Erinnerungsmedaille IOC, 23. Juni 1924

Inventarnummer: 89/895

Zwei Erinnerungsmedaillen zum 30. Jahrestag des Beschlusses der Wiederaufnahme der Olympischen Spiele und der Gründung des IOC.
Auf dem internationalen Sportkongress vom 16. bis 23. Juni 1894 an der Sorbonne in Paris beschäftigte sich eine Kommission, geleitet von Pierre de Coubertin, mit der Wiedereinführung der Olympischen Spiele. Am 23. Juni 1894, dem letzten Kongresstag, beschlossen die Teilnehmer die Olympischen Spiele 1896 in Athen stattfinden zu lassen und gingen so über Coubertins Vorstellung hinaus die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1900 in Paris auszutragen. Gleichzeitig erfolgte die Gründung eines Internationalen Olympischen Komitees, das fortan als „Besitzer“ der Spiele fungieren sollte.

Plakat „Jugend trainiert für Olympia“

Inventarnummer: 88/89-1968

Ins Leben gerufen wurde „Jugent trainiert für Olympia“ 1969 als Initiative des damaligem Chefredakteur und Herausgeber der Zeitschrift „Stern“ Henri Nannen , NOK-Chef Willi Daume und der Konferenz der Kultusminister.
„Jugend trainiert für Olympia“ startete als Talentwettbewerb in Hinblick auf die Olympischen Spiele 1972 in München mit den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen. Das Plakat bewirbt das „2. Finale im Berliner Olympia-Stadion“ im September 1970.

88-89-1968

Gründungsurkunde des NOK der DDR

Inventarnummer: 06/735

Das Nationale Olympische Komitee der DDR war von 1951 bis 1990 die Dachorganisation der olympischen Sportarten in der DDR. Es vertrat als NOK an 1965 bis zu seiner Auflösung 1990 die Interessen der DDR im Internationalen Olympischen Komitee.

Gründungsurkunde des NOK der DDR, mit folgendem Text:

In dem Bestreben, der Erhaltung des Weltfriedens und der
Wiederherstellung der nationalen Einheit Deutschlands zu
dienen, konstituierte sich am 22. April 1951 das Nationale
Olympische Komitee der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Aufgaben des Nationalen Olympischen Komitees bestehen
in der Förderung der olympischen Idee, deren Grundgedanke
der friedliche Wettstreit aller friedliebenden Sportler der Welt ist.

Festigung der Freundschaft mit allen friedliebenden Sportlern und
Völkern der Erde und die Entwicklung von Körperkultur uns Sport
in der Deutschen Demokratischen Republik ist seine Pflicht.

Dem Nationalen Olympischen Komitee der Deutschen Demokra-
tischen Rebublik obliegt die gewissenhafte Durchführung aller
Aufgaben, die das Internationale Olympische Komitee zur Verbrei-
tung des olympischen Gedankens gestellt hat. Es trifft alle Mass-
nahmen zur Vorbereitung der Sportler in der Deutschen Demokra-
tischen Republik auf die olympischen Spiele.

Die Arbeit des Nationalen Olympischen Komitees der Deutschen
Demokratischen Republik wird von dem Wunsch getragen, eine
Einigung der deutschen Sportler zu erzielen um ein gesamtdeutsches
Nationales Olympisches Komitee zu gründen.

Möge die olympische Flamme leuchten durch alle
Geschlechter zum Wohle einer höher strebenden,
mutigeren und reineren Menscheit.

Berlin, den 22.04.1951