Fotografie | Max Schmeling mit Udet, Gronau, Friedrich von Hohenzollern, Köhl

Inventarnummer: 06/108-60

Max Schmeling zusammen mit drei deutschen Luftfahrtpionieren und Friedrich von Hohenzollern.

V.l.n.r. : Ernst Udet, Hans Wolfgang Gronau, Max Schmeling, Friedrich Viktor Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen und Hermann Köhl.

– Ernst Udet
War während des Ersten Weltkriegs Jagdflieger in der Fliegertruppe des Deutschen Heeres. Er erzielte die zweithöchste Zahl von Abschüssen unter den deutschen Jagdpiloten. Während der Nationalsozialistischen Diktatur war Udet im Reichsluftfahrtministerium verantwortlich für die technische Ausrüstung der Luftwaffe und bekleidete ab 1939, zuletzt im Rang eines Generalobersten, das Amt des Generalluftzeugmeisters der Wehrmacht.

– Hans Wolfgang Gronau (ab 1913 von Gronau)
war ein deutscher Seeflieger und Luftfahrtpionier.
Ruhm erlangte Gronau, als er im Juli 1932 von der damaligen Verkehrsfliegerschule in List auf Sylt zu einer Weltumrundung aufbrach, die ihn nach über 44.000 km im November 1932 wieder nach List zurückführte.

– Friedrich Viktor Prinz von Hohenzollern-Sigmaringen.
War ein königlich-preußischer Oberst, von 1927 bis 1965 Oberhaupt des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen.

– Hermann Köhl
Dr. Ing. h. c., war ein deutscher Flugpionier. Er war erfolgreicher Kampfflieger im Ersten Weltkrieg, wechselte 1925 vom Militär zur Junkers Luftverkehr AG, um dort den zivilen Nachtflugverkehr aufzubauen, und wurde bei Gründung der Luft Hansa 1926 deren erster Nachtflugleiter. Ab 1927 beteiligte er sich an Atlantikflugversuchen und war 1928 Pilot der Junkers W 33 „Bremen“ bei der ersten Überquerung des Atlantiks in Ost-West-Richtung durch ein Motorflugzeug.

Fotografie | Max Schmeling mit „Babe-Ruth“

Inventarnummer 06/108-28

Max Schmeling mit der Baseballlegende „Babe-Ruth“ (eigentlich George Herman Ruth Jr). „Babe-Ruth“ ist einer der größten Baseballspieler aller Zeiten. In den USA gilt er noch heute als nationaler Held. Er stellte zahlreiche Rekorde auf, die Jahrzehnte lang bestehen blieben. Ihm gelang es als erster Spieler überhaupt 60 Homeruns in einer Saison zu erreichen, was erst 34 Jahre später überboten werden konnte. In seiner aktiven Laufbahn, zwischen 1914 und 1935, erreichte „Ruth“ insgesamt 714 Homeruns. Er spielte in seiner Profilaufbahn von 1914 bis 1919 für die Boston Red Sox, zwischen 1920 und 1934 für die New York Yankees und zum Ende seiner Karriere, 1935 spielte er für zwei Monate bei den Boston Braves. Danach zog sich George Herman Ruth aus dem aktiven Profi-Geschehen zurück. Durch seine sensationelle Leistungen am Schlagmal avancierten die New York Yankees zum Aushängeschild der Stadt. Durch die hohen Einnahmen war es dem Verein möglich ein eigenes Stadion bauen zu lassen, das „Yankee Stadium“ welches 1923 eröffnet wurde. Das Stadion erhielt bei den Yankee-Fans den Beinamen: „The House That Ruth Built“ um daran zu erinnern, wem der Bau zu verdanken war. „Babe-Ruth“ gehörte zu den ersten fünf Spielern die 1936 in die „Baseball Hall of Fame“ aufgenommen wurden. Er verstarb im Jahre 1948 im Alter von 47 Jahren.



Fotografie | Max Schmeling bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin

Inventarnummer: 06/108-29

Max Schmeling bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Auf der Hollywoodschaukel (v.l.n.r): Gisela Mauermayer (Goldmedaillengewinnerin im Diskuswurf), Tilly Fleischer (Goldmedaillengewinnerin im Speerwurf), Luise Krüger (Silbermedaillengewinnerin im Speerwurf), Anny Ondra (Ehefrau von Max Schmeling), Anni Steuer (Silbermedaillengewinnerin 80 m-Hürden) und Paula Mollenhauer (Bronzemedaillengewinnerin im Diskuswurf).

Fotografie | Max Schmeling mit Bobby Jones

Inventarnummer: 06/108-17

Fotografie von Max Schmeling mit Golf-Legende Bobby Jones (Robert Tyre Jones jr.) auf dem „East Lake Country Club“ in Atlanta, Georgia. Bobby Jones war von 1923 bis 1930 der dominierende Golfspieler in den USA. Er gewann in dieser Zeit fünf mal die US Amateur Championships. Zu seinen weiteren Erfolgen zählt der dreimalige Gewinn der Open Championship viermalig der Gewinn der US-Open und einmal der British Amateur Championship. 1930 gelang Bobby Jones der Gewinn aller vier Major Turniere, damit verewigte sich Jones in den Geschichtsbüchern des Golfsports.
Die Majors sind die vier größten jährlich stattfindenden Turniere. Früher gehörten die zwei wichtigsten Amateurturniere British Amateur und US Amateur zu den Majors, heute sind die besten Spieler ausnahmslos Profis und die Majors sämtlich Profiturniere.
Eine beeindruckende Bilanz wies Bobby Jones während seiner Karriere auf, indem er mehr als 60 Prozent der nationalen Meisterschaften gewann. Trotz dieser großen Erfolge wechselte Jones nie ins Profilager. Seine aktive Laufbahn beendete er bereits 1930 im Alter von 28 Jahren. 1933 entwarf Jones zusammen mit dem schottischen Golfarchitekten Alister MacKenzie den Augusta National Course. Schon wenige Jahre später, fand dort das von ihm ins Leben gerufene US-Masters statt. Die US-Masters sind das einzige Major-Turnier, welches immer auf dem Augusta National Course ausgetragen wird. 1974, drei Jahre nach dem Tod Jones, wurde er in die World Golf Hall of Fame aufgenommen.