Fußball | Deutscher Meister der DDR 1968 | FC Carl Zeiss Jena

Fußball zur Deutschen Fußballmeisterschaft der DDR aus dem Jahr 1968, FC Carl Zeiss Jena. Der rotgelbe Lederball des Herstellers „RZ Spezial Sportbälle“ trägt neben dem Hinweis zur Meisterschaft zahlreiche weitere Aufdrucke. So wird dem Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbrich zum Geburtstag gratuliert, „Unserem hochverehrten Genossen Walter Ulbricht zum 75. Geburtstag“. Des Weiteren befinden sich die Aufdrucke „Kapitän“, „Wettspiel-Fußball“, „Ober-Liga“, das Emblem des FC Carl Zeiss Jena sowie 24 Spielersignaturen der Meisterschaftsmannschaft auf dem Ball.

Das Spielgerät stammt aus dem ehemaligen Sitz des Staatsrats der DDR.

Länderspielwimpel | BR Deutschland – Jugoslawien

Länderspielwimpel von der Begegnung BR Deutschland – Jugoslawien, die am 11.05.1986 im Bochumer Ruhrstadion ausgetragen wurde. Das Freundschaftsspiel endete vor 30.000 Zuschauern 1:1 unentschieden.

Tore:
6` Haris Škoro (Jugoslawien)
61` Rudi Völler (BR Deutschland)

Es spielten:

Harald Schumacher (T)
Klaus Augenthaler
Karlheinz Förster
Norbert Eder
Hans-Peter Briegel
Guido Buchwald
Matthias Herget
Lothar Matthäus
Olaf Thon
Rudi Völler
Dieter Hoeneß
Trainer:
Franz Beckenbauer

Živan Ljukovčan (T)
Mirsad Baljić
Marko Elsner
Branko Miljuš
Ljubomir Radanović
Nenad Gračan
Milan Janković
Blaž Slišković
Mehmed Baždarević
Haris Škoro
Zlatko Vujović
Trainer:
Ivica Osim

Der Wimpel stammt aus dem sportlichen Nachlass von Harald „Toni“ Schumacher.

PUMA Werbeheft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 18/30

Werbeheft des Sportartikelherstellers PUMA, das im Nachgang zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erschien.

Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1954 mit den Konkurrenzprodukten von Adidas spielte, wird hier für den „PUMA-Dassler-Fußballstiefel“ geworben. Mannschaften wie Ungarn (Favorit auf den WM-Titel) und Uruguay (diese spielten mit dem PUMA Brasil) vertrauten auf die Produkte von Rudolf Dassler = PUMA.

Die ungarische Nationalmannschaft schreibt: „Wir freuen uns natürlich, im internationalen Fußball eine führende Rolle zu spielen und wissen deswegen auch den Wert eines guten Handwerkzeugs, wie zum Beispiel den hervorragenden PUMA-Fußballstiefel, zu schätzen. Wir sind von den Vorzügen, nämlich dem leichten Gewicht, der vorzüglichen Paßform und vor allem von dem wirklich wunderbaren Schraubstollen-System, begeistert und spielen deswegen gerne mit dem Schuh.“

Siegermedaille | 14. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990, Italien

Offizielle Siegermedaille der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, „Coupe du monde de la FIFA Italie 1990“.

Die bei dem Schweizer Medailleur Huguenin hergestellte Medaille (585er Gold, 78 Gramm schwer) wurde nach dem Endspiel 1990 in Rom von FIFA-Präsident João Havelange an den Weltmeister Deutschland übergeben. Die Spieler des Vize-Weltmeisters Argentinien erhielten eine Medaille in Silber.

Plakat | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 10/276-82-1

Plakat des Sportartikelherstellers adidas zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien. Die Mannschaft der Bundesrepublik siegte im Endspiel gegen Belgien mit 2:1.

Abgebildet sind: Karl-Heinz Rummenigge, Harald Schumacher, Bernhard Cullmann, Bernd Schuster, Hans-Peter Briegel, Horst Hrubesch, Ulrich Stielike, Klaus Allofs, Manfred Kaltz , Bernard Dietz, Bernd Förster, Hans (Hansi) Müller und Trainer Jupp Derwall.

Eintrittskarte Endspiel | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 17/27

Eintrittskarte zum Endspiel der 6. UEFA-Europameisterschaft (Campionato d‘Europa) 1980 in Italien, Deutschland – Belgien.

Die Mannschaft der Bundesrepublik war von Beginn an spielbestimmend. Bereits in der 10. Minute gelang nach Vorarbeit von Bernd Schuster, der die belgische Abseitsfalle aushebelte, der 1:0-Führungstreffer durch Horst Hrubesch.

