Reglement Fußball | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 14/07-6

Reglement zum olympischen Fußballturnier bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Die Vorrundenspiele wurden vom 1. November 1970 bis zum 31. Mai 1972 absolviert. Die Endrunde begann am 27. August, das Endspiel sollte am 9. September ausgetragen werden. Aufgrund des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September, verschob sich das Fußballturnier um einen Tag, das Endspiel fand tatsächlich am 10. September statt. 14-07-6

Aus dem Reglement:

„1. Olympiastadion

80 000 Plätze, davon 44000 Sitzplätze, 36000 Stehplätze. Ehrengastbereich für 5000 Ehrengäste. Das Stadion hat ein beheiztes Spielfeld. Flutlichtanlagen und Anzeigetafeln für das örtliche Ergebnis und für die Ergebnisse der auswärts laufenden Spiele sind vorhanden. Für die Spieler stehen eine Aufwärmhalle und ein Aufwärmfeld zur Verfügung. Für die Presse stehen während des Olympischen Fußballturniers 1 000 Presseplätze bereit. Für Rundfunk -und Fernsehkommentatoren sind 140 Platzgruppen für je 3-4 Personen vorgesehen. Im Pressesubzentrum des Stadions stehen 20 Fernschreiber, 50 Telefonkabinen, Anschlüsse für Telebildübertragungen und Dunkelkammern zur Verfügung.

2. Augsburg

Das Rosenaustadion (Eigentümer die Stadt Augsburg) hat 44000 Plätze davon sind ca. 8000 Sitzplätze. Das Stadion liegt in einem Grüngürtel an der Wertach. Es ist mit Fahrzeugen, wie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, gut erreichbar. Für Ehrengäste stehen in einem gesonderten Bereich 140 Plätze und ein Imbißraum zur Verfügung. Im Stadion sind eine Flutlichtanlage und Anzeigetafeln für das örtliche Ergebnis und die auswärtigen Ergebnisse vorhanden. Im Pressebereich sind 60 Presseplätze mit Schreibplatte und 60 Presseplätze ohne Schreibplatte ausgewiesen. Bei den Presseplätzen sind 20 Telefone vorhanden. Im Pressesubzentrum stehen 10 Telefone, 5 Fernschreiber und 3 Anschlüsse für Telebildübertragung zur Verfügung.

3. Ingolstadt

Das Stadion des ESV Ingolstadt hat 15 500 Platze, davon sind 4 000 Sitzplatze. Das Stadion liegt in der Nähe des Hauptbahnhofes. Es ist fur Fahrzeuge und öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar. Für Ehrengäste stehen im Ehrengastbereich 100 Plätze zur Verfügung. Das Stadion hat keine Flutlichtanlage; eine Anzeigetafel sowohl für das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse ist vorhanden. Im Pressebereich sind ca. 40 Presseplätze mit Schreibplatte und Telefonen und 40 Presseplätze ohne Schreibplatte vorhanden. Im Pressesubzentrum (ca. 100 m von der Tribune entfernt) sind 5 Fernschreibanschlüsse, 10 Fernsprechanschlüsse und drei Anschlusse fur Telebildübertragung installiert.

4. Nürnberg

Das Städtische Stadion in Nürnberg verfügt über 65000 Plätze, davon sind 15 000 Sitzplätze. Das Stadion liegt am Ostrand der Stadt. Es ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Für den Ehrengastbereich werden in einem gesonderten Block der Tribüne 170 Plätze bereitgestellt. Das Stadion hat eine Flutlichtanlage. Eine Anzeigetafel sowohl fur das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse ist vorhanden. Auf der Tribüne sind 80 Presseplätze mit Tisch, davon 40 mit Telefon und 40 Presseplätze ohne Schreibplatte vorhanden. Im Presse-subzentrum unter der Tribune sind 5 Fernschreiber, 10 Telefone und drei Anschlüsse für Telebildübertragungen.

