Maskottchen „Izzy“ | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 11/111

Izzy war das offizielle Maskottchen der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta. Der Name Izzy ist eine Verkürzung von Whatizit (Was ist das?) . Die computeranimierte Figur ist das erste Maskottchen bei Olympischen Spielen, das keine nationale Figur repräsentiert, Beispiele hierfür: 1972 in München war es der Dackel Waldi, 1976 in Montreal war es der Biber Amik.
Verantwortlich für das Design war John Ryan von der Fa. DESIGNefx. Nach der ersten öffentlichen Präsentation, bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, wurde das Aussehen aufgrund des negativen Medienechos noch einmal geändert. Die untere Zahnreihe wurde entfernt, Izzy bekam eine Nase und die Zunge wurde sichtbar. Seine Arme und Beine wurden dünner, eine athletischere Erscheinung sollte so geschaffen werden.

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Olympische Fackel | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 07/335

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Die Fackel besteht aus 22 Aluminiumstäben, die an 22 abgehaltene Olympische Spiele erinnern soll, in der Mitte ist ein Griff aus Pekannussholz.
Gestaltet wurde die Fackel von Malcolm Grear, der auch für die Gesamtgestaltung der Spiele zuständig war, die Monatage übernahm die American Meter Company.

Nachdem bereits 5000 Fackeln gefertigt waren, wurde der Brennstoff von Propan auf Propylen umgestellt, da dies eine „bessere“ Flamme erzeugte. Zusätzlich gab es Probleme mit dem Brennverhalten der Flamme bei starkem Wind, dies stellte man erst während des Fackellaufs in den USA fest, auch hier wurde die Fackel nochmals verändert.

Am 30. März 1996 wurde in Olympia das olympische Feuer entzündet. Aufgrund der Hundertjahrfeier der Olympischen Spiele, wurde die bis dahin längste Strecke durch Griechenland bis zum Zielort Athen zurückgelegt, über 2500 km. Von Athen ging es dann nach Los Angeles, wo am 27. April der amerikanische Teil des olympischen Fackellaufs begann.

12.000 Läufer trugen die Flamme über 24.000 km, bis zum Olympiastadion in Atlanta. Am 19. Juli 1996 entzündete Muhammad Ali in einem bewegenden Moment das olympische Feuer der Spiele der XXVI. Olympiade.

Goldmedaille | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 07/432

Siegermedaille in Gold von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta.

Gestaltet wurden die Sieger- und Erinnerungsmedaillen von Malcom Grear Designers. Wie seit 1928 trägt die Vorderseite das von Cassioli entworfene Motiv: Victoria mit erhobener rechten Hand und Lorbeerkranz vor Colosseum. Auf der Rückseite ist als Kennzeichnung der Sportart das entsprechende Piktogramm abgebildet, dazu als Umschrift: „Cenntennial Olympic Games“.
Hergestellt wurden die Medaillen von der Firma Reed and Barten in Taunton/USA, die Maße: 70 mm Durchmesser bei einer Dicke von 5,5 mm.

Die hier gezeigte Medaille stammt aus dem Baseballwettbewerb, im Finalspiel siegte Kuba gegen Japan mit 13:9.

sportmuseum, dsom, sammlungsseite

Siegerdiplom | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 10/151

Siegerdiplom in Originalhülle von Omar Luis. Luis war Spieler der kubanischen Baseballmannschaft bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, Kuba gewann das Endspiel gegen Japan mit 13:9 Punkten.

Die Sportart Baseball war von 1992 bis 2008 Teil des olympischen Programms, Kuba konnte in dieser Zeit drei Olympiasiege feiern. Neben dem Erfolg 1996, besiegte Kuba 1992 Taiwan (Chinese Taipei) und 2004 Australien.

Auf der 117. IOC-Session (Vollversammlung) in Singapur wurde beschlossen, Baseball und Softball wieder aus dem offiziellen Programm der Olympischen zu nehmen.