PUMA Werbeheft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 18/30

Werbeheft des Sportartikelherstellers PUMA, das im Nachgang zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erschien.

Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1954 mit den Konkurrenzprodukten von Adidas spielte, wird hier für den „PUMA-Dassler-Fußballstiefel“ geworben. Mannschaften wie Ungarn (Favorit auf den WM-Titel) und Uruguay (diese spielten mit dem PUMA Brasil) vertrauten auf die Produkte von Rudolf Dassler = PUMA.

Die ungarische Nationalmannschaft schreibt: „Wir freuen uns natürlich, im internationalen Fußball eine führende Rolle zu spielen und wissen deswegen auch den Wert eines guten Handwerkzeugs, wie zum Beispiel den hervorragenden PUMA-Fußballstiefel, zu schätzen. Wir sind von den Vorzügen, nämlich dem leichten Gewicht, der vorzüglichen Paßform und vor allem von dem wirklich wunderbaren Schraubstollen-System, begeistert und spielen deswegen gerne mit dem Schuh.“

Siegermedaille | 14. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990, Italien

Offizielle Siegermedaille der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, „Coupe du monde de la FIFA Italie 1990“.

Die bei dem Schweizer Medailleur Huguenin hergestellte Medaille (585er Gold, 78 Gramm schwer) wurde nach dem Endspiel 1990 in Rom von FIFA-Präsident João Havelange an den Weltmeister Deutschland übergeben. Die Spieler des Vize-Weltmeisters Argentinien erhielten eine Medaille in Silber.

Maskottchen „World Cup Willi“ | 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966, England

Inventarnummer: 08/41

Maskottchen „World Cup Willi“ von der 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966 in England.
World Cup Willie, ein Löwe, war das erste Maskottchen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, geschaffen von Reg Hoye und Richard Culley. Wie heute üblich, war er auf zahlreichen Merchandising-Produkten abgebildet. Selbst im offiziellen WM-Song, intoniert vom unvergessen Lonnie Donegan, kam World Cup Willi vor.

 

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Fußball „Tango River Plate“ | 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 06/386

Fußball der Fa. Adidas, Modell: „Tango River Plate“. Das Modell Tango wurde zur 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien entwickelt. Offizieller Spielball war aber nicht der „Tango River Plate“, sondern der „Tango Durlast“. Ein weiteres Modell aus dieser Serie war der „Tango Rosario“.

Hier die ganze Geschichte zum Tango:
Der Tango Durlast war der offizielle Spielball der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Mit seinem neuartigen Design sollte die Fußball-Welt eine gestalterische Revolution erfahren, denn das Design aus 20 Triaden, die sämtliche hexagonalen Panels miteinander verbindet blieb über 20 Jahre das Standarddesign für adidas Fußbälle und wurde erst im Jahr 2001 durch das Sternendesign des Championsleague Balles „Finale 1“ respektive später durch den Fevernova (WM Ball 2002) abgelöst. Der Tango Durlast ist ein sog. „Bucky-Ball“ besteht also aus 32 handgenähten Echtleder Panels – 20 Sechs- und 12 Fünfecken – die mit Nylonfäden verbunden sind. Zusätzlich besitzt der Ball einen Durlast Überzug, der ihn vor Wasseraufnahme schützt. Das Tango-Design der 20 trigonometrischen Formen lässt durch eine optische Illusion 12 identische Kreise entstehen, die vor allem bei der Rotation des Balles einen faszinierend Eindruck hervorrufen. Die Grundfarbe des Balles ist weiß, das Design, Logos und Schriftzüge sind schwarz.
Der Ball ist mit zwei Logos bedruckt [alle schwarz auf weißem Grund]: dem Tango Durlast-Logo und dem adidas „Made in France“-Logo. Zusätzlich ist der Schriftzug „Official World Cup 1978“ abgedruckt. 32teiliger Echtlederball mit Durlast-Imprägnierung, eine Schicht aus Polyurethan, die den Ball wasserabweisend und somit witterungsbeständiger und abriebfester machen sollte. Er wurde mit Nylonfäden handgenäht. Bei dem Ventil handelt es sich um ein Hohlnadelventil.

