Medaille | Olympia Prüfungswettkampf 1914 | Deutscher Reichsausschuss für Olympische Spiele

Inventarnummer: 94/324

Nach dem schwachen Abschneiden der deutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm, begann man ab 1913 in Deutschland mit einer intensiven Talentsuche. So wurden sogenannte Olympia-Prüfungswettkämpfe eingeführt. Die Sieger erhielten eine Medaille mit dem Portrait von Kaiser Wilhelm II.

Da nach Kriegsausbruch noch viele Medaillen übrig waren, wurden diese bei Jugendsportfesten vergeben, über der Zeile „DEM SIEGER“ wurde der Name der entsprechenden Disziplin eingeprägt.

Die hier vorliegende Medaille wurde am 7. Juni 1914 in Frankfurt am Main im Hochsprung errungen.

Medaille "Olympia Prüfungswettkampf" 1914

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas | 1972

Inventarnummer: 13/15

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas mit Schuhmodellen zu unterschiedlichsten Sportarten. Scheinbar handelt es sich hier um einen Vorabdruck des Kataloges für das Produktionsjahr 1972, es befinden sich zahlreiche handschriftliche Korrekturen im Innenteil. Im Grundsatz stammt der Katalog aus dem Jahr 1970, der Aufdruck „Printed in West Germany 3/70“, auf der Umschlagrückseite, wurde durch „Jan/72“ ersetzt.

Ab Seite 44 sind namhafte Fußballer abgebildet, so Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Fritz Walter…

Puma Spike „Roma“ | Armin Hary – Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 12/32

Puma Spike „Roma“, es handelt sich um das Modell (der eigentlich Schuh unterschied sich nur marginal) welches Armin Hary bei den Olympischen Spiele 1960 in Rom trug. Der „Roma“ wurde bereits 1959 von Rudolf Dassler entwickelt, er beinhaltet zwei neue Patente, zum einen die rote Puma-Nylon Ballenstütze, sie sorgt für:
– besseren Halt in Kurven bei 200-m und 4×100-m,
– eine schnellere Abdruckstellung des Fußes,
– fast keine Abnutzung des hochwertigen Obermaterials aus Känguruleder.

und die neue PUMA Dornenstellung:
– für besseren Halt in Kurven bei 200-m und 4×100-m.

Olympische Spiele in Rom, 1. September 1960, Entscheidungstag über die 100-m, 17:30 Uhr – Finallauf. Die Auslosung der Bahnen ergab, Armin Hary auf Bahn 6, Peter Radford (GBR) auf Bahn 5, Enrique Figuerola (Kuba) auf Bahn 4, Frank Budd (USA) auf Bahn 3, Otis Ray Norton (USA) auf Bahn 2 und Dave Sime (USA) auf Bahn 1.

Die Läufer machen sich bereit, sie nehmen ihre Startposition ein, der Starter gibt das Kommando, dann fällt der Startschuss…, kurz darauf ein zweiter Schuss, Fehlstart. Neben Hary ist nur Sime gestartet, nach einem kurzen Moment ist klar, kein Läufer hat einen Fehlstart verursacht, Armin Hary erinnert sich: “Offenbar war es dem Starter nicht ruhig genug, oder er hatte selbst ein Geräusch verursacht, daß Sime zum Start veranlaßte”.

Wieder machen sich die Läufer bereit, der Starter gibt abermals das Kommando, aber auch dieser Lauf wird abgebrochen, Fehlstart Hary.

In die Vorbereitungen des dritten Starts hebt der Kubaner Figuerola die Hand, sein Startblock hatte sich gelöst.

Zum vierten Mal machen sich die Läufer bereit, zum dritten Mal gibt der Starter das Kommando, diesmal geht alles glatt. Armin Hary schreibt in seinen Aufzeichnungen “10,0″ : “Und ich laufe – laufe – laufe… und sehe nur die beiden Striche, die meine Bahn begrenzen. Ich laufe wie um mein Leben… ich bin vorn! Doch von weit links droht Gefahr. Ich kann nicht genau beobachten, was da vorgeht, denn mein Gesicht ist dem Zielband zugewandt… Sime ist das, der ganz links heranrollt… mit letzter Anstrengung werfe ich mich ins Ziel”. (Copress Verlag München, 1961, S. 165)

Für ein Moment ist unklar wer gewonnen hat, Armin Hary ist davon überzeugt, dass er es war, der als Erster das Zielband mit der Brust berührt hat. Quälende Minuten, dann ist es offiziell, Armin Hary ist Olympiasieger, Dave Sime wird zeitgleich Zweiter, der Brite Peter Radford läuft auf Platz 3.

Bis heute gelang es keinem weiteren Deutschen, diesen Erfolg zu wiederholen. Es war der erste Olympiasieg in der Leichtathletik seit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.