5. Regensburg

Das Stadion des SSV Jahn Regensburg liegt an der Prüfeninger Straße, einer sehr gut ausgebauten Ausfallstraße der Stadt nach Westen. Es hat eine Kapazität von 20 000 Zuschauern, davon sind 1 500 Sitzplätze. Für den Ehrengastbereich sind in einem gesonderten Block 100 Plätze reserviert. Das Stadion hat Flutlicht und eine Anzeigetafel sowohl für das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse. In der Mitte der Tribüne sind 40 Presseplätze mit Arbeitsplatte, davon 20 mit Telefon, vorhanden; weitere 40 Presseplätze ohne Schreibplatte stehen als normale Sitzplätze zur Verfügung. Im Pressesubzentrum, das in der Gaststätte unter der Tribune situiert ist, sind fünf Fernschreiber, 10 Telefonanschlüsse und drei Anschlüsse für Telebildübertragungen vorhanden.

6. Passau

Das Dreiflüsse-Stadion der Stadt Passau ist neu erbaut und wurde im Sommer 1969 eingeweiht. Es verfügt über ein Fassungsvermögen von 20 000 Zuschauern. Eine Tribune, die bis zum olympischen Fußballturnier fertiggestellt wird, bietet ca. 1 000 Sitzplätze. In einem abgetrennten Block dieser Tribune werden für die Ehrengäste 130 Plätze reserviert. 40 Presseplätze mit Arbeitsplatte und 40 Presseplätze in normaler Ausführung werden bereitgestellt. Im ebenfalls neu erbauten Sportheim des 1. FC Passau auf der gegenüberliegenden Seite der Tribüne sind das Pressesubzentrum, die Organisationsräume und die Kabinen fur die Rundfunk- und Fernsehkommentatoren untergebracht. In allen auswärtigen Stadien sind die Forderungen von Rundfunk und Fernsehen hinsichtlich der Kommentatorenplätze und der Arbeitsräume erfüllt. Es ist vorgesehen, in den Stadien Ingolstadt, Passau und Regensburg zusätzliche Stahlrohrtribünen mit Sitzplätzen zu errichten.“

Offizielles Programm | Fußball-Länderspiel England vs. Deutschland, 01.12.1954

Inventarnummer: 08/905-1

Offizielles Programm zum Fußball-Länderspiel England vs. Deutschland, das am 01.12.1954 im Empire Stadion Wempley stattfand. Dies war das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften nach dem 2. Weltkrieg, 16 Jahre nach der letzten Begegnung, am 14.05.1938 im Berlin Olympiastadion. Die deutsche Elf verlor in Wempley mit 3:1.

Siegwart von der Gathen, Zuschauer im Stadion, erinnert sich: „Von den Bernern war kaum noch jemand dabei (Gelbsucht). Hans Schäfer lieferte eine erstklassige Leistung ab: Fritz Herkenrath. Stan Matthew spielte Kohlmeier schwindelig. Einzig Leibrich stand wie ein Fels in der Brandung. Der 18jährige Uwe Seeler beeindruckte die Engländer.“

 

Fußball-Trikot 1. FC Köln | Saison 1985/86

Inventarnummer: 13/20

Fußballtrikot des 1. FC Köln aus der Saison 1985/86, Trikotsponsor „Daimon“. In diesem Trikotdesign bestritt der 1. FC Köln seine UEFA-Pokal Viertelfinalbegegnung am 19.03.1986 gegen Sporting Lissabon im heimischen Stadion, Köln gewann die Partie mit 2:0.

Nach dem Sieg im Viertelfinale konnte Köln auch das Halbfinale gegen KSV Waregem für sich entscheiden. Im Finale traf der 1. FC Köln auf Real Madrid, das Hinspiel, am 30. April 1986, im Estadio Santiago Bernabéu verloren die Rheinländer mit 5:1. Zwar konnte Köln das Rückspiel im Berliner Olympiastation mit 2:0 gewinnen, doch für den Titel reichte es nicht.