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Der Name:
Der Name des Balles steht zum ersten Mal in enger Verbindung mit dem Gastgeberland Argentinien. Der Name „Tango Durlast“ ist zum einen inspiriert durch den klassischen argentinischen Tanz und die Musik des Tangos. So sollte es den Fußballern durch den neuen Ball regelrecht möglich sein über den Platz zu „tanzen“. Das Wort Durlast erwähnt die
Besonderheit des Balles, nämlich den wasserdichten Durlast Überzug.
Seitens der adidas Marketing-Abteilung war man von dem neuen Namen und dem neuen Design des Balles aber nicht ganz überzeugt. Da es sich bei dem neuen Design trotz allem um ein Risiko handelte, schließlich war es das aller erste speziell für einen Ball entworfene Design, wurden zur Sicherheit auch die bereits bekannten Bälle „TELSTAR durlast“ und „CHILE durlast“ als „official world cup 1978“-Bälle für die WM und den Verkauf produziert.
Die Bälle, die nach der WM weltweit verkauft wurden, waren aber nicht mit dem Tango Durlast identisch. Sie trugen die Namen „Tango River Plate“ und „Tango Rosario“. Das Beiwort „Durlast“ rutschte dabei jeweils über das adidas-Logo.
Auch vom Original dem Tango Durlast gab es unterschiedliche Varianten: So gab es eine MADE IN FRANCE und eine INDUSTRIA ARGENTINA Version. Neben diesen Varianten gibt es noch zahlreiche Remakes und Replicas des WM-Balls von 1978. Diese sind dann meist mit einem Trilast oder Elast Überzug imprägniert.

Der Tango River Plate ist quasi identisch mit dem Tango Durlast, nur dass er erst nach der WM 1978 gefertigt wurde und divergierende Logos besitzt.

Fußballschuh Jürgen Klinsmann | 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998, Frankreich

Inventarnummer: 08/445

Fußballschuh von Jürgen Klinsmann, getragen bei der 16. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich (Deutschland schied im Viertelfinale gegen Kroatien aus). Es handelt sich um einen Adidas Equipment Predator Accelerator, der Schuh kam zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich in den Handel. Beworben wurde er u.a. von Zinédine Zidane und Alessandro Del Piero.

Der Predator Accelerator war die vierte Generation dieses Modells, der erste Predator kam 1994 auf den Markt. Die Neuerung bei dem 98er Modell, erstmals waren Teilbereiche der Schnürung unter einer Lasche.

 

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The 2006 FIFA World Cup Autograph Book | 736 Footballstars sign for a good purpose

Inventarnummer: 08/267

Autogrammbuch mit den Unterschriften aller 736 Spieler sowie der Cheftrainer der 32 teilnehmenden Mannschaften der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dieses einzigartige Autogrammbuch wurde für die offiziellen WM-Charity der FIFA „6 Dörfer für 2006“ zusammen mit den SOS-Kinderdörfern erstellt und am 16. Jui 2006 für 61.500 € versteigert.

„Das ist das wertvollste Fanbuch aller Zeiten. Wir möchten allen Spielern und Trainern, aber auch dem lokalen Organisationskomitee herzlich für ihre Unterstützung danken. Dies ist ein Zeichen des Fairplay und der Solidarität.“, erklärt FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der erfreut ist, dass der Fußball mit der Aktion „6 Dörfer für 2006“ vor allem Kindern in armen Ländern eine Chance auf eine bessere Zukunft gibt.

Die 32 mit den Namen vorgedruckten Pergamente, auf denen die Teams in den Tagen vor Turnierbeginn unterschrieben haben, ist in einem kostbaren Lederumschlag gebunden. Ob Ronaldinho oder Ballack, Totti oder Riquelme, Beckham oder Drogba, Parreira oder Hiddink, Tunesiens Hatem Trabelsi oder Paraguays Carlos Bonet – alle haben für den guten Zweck ihr Autogramm gegeben. Der Erlös aus der Versteigerung des Autogrammbuchs wird für den Bau von sechs Kinderdörfern verwendet. „Wir Fußballer reisen viel um die Welt und sehen das Elend auf allen Kontinenten. Die Kinder leiden am meisten. Das wertvollste Geschenk, das wir diesen Kindern geben können, ist ein Zuhause und eine gute Erziehung. Die SOS-Kinderdörfer leisten hier eine hervorragende Arbeit“, erklärte OK-Präsident Franz Beckenbauer, der am 15. Juni 2006 in der Halbzeitpause der WM-Begegnung Schweden gegen Paraguay (1:0) dieses einzigartige Sammlerstück offiziell vorstellte.

Das Autogrammbuch befindet sich in der Dauerausstellung des Deutschen Sport & Olympia Museums.