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Zürich | Letzigrund-Stadion | 21. Juni 1960
Bereits 72 Tage vor dem gewonnenen Finale in Rom sorgte Armin Hary für weltweite Schlagzeilen. Am 21. Juni 1960 lief der blonde Saarländer im Züricher Letzigrund-Stadion, diesmal in Adidas-Spikes, als erster Mensch die 100-m in 10,0 Sekunden; doch auch das nicht ohne Hindernisse.
Nachdem Hary den ersten Lauf souverän in neuer Weltrekordzeit von 10,0 Sekunden gewonnen hatte, schaltete sich die Jury ein. Angeblich startete Hary zu früh, Fehlstart, der Starter gab zu, aus Nervosität die Läufer nicht „zurückgeschossen“ zu haben, das Rennen wurde annulliert.

Gustav Schwenk, ein deutscher Journalist und Fachmann in Sachen Wettkampfbestimmungen, gibt Armin Hary zu verstehen, dass nur der Starter einen Fehlstart direkt und unmittelbar erkennen und das Rennen abbrechen kann, nicht das Schiedsgericht nach Beendigung des Laufes. Beide gehen zu den Schiedsmännern, nach regen Diskussionen einigt man sich auf einen zweiten Lauf. Damit der Lauf gewertet werden kann, müssen mindestens drei Läufer antreten. Der Kölner Jürgen Schüttler und der Schweizer Heinz Müller erklären sich bereit, ein zweites Mal anzutreten.

Armin Hary startete überragend, schnell kann er sich absetzen, das Publikum feuert Hary frenetisch an, dann die Ziellinie. Nach einem kurzen Moment des Bangens, die Zeitnehmer schauen ungläubig auf ihre Stoppuhren, wird bekannt gegeben, dass auch der zweite Lauf in neuer Weltrekordzeit von 10,0 Sekunden absolviert wurde, Armin Hary ist überglücklich.

Der Puma Spike „Roma“ ist Teil der Dauerausstellung des Deutschen Sport & Olympia Museums.

 

Das Olympiastadion in Rom…


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Spike von Annegret Richter | Spiele der XXI. Olympiade 1976, Montreal

Inventarnummer: 11/135-2

Spike von Annegret Richter, getragen im Finallauf über 100-m bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal. Annegret Richter siegte mit 11,08 s vor ihrer großen Rivalin Renate Stecher aus Ostdeutschland, den Bronzeplatz konnte sich Inge Helten, eine Teamkollegin von Annegret Richter, sichern.
Inge Helten lief mit 11,04 s wenige Wochen vor den Olympischen Spielen einen neuen Weltrekord über diese Strecke, diese Zeit wurde mit 11,01 s im olympischen Halbfinale von Annegret Richter unterboten.
Neben dem Sieg im 100-m-Lauf konnte Annegret Richter über die 200-m (knapp hinter Bärbel Eckert aus der DDR) und mit der 4×100-m-Staffel (zusammen mit Elvira Possekel, Inge Helten und Annegret Kroniger) jeweils die Silbermedaille erringen.

Der Spike wird in der Dauerausstellung des Deutschen Sport & Olympia Museums präsentiert.

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Das Stade Olympique in Montreal…


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Fotografie | Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1962, Hamburg

Inventarnummer: 11/164-3

Fotografie von Willi Holdorf, Wolfgang Wagner, Helmut Janz und Horst Giesseler bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1962 im Hamburger Volksparkstadion.

Bildbeschriftung: „Mit einer Überraschung endete der 200 Meter-Hürdenlauf der Männer. Der Leverkusener Zehnkämpfer Willi Holdorf (Bayer 04) holt sich bei den Deutschen Meisterschaften im Hamburger Volksparkstadion am Freitag (27.7) nach einem packenden Endspurt in 24,0 Sekunden die Meisterschaft vor Wolfgang Wagner (OSC Höchst) mit 24,1. Unser Bild zeigt Holdorf (rechts) während des Rennens. Dahinter Helmut Janz (898, 24,5) und Horst Giesseler.“
45782 – 28.7.1962 – (UPI) – United Press International Photo

 

Fotografie | 7. Leichtathletik-Europameisterschaften – Belgrad, 1962

Invebtarnummer: 11/164-6

Fotografie von Willi Holdorf bei der 7. Leichtathletik-Europameisterschaft 1962 in Belgrad.

Bildbeschriftung: “ Nach den ersten fünf Übungen liegen die deuten Zehnkämpfer bei den Europameisterschaften in Belgrad auf den ersten Plätzen. Mit 4370 Punkten führt Holdorf bei „Halbzeit“ vor von Moltke. Hinter dem Finnen Suutari belegt der Deutsche Bock den vierten Platz. Die Zehnkämpfer haben den 100-m-Lauf, den Weitsprung, das Kugelstoßen, den Hochsprung und den 400-m-Lauf hinter sich.
Unser Bild zeigt Holdorf während des Kugelstoßens.“

 

Fotografie | Manfred Bock, Werner von Moltke, Willi Holdorf

Inventarnummer: 11/164-5

Fotografie von Manfred Bock, Werner von Moltke und Willi Holdorf in der Vorbereitung zur Leichtathletik-EM 1962 in Belgrad.

