Puma Fußballschuh “Atom”

Inventarnummer: 08/399

PUMA-Fußballschuh mit genagelter Vorwerk-Zwillingsstolle aus dem Jahr 1948/49. Es handelt sich hier aller Wahrscheinlichkeit nach um das Modell „Atom“.
Aus einem PUMA-Pressetext: “PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten.
Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland.“

08-399

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas | 1972

Inventarnummer: 13/15

Katalog des Sportartikelherstellers Adidas mit Schuhmodellen zu unterschiedlichsten Sportarten. Scheinbar handelt es sich hier um einen Vorabdruck des Kataloges für das Produktionsjahr 1972, es befinden sich zahlreiche handschriftliche Korrekturen im Innenteil. Im Grundsatz stammt der Katalog aus dem Jahr 1970, der Aufdruck „Printed in West Germany 3/70“, auf der Umschlagrückseite, wurde durch „Jan/72“ ersetzt.

Ab Seite 44 sind namhafte Fußballer abgebildet, so Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier und Fritz Walter…

Fußballschuh Jürgen Klinsmann | 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998, Frankreich

Inventarnummer: 08/445

Fußballschuh von Jürgen Klinsmann, getragen bei der 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich (Deutschland schied im Viertelfinale gegen Kroatien aus). Es handelt sich um einen Adidas Equipment Predator Accelerator, der Schuh kam zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich in den Handel. Beworben wurde er u.a. von Zinédine Zidane und Alessandro Del Piero.

Der Predator Accelerator war die vierte Generation dieses Modells, der erste Predator kam 1994 auf den Markt. Die Neuerung bei dem 98er Modell, erstmals waren Teilbereiche der Schnürung unter einer Lasche.

 

08-445

Adidas Fußballschuh | Franz Beckenbauer

Inventarnummer: 95/751

Adidas-Fußballschuh von Franz Beckenbauer, Modell „Cosmos“. Der Fußballspieler Beckenbauer hatte die Angewohnheit seine Fußballschuhe bis zur absoluten Verschleißgrenze zu tragen. Hier ein beeindruckendes Beispiel aus dem Weltmeisterschaftsjahr 1970.

95-751

Puma Fußballschuh „Super Atom“

Inventarnummer: 90/60

Aus einem Puma-Pressetext:

„PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten. Dafür wird das Profil der Schuhe verändert und die Stollen werden nicht mehr, wie bisher üblich, mit der Sohle vernagelt, sondern lassen sich an- und abschrauben.

Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland. Nach zweijähriger Entwicklungszeit, in der  Dassler an der Schraubstollentechnik – unter anderem in Zusammenarbeit mit Fußball-Experten wie Sepp Herberger – gearbeitet hat, erproben bereits 1951 erfahrene Spieler aus unterschiedlichen Ligen die revolutionäre Neuentwicklung. Ein Jahr später beginnt PUMA mit der serienmäßigen Produktion des neuen Schraubstollenschuhs, dem „SUPER ATOM“. Die erste Auslieferung der PUMA Schraubstollenschuhe an Spitzensportler und führende Sportfachgeschäfte erfolgt zum Start der deutschen Fußballsaison 1952/53, in der sie auch erstmals auf dem Spielfeld eingesetzt werden. Aus der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die am 21. Juni 1953 Deutscher Fußballmeister wird, tragen insgesamt sieben Spieler die PUMA-Schraubstollenschuhe. Darunter sind Horst Eckel und Werner Liebrich, die aufgrund herausragender sportlicher Leistungen in die deutsche Nationalelf aufgenommen werden. PUMA weist  1953 in einer Anzeigenkampagne auf den erfolgreichen Einsatz des „SUPER ATOM“ bei Deutschlands Fußball-Elite hin.“

90-60

Adidas Fußballschuh “Club″

Inventarnummer 83/461

Fußballschuh der Fa. Adidas, Modell „Club“. Der Schuh wurde 1952 vorgestellt, erst noch ohne braune Vorderkabbe, später dann, wie bei diesem Exemplar aus dem Jahr 1954, mit brauner Vorderkappe.

83-461

Adidas Fußballschuh „MEXICO 70“ | 9. FIFA-Fusssball-Weltmeisterschaft 1970, Mexiko

Inventarnummer: 83/466

Adidas Fußballschuh “MEXICO 70″, der Schuh kam anlässlich der 9. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko in den Handel. Das Besondere an diesem Schuh sind die genagelten Lederstollen, solche “Spezialanfertigungen” wurden bspw. für Wolfgang Overath gefertigt. Gründe waren neben der „alten Gewohnheit“ eine Gewichtsreduzierung und geringerer Stollendruck im Vergleich zu den Schraubsystemen.

83-466
In Verbindung stehende Objekte: 09/1156

Adidas Fußballschuh „Nylon“

Inventarnummer: 83/463

Adidas Fußballschuh “Nylon″. Das Modell „Nylon“ wurde im September 1957 vorgestellt. Die Nylonsohle brachte gegenüber der klassischen Ledersohle große Vorteile: Äußerst geringe Wasseraufnahme, keine Deformationen, Schmutz abweisend, bessere Verteilung des Stollendrucks. Nachteil: Die Sohle bildetet im Gegensatz zur Ledersohle kein „Fußbett“. Dieser Nachteil wurde erst 1959 mit der Entwicklung einer vorkonfektionierten, gespritzen Polyamidsohle beseitigt.

Das Modell „Nylon“ war der Vorläufer des Adidas „Weltmeister“. Der „Weltmeister“ wurde 1958 bei der Fußball-WM von der deutschen Mannschaft getragen.

83-463

Adidas Fußballschuh „Stabil“

Inventarnummer: 83/462

Adidas Fußballschuh “Stabil″ mit schwarzer Kunststoff-Nockensohle. Das Modell „Stabil“ war ein besonders preisgünstiger Nockenschuh für Jugend- und Amateurspieler, ab 1955 im Fachhandel erhältlich.

83-462

Adidas Fußballschuh „Santiago 62“

Inventarnummer: 95/747

Adidas Fußballschuh „Santiago 62“ mit schwarzer Kunststoff-Nockensohle aus dem Jahr 1959. Bei dem hier gezeigten Modell war die Laufsohle noch verklebt. Ab 1960 wurde der Schuh mit einer direkt anvulkanisierten Multinocken-Gummisohle vorgestellt, zusätzlich wurde das Fußbett in die Sohle integriert.

Gumminockensohlen waren wegen der damals meist extrem harten Spielfelder sehr beliebt. Auch 1962 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Chile wurde aus dem gleichen Grund die Nockensohle  bevorzugt.