Plakat | 4. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1961, Bundesrepublik Deutschland

Inventarnummer: 88/89-453

Die 4. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 1. bis zum 12. März 1961 in der Bundesrepublik Deutschland ausgetragen. Insgesamt traten 12 Mannschaften an. Weltmeister wurde Rumänien, das nach zweimaliger Verlängerung die Tschechoslowakei im Finale mit 9:8 besiegen konnte. Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR traten zum letzten Mal mit einer gemeinsamen Mannschaft an.

Plakat Handball-WM 1961

Plakat | 5. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1964, Tschechoslowakei

Inventarnummer: 88/89-333

Die 5. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 6. bis 15. März 1964 in der Tschechoslowakei ausgetragen. Insgesamt traten 16 Mannschaften an. Erstmals stellten bei diesem Turnier die BRD und die DDR eigene Mannschaften. Weltmeister wurde Rumänien mit einem 25:22-Sieg im Finale gegen Schweden. Die Bundesrepublik Deutschland belegte am Ende den vierten Platz, die DDR schied bereits in der Vorrunde aus.

Plakat Handball-WM 1964

Plakat | 7. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1970, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1197

Die 7. Handball-Weltmeisterschaft der Männer fand vom 26. Februar bis zum 8. März 1970 in Frankreich statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften am Turnier teil. Den Weltmeistertitel sicherte sich Rumänien, das sich im Finale mit 13:12 nach der zweiten Verlängerung gegen die Mannschaft der DDR durchsetzen konnte. Die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland belegte am Ende den fünften Platz.

Plakat Handball WM 1970

Plakat | 9. Handball-Weltmeisterschaft – 1978, Dänemark

Plakat zur 9. Handball-Weltmeisterschaft 1978 in Dänemark.

Die 9. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 26. Januar bis zum 5. Februar 1978 in Dänemark ausgetragen. Am Turnier nahmen insgesamt 16 Mannschaften teil. Den Weltmeistertitel gewann die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland, die sich im Finale mit 20:19 gegen die UdSSR durchsetzen konnte. Das Team der Mannschaft der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erreichte den dritten Platz.

Die ersten sieben Mannschaften qualifizierten sich direkt für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau.

Plakat Handball-WM 1978

Plakat | 11. Handball-Weltmeisterschaft – 1986, Schweiz

Inventarnummer: 91/1381

Die 11. Handball-Weltmeisterschaft der Männer fand vom 25. Februar bis zum 8. März 1986 in der Schweiz statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften am Turnier teil. Den Weltmeistertitel errang Jugoslawien mit einem 24:22-Sieg gegen Ungarn. Bronze gewann die DDR-Auswahl, die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland belegte den siebten Platz.

Plakat Handball-WM 1986

Plakat | „1000 kms de Paris“| Graf Berghe von Trips

Inventarnummer: 18/20

Plakat zur Rennsportveranstaltung „1000 kms de Paris“ mit der Abbildung von Graf Berghe von Trips. Das Rennen fand am 23. Oktober 1960 südlich von Paris statt.

1956 wurde auf dem Ovalkurs von Montlhéry zum ersten Mal ein Langstreckenrennen über die Distanz von 1000 Kilometer ausgefahren. In den folgenden Jahren versuchten die Verantwortlichen des Automobile Club de l’Île-de-France mehrmals vergeblich ein weiteres Rennen zu veranstalten. Erst 1960 konnten die notwendigen finanziellen Mittel beschafft werden, um die zweite Rennveranstaltung unter diesem Namen abhalten zu können.

Ausgeschrieben wurde das Rennen für drei GT-Klassen und endete mit einem Doppelsieg der Ecurie Francorchamps. Lucien Bianchi und Olivier Gendebien siegten auf einem Ferrari 250 GT SWB mit einem Vorsprung von 1 Minute und 20 Sekunden vor den Team- und Markenkollegen Willy Mairesse und Wolfgang Graf Berghe von Trips.

Sportplakate | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 17/23

Plakate zu den unterschiedlichen Sportarten der Olympischen Spiele 1972 in München. Das Design fügt sich in die Gesamtgestaltung, welches von Otl Aicher entwickelt wurde, ein.