Bildbeschriftung: „Starke Zehnkämpfer nach Belgrad! – Zu den Europameisterschaften der Leichtathleten in Belgrad vom 12.-18.9 wird die Bundesrepublik drei Zehnkämpfer entsenden, von denen Plätze unter den ersten Drei zu erwarten sind, und zwar sind es (von links) Bock (Hamburg), v. Moltke (Stuttgart) und Holdorf (Leverkusen). Der Hamburger Bock ist gegenwärtig Punktbester in Europa, von Moltkes Stärke ist u.a. der Stabhochsprung (4,30 m) und Holdorfs Stärke sind die Läufe und sein außerordentlicher Kampfgeist. “

 

Fotografie von Manfred Bock, Werner von Moltke und Willi Holdorf in der Vorbereitung zur Leichtathletik-EM 1962 in Belgrad.

Fotografie | Christa Stubnick – Spiele der XVI. Olympiade 1956, Melbourne

Inventarnummer: 11/06-29

Fotografie der Bildagentur „Zentralbild“ von Christa Stubnick bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne.

Bildunterschrift: „Christa Stubnick errang die Silbermedaille – Nach ihrem 2. Platz über 100 m der Damen konnte sich die Silbermedaillengewinnerin Christa Stubnick vor Glückwünschen und Telegrammen kaum retten. Herzlich gehaltene Glückwunschtelegramme gingen um den halben Erdball, um Christa Stubnick zu beweisen, mit welcher Freude ihr großer Olympischer Erfolg in der Heimat aufgenommen wurde. Zu den Gratulanten gehörten der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, Ministerpräsident Otto Grotewohl und der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Walter Ulbrich.

UBs. Die Silbermedaillengewinnerin Christa Stubnick nach dem Erhalt unzähliger Telegramme (Radiofoto).“

Die hier gezeigte Abbildung bezieht sich auf den Finallauf am 26.11.1956 über 100 m. Am 30.11.1956 stand Christa Stubnick erneut in einem olympischen Finale, diesmal über 200 m. Auch in diesem Rennen konnte Sie den zweiten Platz vor bzw. nach den Australierinnen Betty Cuthbert und Marlene Mathews erringen.

 

Leichtathletiktrikot Willi Holdorf | Spiele der XVIII. Olympiade 1964, Tokio

Inventarnummer: 11/164

Leichtathletiktrikot von den Olympischen Spielen 1964 in Tokio, Startnummer 263, getragen von Willi Holdorf. Willi Holdorf errang als erster Deutscher eine Goldmedaille im Zehnkampf bei Olympischen Spielen.

Der 1940 im holsteinischen Blomesche Wildnis geborene Holdorf spielte in seiner Jugend leidenschaftlich Fußball und Handball, 18-jährig entschied er sich für die Leichtathletik. Anfänglich versuchte er sich im Sprint, trainierte aber auch ausdauernd andere Disziplinen. Nach einiger Zeit stagnierte seine Laufleistung und so wechselte er zum Zehnkampf.
Schon 1959 wurde er Juniorenmeister in dieser Disziplin, ein Jahr später wiederholte er diesen Erfolg. Ende 1960 wechselte Willi Holdorf nach Leverkusen, dort wurde er von Bert Sumser und Friedrich Schirmer, der als „Vater der deutschen Zehnkämpfer“ galt, beim SV Bayer 04 Leverkusen trainiert.

1961 wurde Willi Holdorf deutscher Zehnkampfmeister bei den Herren, bei der 7. Leichtathletik-Europameisterschaft 1962 in Belgrad belegte er den fünften Platz. 1963 wurde er zum zweiten Mal deutscher Meister, erstmalig übertraf er die Marke von 8000 Punkten.

1964 absolvierte er vor den Olympischen Spielen in Tokio zwei Wettbewerbe, bei der deutschen Meisterschaft in Karlsruhe belegte er hinter Hans-Joachim Walde und Horst Beyer den dritten Platz. In den Ausscheidungskämpfen für die gesamtdeutsche Olympiamannschaft in Jena, im August 1964, siegte er mit persönlicher Bestleistung von 8156 Punkten.

