Startnummer Heidemarie Rosendahl | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 09/1106

Mit der Startnummer 173 startete Heidemarie Rosendahl bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Heidemarie Rosendahl gewann den Weitsprungwettbewerb mit 6.78 m, dies war nach sechs Wettkampftagen die erste Goldmedaille für die Bundesrepublik Deutschland. Am 3. September unterlag sie  knapp der Britin Mary Peters im Fünfkampf und errang die Silbermedaille.

Am 10. September 1972 kam es dann zum Duell der Systeme, West gegen Ost, in der 4 x 100 Meter-Staffel. Für die Bundesrepublik startete Christiane Krause, Ingrid Mickler, Annegret Richter und an Schlussposition laufend, Heidemarie Rosendahl. Für die DDR startete Evelyn Kaufer, Christina Heinich, Bärbel Struppert, und die bis dahin schnellste Frau der Spiele, Renate Stecher (Olympiasiegerin über 100 m und 200 m). Nach sehr guten Wechseln beider Teams gewann die Bundesrepublik knapp in 42,81 s, es wurde das dritte Edelmetall für Heidemarie Rosendahl.

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Urkunde zum Silbernen Lorbeerblatt | Boris Becker, Michael Stich

Inventarnummer: 08/918

Die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland erhielten Boris Becker und Michael Stich aus der Hand von Bundespräsident Richard von Weizsäcker anlässlich des Olympiasiegs im Herrendoppel bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Becker/Stich gewannen das Endspiel gegen das südafrikanische Duo Ferreira/Norval in vier Sätzen mit 3:1.

08-918

Leichtathletik-Trikot | Spiele der XXI. Olympiade 1976, Montreal

Inventarnummer: 96/1883

Leichtathletik-Trikot der deutschen Olympiamannschaft bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal mit Unterschriften von Annegret Richter (Olympiasiegerin 100 m), Miklos Nemeth (Olympiasieger Speerwurf mit WR 94,58 Meter), Don Quarrie (Olympiasieger 200 m, Silbermedaille 100 m), Rita Wilden und Brigitte Holzapfel.

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Siegerplakette Automobil-Sternfahrt | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 89/11

Plakette zur Olympia Automobil-Sternfahrt der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Es waren Autofahrer aus der ganzen Welt eingeladen, an der „Olympia-Automobil-Sternfahrt 1936“ teilzunehmen. Jedes Fahrzeug musste mit zwei Personen besetzt sein. Neben der Startnummer bekam jedes Fahrzeug einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rally Automobile Olympia 1936“. Die Sternfahrt startete am 22. Juli und endete am 30. Juli 1936 in Berlin.

Für die Fahrer galt es auf dem Weg nach Berlin möglichst viele Punkte zu sammeln, die nach einem umfangreichen Schlüssel vergeben wurden. Für die Siegerplakette in Gold mussten 2000 Punkte erreicht werden, für die Plakette in Silber 1000 Punkte. Die Bronzeplakette wurde jedem Fahrer übergeben, der das Ziel in Berlin ausschreibungsgemäß erreichte.

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Siegermedaille in Gold | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 07/122

Der katalanischen Bildhauer Xavier Corberó entwarf die  Medaillen für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Das Motiv auf der Vorderseite ähnelt dem von Cassioli, welches seit den Olympischen Spielen 1928 Verwendung fand (jedoch fehlt hier das Kolosseum (vgl. 06/741-1)). Die „Grundplatte“ der Siegermedaille für die Erstplatzierten besteht aus vergoldetem Silber, das darauf befestigte Medaillon ist aus purem Gold.

Insgesamt wurden 1691 Medaillen bei Siegerehrungen übergeben.

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