13-20

 

Das RheinEnergieStadion in Köln…


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Puma Fußballschuh “Atom”

Inventarnummer: 08/399

PUMA-Fußballschuh mit genagelter Vorwerk-Zwillingsstolle aus dem Jahr 1948/49. Es handelt sich hier aller Wahrscheinlichkeit nach um das Modell „Atom“.
Aus einem PUMA-Pressetext: “PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten.
Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland.“

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Katalog des Sportartikelherstellers Adidas | 1972

Inventarnummer: 13/15

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas mit Schuhmodellen zu unterschiedlichsten Sportarten. Scheinbar handelt es sich hier um einen Vorabdruck des Kataloges für das Produktionsjahr 1972, es befinden sich zahlreiche handschriftliche Korrekturen im Innenteil. Im Grundsatz stammt der Katalog aus dem Jahr 1970, der Aufdruck „Printed in West Germany 3/70“, auf der Umschlagrückseite, wurde durch „Jan/72“ ersetzt.

Ab Seite 44 sind namhafte Fußballer abgebildet, so Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Fritz Walter…

Fußballschuh Jürgen Klinsmann | 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998, Frankreich

Inventarnummer: 08/445

Fußballschuh von Jürgen Klinsmann, getragen bei der 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich (Deutschland schied im Viertelfinale gegen Kroatien aus). Es handelt sich um einen Adidas Equipment Predator Accelerator, der Schuh kam zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich in den Handel. Beworben wurde er u.a. von Zinédine Zidane und Alessandro Del Piero.

Der Predator Accelerator war die vierte Generation dieses Modells, der erste Predator kam 1994 auf den Markt. Die Neuerung bei dem 98er Modell, erstmals waren Teilbereiche der Schnürung unter einer Lasche.

 

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Fußballtrikot Lukas Podolski | FC Arsenal

Inventarnummer: 13/08

Fußballtrikot des englischen Fußballklubs FC Arsenal, signiert und getragen von Lukas Podolski.

Am 30. April 2012 wurde offiziell bekannt gegeben, dass Lukas Podolski vom 1. FC Köln zum englischen Traditionsverein FC Arsenal wechselt. Der im Jahr 1886 gegründete Verein gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften im englischen Fußball, neben 10 Siegen im Pokalwettbewerb konnten 13 englische Fußballmeisterschaften gewonnen werden. In der Champions League-Saison 2005/06 erreichte der FC Arsenal erstmalig das Finale, im Endspiel verloren die Briten knapp gegen den FC Barcelona mit 2:1.

Das erste Spiel im Trikot des FC Arsenal absolvierte Lukas Podolski am 12. August 2012 im Freundschaftsspiel gegen den 1.FC Köln. Das Debüt in der Premier League folgte am 18. August 2012 gegen Sunderland. Sein erstes Liga-Tor schoss er am 2. September 2012, der FC Arsenal spielte auswärts gegen den FC Liverpool, in der 31. min traf Lukas Podolski zum 0:1.

Auch im internationalen Wettbewerb konnte Lukas Podolski entscheidend für den FC Arsenal agieren, so schoss er sein erstes Tor in der Champions League für die „Gunners“ am 18. September 2012 gegen Montpellier, in der 16. min traf er zum 0:1.

Nach Angaben der englischen „Daily Mail“ gehört Lukas Podolski, gemessen an der Anzahl der verkauften Trikots, zu den zehn beliebtesten Spielern auf der Insel.

13-08

The 2006 FIFA World Cup Autograph Book | 736 Footballstars sign for a good purpose

Inventarnummer: 08/267

Autogrammbuch mit den Unterschriften aller 736 Spieler sowie der Cheftrainer der 32 teilnehmenden Mannschaften der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dieses einzigartige Autogrammbuch wurde für die offiziellen WM-Charity der FIFA „6 Dörfer für 2006“ zusammen mit den SOS-Kinderdörfern erstellt und am 16. Jui 2006 für 61.500 € versteigert.

„Das ist das wertvollste Fanbuch aller Zeiten. Wir möchten allen Spielern und Trainern, aber auch dem lokalen Organisationskomitee herzlich für ihre Unterstützung danken. Dies ist ein Zeichen des Fairplay und der Solidarität.“, erklärt FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der erfreut ist, dass der Fußball mit der Aktion „6 Dörfer für 2006“ vor allem Kindern in armen Ländern eine Chance auf eine bessere Zukunft gibt.