Drei Wochen vor den Olympischen Spielen wurde das Punktesystem im Zehnkampf verändert. Der bis dahin stärkste Zehnkämpfer war der in Kalifornien lebende Taiwanese Yang. Yang sprengte mit übersprungenen 4,83 m im Stabhochsprung die bisherige Tabelle, sie sah eine maximale Sprunghöhe von 4,82 vor. Das bis dahin gültige System begünstigte starke Leistungen in einzelnen Disziplinen unverhältnismäßig hoch. So wurde der Sprung über 4,83 mit 1515 Punkten angerechnet, etwa ein Sechstel der Gesamtpunktzahl. Yang konnte sich so auf seine Paradedisziplinen, den Speerwurf, das Hürdenlaufen und vor allem den Stabhochsprung, in dem er allen Zehnkämpfern überlegen war, konzentrieren.
Das neue Punktesystem benotete Leistungssteigerungen nicht mehr progressiv, sondern linear. Yang, der noch wenige Wochen vor den Olympischen Spielen als Favorit galt, reiste deprimiert zu den Spielen an.

Der Wettkampf begann am 19. Oktober im Olympiastadion in Tokio, insgesamt nahmen 22 Athleten aus 14 Nationen teil. Aus deutscher Sicht waren außer Willi Holdorf die „alten Bekannten“ Hans-Joachim Walde und Horst Beyer dabei.

Hier die Ergebnisse der Einzeldisziplinen:

100-m-Lauf
1. Holdorf (10,7 s)
2. Aun (10,9 s)
3. Walde (11,0 s)

 

Weitsprung
1. Aun | UdSSR (7,22 m), Storozhenko | UdSSR (7,22 m)
2. Walde (7.21 m)
3. Beyer (7,02 m)

4. Holdorf (7,00 m

 

Kugelstoß
1. Storozhenko | UdSSR (16.37 m)
2. Holdorf (14,95 m)
3. Hodge | USA (14,93 m)

4. Walde (14,45 m)
8. Aun | UdSSR (13,82 m)

 

Hochspung
1. Walde (1,96 m)
2. Aun | UdSSR (1,93 m), Duttweiler | Schweiz (1,93 m)
3. Beyer (1,90 m)

4. Holdorf (1,84 m)

 

400-m-Lauf
1. Holdorf (48,2 s)
2. Aun | UdSSR (48,8 s)
3. Yang | Taiwan (49,0 s)

7. Walde (49,5 s)

 

110 -m-Hürden
1. Yang | Taiwan (14,7 s)
2. Sar | Italien (14,8 s)
3. Kuznetsov | UdSSR (14,9 s), Emberger | USA (14,9)

4. Holdorf (15,0 s)
7. Walde (15,3 s)
8. Aun | UdSSR (15,9 s)

 

Diskus
1. Sar | Italien (47,46 m)
2. Holdorf (46,05 m)
3. Beyer /45,17 m)

5. Aun | UdSSR(44,19 m)
8. Walde (43,15 m)

 

Stabhochsprung
1. Yang | Taiwan (4,60 m), Moro | Kanada (4,60 m)
2. Kuznetsov | UdSSR (4,40 m), Thorlaksson | Island (4,40 m)
3. Herman | USA (4,35 m)

5. Holdorf (4,20 m), Aun | UdSSR (4,20 m)
7. Walde (4,10 m)

 

Speerwurf
1. Yang | Taiwan (68,15 m)
2. Kuznetsov | UdSSR (67,87 m)
3. Herman | USA (63,35 m)

6. Aun | UdSSR (59,06 m)
9. Holdorf (57,37 m)

 

1.500-m-Lauf
1. Emberger | USA (4.19,3 min)
2. Aun | UdSSR (4.22,3 min)
3. Beyer (4.23,6 min)

9. Holdorf (4.34,3 min)
10. Walde (4.37,5 min)

 

Vor dem abschließenden 1.500-m-Lauf führte Holdorf denkbar knapp, er dürfte den bekannt laufstarken Sowjet-Esten Aun nicht mehr als 18,5 s Vorsprung gewähren. Nach Mobilisierung aller Kraftreserven kam Holdorf 12,0 s nach Aun ins Ziel, mit insgesamt 7887 Punkten und nur 45 Zähler vor Aun gewann Willi Holdorf die Goldmedaille.
Auch für Hans-Joachim Walde nahm der Wettbewerb ein glückliches Ende, mit 7809 Punkten errang er die Bronzemedaille, Horst Beyer wurde hervorragender Sechter.

Das sollte der letzte Wettbewerb im Zehnkampf von Willi Holdorf gewesen sein, nach den Olympischen Spielen in Tokio beendete er seine Karriere.

Einige Jahre später versuchte sich Willi Holdorf als Bremser im Zweier-Bob. Bei den Europameisterschaften 1973 in Cervinia/Italien gewann er zusammen mit Horst Floth die Silbermedaille.
Auch im Fußball tauchte der Name Willi Holdorf auf, in der Saison 1973/74 trainierte er ab Januar 1974 Fortuna Köln bis zum Saisonende.