Aus dem offiziellen Bericht: „Für die Spiele in München wurde ein breiter Fächer von Plakaten mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen entwickelt. Neben solchen von Sport- und Kulurveranstaltungen entstanden zahlreiche für spezielle Anlässe (vorolympische Ausstellungen, Fackellauf etc.), auch reine Foto und Schriftplakate. Plänen, Karten oder tabellarische Übersichten gab man plakativen Charakter. Schon quantitativ bildeten die Sport- und Kulturplakate den Schwerpunkt. Sie bedienten sich unterschiedlicher Methoden im Rahmen der das Erscheinungsbild bestimmenden Elemente.

Die 21 Sportplakate hatten folgende Aufgabenstellung:

  • Sie sollten in einer Vielzahl von internationalen Kulturkreisen verständlich sein,
  • Sie sollten vielen Menschen in der ganzen Welt zugänglich sein. 

Der Farbklang wurde auf allen Sportplakaten auf das Farbspektrum der Spiele begrenzt und aus dieser Skala jedem Plakat eine Leitfarbe zugeordnet. Neben diesen Primärfarben baute sich das Farbgefüge jeweils nur aus zwei bis höchstens vier weiteren Farbtönen auf. Allein dadurch fügten sich die Sportplakate zu einer Serie zusammen. Dieser Charakter wurde durch die bei allen Plakaten von links nach rechts verlaufende Bildbewegung, sowie ddurch horizontale Linienführungen unterstützt. Ein wichtiges Merkmal aller Sportplakate ist darüber hinaus ihre ausschnitthafte Bildform. Fast alle Figuren und gegenständlichen Elemente waren angeschnitten. Dieses Prinzip suggeriert Aktion und steigerte den Signalwert der Figuren. Durch die Konzentration auf das Typische einer jeden Sportart wurde das Plakat zum Zeichen, das vom Betrachter sofort erfasst werden kann. In der Addition von mehreren Plakaten steigerte sich die Wirkung des einzelnen. farbe und Signaleffekt ergänzten sich gegenseitig.“

 

Plakat „Moderner Fünfkampf“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-15

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zum Wettbewerb im Modernen Fünfkampf.

Die aus Fechten, Schwimmen, Schießen, Laufen und einer Prüfung im Springreiten bestehen Sportart wurde in Barcelona von polnischen Athleten dominiert. Im Einzel siegte Arkadiusz Skrzypaszek, der auch im Mannschaftswettbewerb, zusammen mit Maciej Czyzowicz und Dariusz Gozdziak, erfolgreich war.

Plakat Radsport| Barcelona 1992

Plakat „Radsport“ | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 15/10-14

Plakat von den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zur Disziplin Radsport.

Das Straßenrennen wurde in der katalanischen Stadt Sant Sadurní d’Anoia gestartet. Das Mannschaftszeitfahren fand auf dem Motodrom Circuit de Catalunya statt. Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe war das Velòdrom d’Horta.

Gestartet wurden die Radsportwettbewerbe bei den Olympischen Spielen mit dem Mannschaftszeitfahren über 100 km. Das italienische Team begann furios, doch ab Mitte des Rennens verschärfte das deutsche Team das Tempo. Am Ende waren 60 Sekunden Vorsprung herausgefahren, Gold für Bernd Dittert, Christian Meyer, Uwe Peschel und Michael Rich.

Gleichzeitig startete das Straßenrennen der Frauen über 81 km, dort siegte die Australierin Kathryn Watt vor der Französin Jeannie Longo-Ciprelli und Monique Knol aus den Niederlanden.

Das Straßenrennen der Herren wurde ebenfalls in Sant Sadurní d’Anoia gestartet, es ging über die Distanz von 194 km. Der Italiener Fabio Casartelli fuhr im Sprint auf Platz 1, gefolgt vom Niederländer Erik Dekker und dem Letten Dainis Ozols. Am 18. Juli 1995 starb Fabio Casartell nach einem Sturz bei einer Tour de France Etappe.

Die erfolgreichsten deutschen Athleten auf der Bahn waren Jens Fiedler (Sprint) sowie Guido Fulst, Michael Glöckner, Jens Lehmann, Stefan Steinweg und Andreas Walzer in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m sowie Petra Rossner, die in der 3000 m Einzelverfolgung startete. Alle genannten Athleten errangen Gold.

Plakat Radsport| Barcelona 1992

Das Straßenrennen der Frauen (über 81 km) und Männer (über 194 km) fand um die Stadt Sant Sadurní d’Anoia statt.

Das Mannschaftszeitfahren wurde auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen.

Das Velòdrom d’Horta war der Austragungsort der Bahnradsportwettbewerbe.