Die 32 mit den Namen vorgedruckten Pergamente, auf denen die Teams in den Tagen vor Turnierbeginn unterschrieben haben, ist in einem kostbaren Lederumschlag gebunden. Ob Ronaldinho oder Ballack, Totti oder Riquelme, Beckham oder Drogba, Parreira oder Hiddink, Tunesiens Hatem Trabelsi oder Paraguays Carlos Bonet – alle haben für den guten Zweck ihr Autogramm gegeben. Der Erlös aus der Versteigerung des Autogrammbuchs wird für den Bau von sechs Kinderdörfern verwendet. „Wir Fußballer reisen viel um die Welt und sehen das Elend auf allen Kontinenten. Die Kinder leiden am meisten. Das wertvollste Geschenk, das wir diesen Kindern geben können, ist ein Zuhause und eine gute Erziehung. Die SOS-Kinderdörfer leisten hier eine hervorragende Arbeit“, erklärte OK-Präsident Franz Beckenbauer, der am 15. Juni 2006 in der Halbzeitpause der WM-Begegnung Schweden gegen Paraguay (1:0) dieses einzigartige Sammlerstück offiziell vorstellte.

Das Autogrammbuch befindet sich in der Dauerausstellung des Deutschen Sport & Olympia Museums.

The 2006 FIFa World Cup Autograph Book  | 736 Footballstars sign for a good purpose

Durch das Anklicken des Bildes können Sie im Autogrammbuch blättern…

Präsent des A.S.Rom an eine Kölner Fußballauswahl | 8. Februar 1960

Inventarnummer: 92/1315

Skulptur der Kapitolinischen Wölfin mit Romulus und Remus, dem Wahrzeichen Roms und Teil des Vereinsemblems von A.S. Rom, auf einem Marmorsockel. Plakette: „A.S. Roma – Köln – Roma-8.2.1960“.
Die Trophäe wurde anlässlich eines Viertelfinalspiels im Messestädte-Pokal  zwischen dem A.S. Rom und einer Kölner Fußballauswahl übergeben. Obwohl das Datum 8.2.1960 auf der Skulptur zu lesen ist, fand das Spiel tatsächlich am 8.2.1961 statt, also ein Jahr später.

Von 1951 bis 1971 wurde der Messestädte-Pokal zur Werbung internationaler Handelsmessen ausgetragen. Anfänglich bestanden die Mannschaften wahlweise aus einer Städteauswahl oder Vereinsmannschaften, ab der Saison 1964/65 spielten dann nur noch Erstligavereine als Vertreter der jeweiligen Messestädte.

In der Saison 1960/61 nahmen 16 Vereine am Coupe des villes de foires teil:

– A.S. Rom
– Inter Mailand
– Hannover 96
– Städteauswahl Köln
– Städteauswahl Leipzig
– Städteauswahl Basel
– FC Lausanne-Sport
– Städteauswahl Belgrad
– Städteauswahl Zagreb
– FC Barcelona
– Kjøbenhavns Boldklub
– Birmingham City
– Hibernian Edinburgh
– Újpest Budapest
– Olympique Lyon
– Royale Union Saint-Gilloise

Die Mannschaft des A.S. Rom und der Städteauswahl Köln trafen im Viertelfinale aufeinander, beide Mannschaften verloren ihre Heimspiele mit jeweils 0:2. Das nun notwendige dritte Spiel, wieder in Köln, gewann der A.S. Rom mit 4:1, somit war Köln ausgeschieden.

Im weiteren Verlauf des Turniers siegte der A.S Rom gegen den schottischen Vertreter Hibernian Edinburgh. Im Finale trafen die Römer auf Birmingham City. Das Hinspiel, am 27. März 1961 in Birmingham, endete 2:2. Das Rückspiel, sieben Monate später, am 11. Oktober 1961 vor 60.000 Zuschauern im Olympiastadion in Rom, gewannen die Italiener mit 2:0. Als Sieger des Wettbewerbs bekam A.S. Rom die Trophée Noel-Beard überreicht.