The 2006 FIFa World Cup Autograph Book  | 736 Footballstars sign for a good purpose

Durch das Anklicken des Bildes können Sie im Autogrammbuch blättern…

Fußball-Trikot | Deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1978-1980

Inventarnummer: 10/276-95

In diesem Trikotdesign, der Marke Erima, spielte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ab der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Darunter fielen Freundschaftsspiele und die Qualifikation zur Fußball-Europa-meisterschaft 1980 in Italien. Während der Europameisterschaft wurde, bis auf das Finale, ausschließlich mit der Kurzarm-Variante dieses Trikots gespielt. Im Endspiel kam dann erstmalig ein Trikot des Sportartikelherstellers Adidas zum Einsatz. Erima, mit Sitz im schwäbischen Pfullingen, wurde im Jahr 1976 Teil des Adidas-Konzerns.

Eine weitere Besonderheit der Europameisterschaft in Italien war, dass die Hersteller-Logos auf den Trikots abgeklebt werden mussten. Dies geschah durchaus laienhaft (ob gewollt oder nicht), so kam es regelmäßig vor, dass sich die Klebestreifen während des Spiels lösten.

Mit der Nummer 7 spielten in dieser Zeit verschiedene Protagonisten, während der WM 1978 war es Rüdiger Abramczik, dann Bernd Cullmann und Bernd Förster.

 

Offizieller Spielball | 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962, Chile

Inventarnummer: 12/25

Mr. Crack, offizieller Spielball der 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962 in Chile. Der Ball trägt Signaturen der brasilianischen Nationalmannschaft, so z.B. von Jair da Costa. Hergestellt wurde der Ball bei Custadio Zamora im chilenischen San Miguel (Provinz Santiago).

Erstmalig kam die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei einem Länderspiel gegen Chile am 21. März 1961 in Santiago mit dem Spielball der WM in Berührung. Trotz eines Elfmeters für Deutschland, Albert Brülls verschoss weit über das chilenische Tor, ging das Spiel 1:3 verloren. Im Anschluss an die Begegnung beschwerte sich Brülls, dass der Ball zu leicht gewesen sei. Und tatsächlich, bei einer Überprüfung stellte sich heraus, das der Ball deutlich von den gebräuchlichen europäischen Normen abwich.

Nach dem verlorenen Länderspiel lies Sepp Herberger einige Bälle nach Deutschland importieren, um sich mit dem gelben Rindslederball vertraut zu machen. Uwe Seeler resümierte: „Man muss mit diesem Ball höllisch aufpassen; er steigt beim Torschuss. Nur, wenn man ihn voll trifft, hat er die Eigenschaften eines normalen Fußballs“. Auch Sepp Herberger äußerte sich äußerst kritisch: „Der Ball ist nicht lebendig; er hat keine Seele“.

Nach Kritik weiterer europäischer Mannschaften lies die FIFA den Ball offiziell untersuchen. Von 46 Bällen waren 25 nicht völlig rund, es wurden aufgeblähte Stellen festgestellt. Die Schweizer Mannschaft testete den Ball bei Nässe, nach Ablauf von 90 min. war er 250 g schwerer.

Trotz dieser Widrigkeiten erklärte die FIFA den Ball zum offiziellen Spielball. Um den Spielverlauf nicht zu gefährden, bestellte die FIFA vorsorglich 100 Bälle des Modells „Top-Star“, der bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden erfolgreich zum Einsatz kam. Es wurde die Regelung getroffen, wenn der Schiedsrichter in einem Spiel drei Bälle aus chilenischer Produktion als unzulänglich erklärte, der Ball aus schwedischer Produktion zum Einsatz kommen sollte.

 

Ort des Endspiels der 7. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1962, Estadio Nacional de Chile in Santiago…


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Parkberechtigung WM-Außenstelle Frankfurt | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974, Deutschland

Inventarnummer: 06/605

Verschiedene Parkberechtigungen und Durchfahrtsgenehmigungen von der 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland für die „WM-Außenstelle“ Frankfurt. Die Parkberechtigungen unterteilen sich in acht unterschiedliche Kategorien: Ehrengäste -Vorfahrt-, WM-Organisation/Hilfsdienste, Ehrengäste, Fotografen, Presse, Organisation, Technik/DOZ und Stadionhotel. Zusätzlich gab es eine „Generaldurchfahrt“.
Es sind alle Spieltage im Frankfurter Waldstadion erfasst, das Eröffnungsspiel am 13. Juni (Brasilien – Jugoslawien (0:0)), Schottland gegen Brasilien (0:0) am 18. Juni, Schottland – Jugoslawien (1:1) am 22. Juni, Polen – Jugoslawien (2:1) am 30. Juni und die legendäre „Wasserschlacht von Frankfurt“ am 3. Juli; Deutschland (Bundesrepublik) schlägt Polen mit 1:0.