Rückenlehne | Fußballstadion Wankdorf

Inventarnummer: 11/136

Rückenlehne aus dem Wankdorfstadion mit den Sitzplatznummern 217, 218, 219, 220, 221, 222.

1997 stimmte das “Berner Stimmvolk” mit 72% für den Abriss des Wankdorfstadions, an seine Stelle wurde das Stade de Suisse errichtet.

Die Geschichte des Wankdorfstadions begann 1920, der Berner Fussballklub Young Boys (FC YB) spielte und trainierte seit 1904 auf dem Spitalacker-Platz. Dieser genügte im Laufe der Zeit nicht mehr den Ansprüchen des Clubs und so suchte man einen geeigneten Platz für ein neues Stadion, fündig wurde man auf dem Wankdorffeld. Die Architekten Scherler & Berger planten die neue Spielstätte, in nur sieben Monaten Bauzeit wurde m Oktober 1925 das neue Stadion mit 22.000 Plätzen eingeweiht.

In den 1930er Jahren wurde das Fußballspiel zu einem Volks- und Zuschauersport, das bestehende Stadion genügte nicht mehr den Ansprüchen. Die Zuschauerplätze wurden auf 42.000 erhöht und es entstanden die beiden Ecktürme, die sich später zum Wahrzeichen des Wankdorfstadions entwickelten.

Auf dem FIFA-Kongress 1948 in London wurde die 5. Fußball-Weltmeisterschaft in die Schweiz vergeben, als Spielorte wurden festgelegt: Basel, Genf, Zürich, Lugano, Lausanne und natürlich Bern. Die Stadt Bern bewilligte 1950 den Bau eines neuen Stadions. Die Architekten Virgilio Muzzulini und Walter Haemmig schufen ein Fußballstadion mit 56.000 Sitzplätzen und 8.000 Stehplätzen, vom alten Stadion blieben nur die Ecktürme.

Eröffnung war der Pfingstmontag 1954, im Freundschaftsspiel gegen Ungarn verlor die Schweizr mit 0:9, was die Ausnahmestellung der Ungarn im Fußball der frühen 50er Jahren widerspiegelte.

Geschichte schrieb, speziell aus deutscher Sicht, das Fußballstadion Wankdorf im Finale der 5. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, Deutschland gewann gegen die hoch favorisierten Ungarn mit 3:2, das “Wunder von Bern” war geboren.

Das Ende des Wankdorfstadions kam im Jahr 2001, das letzte Spiel, das “Abbruchfest”, fand am 7. Juli 2001 statt, es spielte der BSC Young Boys gegen den FC Lugano 1:1. Der letzte Torschütze im Fußballstadion Wankdorf war Reto Burri.

Am 3. August 2001 wurde das Stadion gesprengt.


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Ronald McDonald | 15. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1994, USA

Inventarnummer: 94/576

Ronald McDonald, das Maskottchen der Fastfoodkette McDonald´s bekleidet mit einem Oberteil der 15. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA. An der aufblasbaren Kunststofffigur befindet sich am rechten Arm ein Papierschild, darauf wird zu einem Empfang im Rahmen des 49. FIFA-Kongresses (vom 15. bis 16. Juni 1994 in Chicago) eingeladen.

Neben Canon, Coca-Cola, Energizer, Fujifilm, Gillette, JVC, MasterCard und Philips gehörte auch McDonald’s zu den Top-Sponsoren der 15. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft.

Im Vorfeld der Weltmeisterschaft organisiert McDonald´s in neun amerikanischen Städten (Orlando, Detroit, New York, Dallas, Madison, Chicago, Portland, Washington, DC, Milwaukee) ein Fußballturnier für Familien, das sogenannte „McSoccerFest“ (Vier gegen Vier ohne Torwart), es nahmen ca. 400 Teams teil.

