausscheidung)
10:30 Uhr Speerwerfen (Ausscheidung)
15:00 Uhr 110 m Hürdenlauf (Zwischenläufe)
15:15 Uhr 400 m Lauf (Zwischenläufe)
15:15 Uhr Speerwerfen (Vorkämpfe und Entscheidung)
15:15 Uhr Siegerehrung für Gewichtheben (Mittel- und Schwergewicht)
15:45 Uhr Siegerehrung für 50 km Gehen
16:15 Uhr 1500 m Lauf (Entscheidung)
16:30 Uhr Dreisprung (Vorkämpfe und Entscheidung)
17:30 Uhr 80 m Hürdenlauf, Frauen (Entscheidung)
17:45 Uhr 110 m Hürdenlauf (Entscheidung)
18:30 Uhr Turnvorführung: Finnland

Hockey-Stadion
16:30 Hockey-Ausscheidungsspiele

Maifeld
14:00 Polo-Ausscheidungsspiele

Turnhalle u. Kuppelsaal
09:00 Uhr Florettfechten, Einzel (Entscheidung)
15:00 Uhr Florettfechten, Einzel (Vorschlußrunde)

Schießstände Wannsee
08:30 Uhr Schnellfeuerpistole und beliebige Scheibenpistolen
15:00 Uhr Schnellfeuerpistole und beliebige Scheibenpistolen

Golfklub Wannsee
09:00 Uhr Moderner Fünfkampf, Geländelauf

Olympia-Radstadion
18:00 Uhr
1 km Malfahren (Vor- und Ausscheidungsläufe)
4 km Verfolgungsrennen (Vorläufe)
Schauvorführungen:
Deutscher Meister im Sechser-Kunstreigen
Deutscher Meister im Zweier-Kunstreigen

Fußballplätze (Mommsenstadion, Hertha-BSC-Platz)
17:30 Uhr Fußball (Vorrundenspiele)

Handballplätze (Polizeistadion – BSV92-Sportplatz)
17:15 Uhr Handball (Vorrundenspiele)

Deutschlandhalle
11:00 Uhr Griechisch-römischer Ringkampf (Vorkämpfe)
19:00 Uhr Griechisch-römischer Ringkampf (Vorkämpfe)

09-1251
Titelbild: Toni Merkens (Deutschland) / Werner Wägelin (Schweiz).

Postkarte | Sprintweltmeister Willy Arend

Inventarnummer: 92/917

Postkarte mit der Signatur des Bahnradweltmeisters Willy Arend vom 24.08.1954. Bei den Bahnradweltmeisterschaften 1897 im Glasgow errang der sogenannte „schöne Willy“ den ersten deutschen Profi-Weltmeistertitel überhaupt. Der Sprinter wurde dreimal Europameister und im Abstand von 25 Jahren zweimal Deutscher Meister. Erst im Alter von 50 Jahren beendete er seine Laufbahn. Arend galt als Primadonna des Radsports, er tauchte für gewöhnlich zu spät am Start auf, ließ sich leicht ablenken und kokettierte gekonnt mit dem Publikum. Er gab kein Rennen verloren und verdiente laut Einkommens-Rangliste für „Berufsflieger“ mehr als doppelt so viel, wie der zweitplatzierte Thorwald Ellegaard.

Postkarte Willy Arend

 

Siegerdiplom Toni Merkens | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 07/198

Ehrenurkunde/Siegerdiplom von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin für den Kölner Bahnradsprinter Toni Merkens. Merkens siegte über die 1.000 m Sprintstrecke knapp in zwei Läufen vor dem Niederländer Arie van Vliet. Vliet protestierte wegen Behinderung im ersten Lauf, doch der Protest wurde von der Jury abgelehnt. Merkens wurde wegen „Verlassen der Fahrlinie“ zu einer Geldstrafe von 100 Goldfranken verurteilt.

Der offizielle Bericht schreibt zur Ehrenurkunde: „…Mit besonderer Sorgfalt wurde die Auswahl der Ehrenurkunde getroffen, die nach dem Olympischen Protokoll gemeinsam mit der Sieger-Plakette ausgegeben wird. Zwölf führende deutsche Graphiker waren zur Beteiligung an diesem Wettbewerb eingeladen worden, und hatten in verschiedenartigster Form die Lösung der Aufgabe versucht. Eine völlig neue Auffassung der Ehrenurkunden überhaupt brachte der Entwurf des Preisträgers, Prof. Ernst Boehm, Berlin. Er benutzte einen weißen Karton mit Goldauflage, in die die Symbole der Spiele, das Brandenburger Tor und die Glocke geprägt sind, während als Mittelstück das Olympia-Stadion in Blindprägung weiß hervortritt. Der obere Teil eines von einem Goldband mit der Inschrift „Ehrenurkunde“ unterbrochenen weißen Streifens trägt in Rot die Unterschrift „XI. Olympiade Berlin 1936″, während der untere Teil für die Beschriftung mit dem Namen des Siegers, seines Landes, und des Wettkampfes freigelassen ist. Der Abschluß bildet wiederum ein Goldband, das die faksimilierten Unterschriften der Präsidenten des IOK und des OK sowie die fünf Olympischen Ringe in ihren Originalfarben trägt. Die infolge der Besonderheit des Materials schwierige Herstellung dieser Urkunde übernahm die Berliner Firma Erasmus-Druck GmbH, die eine Auflage von 1500 Urkunden mit dazugehörigen Mappen anfertigte. Das verwendete Papiermaterial war eine Stiftung der Firma J. W. Zander, Berlin, die hierfür in großzügiger Weise echt handgeschöpften Büttenkarton zur Verfügung stellte.“

07-198