 

Werbeschild Waschmittelhersteller „Sunil“ | 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998, Frankreich

Inventarnummer: 09/1196

Werbeschild des Waschmittelherstellers „Sunil“ zur 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich, „Wir wollen, daß unsere Jungs in Frankreich sauber spielen!“. Abgebildet sind die Mütter der Nationalspieler von Matthias Sammer, Ulf Kirsten, Stefan Reuter, Oliver Kahn, Mario Basler, Olaf Marschall, Markus Babbel , Christian Ziege, Dietmar Hamann, Jürgen Kohler und Andreas „Andy“ Köpke.

Trikot deutsche Fußball-Nationalmannschaft | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010

Inventarnummer: 09/1603

Signiertes Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Erstmals in der Geschichte der deutschen WM-Trikots ist das weiße Jersey durch je einen schwarzen, goldenen und roten Längsstreifen auf der Seite gekennzeichnet. Ergänzt werden diese Streifen durch acht feine Linien. Das DFB Wappen mit dem deutschen Adler liegt auf schwarzen Grund und erinnert so an das Trikot von 1996, als die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich Europameister wurde. In den drei goldenen Sternen sind die Jahreszahlen der Weltmeistertitel ’54, ’74 und ’90 geprägt. Das Trikot wird im Nacken durch den goldenen Schriftzug „Deutscher Fußball-Bund“ in klassischer Schreibschrift hervorgehoben.

Das neue „Heimtrikot“ sollte erstmals bei dem Länderspiel am 14.11.2009 gegen Chile in Köln getragen werden. Aufgrund des tragischen Todes von Nationaltorwart Robert Enke fiel dieses Spiel aus. So kam das Trikot am 18.11.2009 in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste (2:2) zum Einsatz.

09-1603

Plakat | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika

Inventarnummer: 09/79

Plakat zur 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Eröffnungsspiel fand am 11. Juni 2010 im  Soccer City Stadion in Johannesburg ausgetragen. Erstmals findet die Endrunde einer Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt, es werden 32 Nationalmannschaften teilnehmen:

aus Europa

aus Südamerika

aus Nord- und Mittelamerika

aus Afrika

aus Asien

aus Ozeanien

Bulletin Nr. 1 | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974

Inventarnummer: 10/01

Erstes Bulletin des Organisations-Komitees des Deutschen Fußball-Bundes aus dem Januar 1973 für die 10. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland  (Titel: Rheinstadion Düsseldorf).

Inhalt:
– Vorstellung Maskottchen Tip und Tap
– Logo WM 74
– Spielplan
– Vorstellung Stadien/Städte
– WM-Büro

Bulletin Nr. 2 | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974

Inventarnummer: 10/02

Zweites Bulletin des Organisations-Komitees des Deutschen Fußball-Bundes für die 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland (Titel: Offizielles Plakat zur WM 1974).

Inhalt:
– Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft
– Unternehmen Presse
– Das Organisationskomitee des DFB und sein Stab
– WM-Zentrale
– Glücks-Spirale 1973

Bulletin Nr. 3 | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974

Inventarnummer: 10/03

Drittes Bulletin des Organisations-Komitees des Deutschen Fußball-Bundes für die 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland (Titel: Weltpokal).

Inhalt:
– Zahl der Berichterstatter
– Westfalen Stadion Dortmund
– Neun WM-Außenstellen
– Waldstadion – Schauplatz der WM-Eröffnung
– Frankfurt muß man kennenlernen

Bulletin Nr. 4 | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974

Inventarnummer: 10/04

Viertes Bulletin des Organisations-Komitees des Deutschen Fußball-Bundes für die 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland (Titel: Parkstadion Gelsenkirchen).

Inhalt:
– Der Gastgeber: DFB
– Uruguays Nationalmannschaft
– Parkstadion – ein Schmuckstück
– Gelsenkirchen – moderne Industriestadt
– Nachkriegs-Chronik des DFB begann im Neckarstadion
– Stuttgart: schöne Hauptstadt eines schönen Landes