In der zweiten Halbzeit drängte die Elf von Jupp Derwall auf die Vorentscheidung, lief jedoch in der 71. Minute in einen Konter der Belgier. Uli Stielike wusste sich nur mit einem Foulspiel an Raymond Mommens zu helfen. Fälschlicherweise entschied Schiedsrichter Rainea auf Elfmeter, obwohl das Foul unmittelbar vor dem deutschen Strafraum begangen wurde. René Vandereycken verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich. In der 88. Minute war es erneut Horst Hrubesch, der nach einer Ecke von Karl-Heinz Rummenigge, per Kopf den Siegtreffer erzielte. Deutschland war nach 1972 zum zweiten Mal Europameister.

Trikot | FC Bayern München | Michael Ballack | Saison 2005/06

Inventarnummer: 09/1386

Fußballtrikot aus der Saison 2005/06 des FC Bayern München mit der Rückennummer 13, Michael Ballack, Brustsponsor „T-Com“.

Trotz eines sehr guten Angebots des spanischen Spitzenvereins Real Madrid im Jahr 2002, entschied sich Michael Ballack für den Wechsel zum FC Bayern München.

In insgesamt vier Spielzeiten für den Rekordmeister gewann Ballack drei „Doubles“ und schoss  47 Tore in 135 Spielen.

Fußballtrikot Michael Ballack

Eintrittskarte | 12. UEFA-Europameisterschaft 2004, Portugal

Inventarnummer: 07/187-1

Eintrittskarte von der 12. UEFA-Europameisterschaft 2004 in Portugal, Deutschland vs. Tschechien. Die Partie fand am 23. Juni 2004 in Lissabon im Estádio José Alvalade statt.

Deutschland schied – zum dritten Mal nach 1984 und 2000 – nach der Gruppenphase bei einer Europameisterschaft aus.
Das Erstrundenspiel gegen die Niederlande endete 1:1. In der zweiten Partie gegen Lettland spielte die deutsche Mannschaft torlos 0:0. Da die Niederlande gegen Tschechien verlor, hatte Deutschland die Möglichkeit aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die B-Elf Tschechiens das Viertelfinale zu erreichen. Nach anfänglicher Führung durch Michael Ballack, ging das Spiel durch Tore von Marek Heinz (30.) und Milan Baroš (77.), 1:2 verloren.

Eintrittskarte | EURO 2004

PUMA Werbeblatt | Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 14/26-1

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1954, beworben wird der „Fußballstiefel Brasil“, auch mit Schraubstolle, der dem Deutschen Meister, Hannover 96, zum Sieg verhalf.

Werbetext:
„So war es in Hamburg beim Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 – PUMA war wieder dabei!
Wie konnte es anders sein – die Mannschaft des neuen Deutschen Meisters Hannover 96 spielte auch mit PUMA-Fußballstiefeln!
PUMA-Fußballstiefel auch mit dem bewährten und den Regeln entsprechenden Schraubstollen sind in den Fachgeschäften bereits ab DM 22.- erhältlich.“

Abgedruckter Brief des „Sporthauses Leder-Deschke“ an die PUMA Schuhfabrik: „Es dürfte Sie interessieren, daß ich als Lieferant und Mitglied des Deutschen Fußballmeisters Hannover 96 in der letzten Spielsaison ca. 28 PUMA-Fußballstiefel „Brasil“ ausgeliefert habe. U.a. sind folgenden Spielern der Meister-Elf Puma „Brasil“ angepasst worden: Skotz, Krämer,  Wewetzer, Bothe, Zielinski, Kirk, Gehrke, Müller.
Betonen möchte ich noch, daß ich den Ausscheidungsspielen um die Deutsche-Meisterschaft vorwiegend die Puma-Schraubstollen ausgeliefert habe.
Ich hoffe, Ihnen damit eine Freude gemacht zu haben und darf gleichzeitig an die sofortige Auslieferung meiner sämtlichen Rückstände erinnern.“

Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 | PUMA Werbeblatt

Werbeblatt „PUMA Fußballstiefel“, 1950er Jahre

Inventarnummer: 14/26

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1952, beworben werden die Fußballstiefel Super Atom, Rekord, Spitzenklasse und der PUMA Allroundstiefel.

Werbetext:
„Anno Tobak wars noch so….
Damals noch vor 30 jahren galt der Spieler als gut, der am weitesten den Ball schoß.
Damals mußten noch klobige, stahlharte Kappen ihre Arbeit tun. Der Ball wurde „hart“ gespielt, elastische Ballführung war wenig ausgeprägt. Der Ball konnte sich kaum an den Fuß anschmiegen.

Heute ist man weiter! Heute klopft der Spitzenspieler seine Stiefelkappen weich. Dem trägt PUMA seit langem durch besonderen Bau der Vorderkappe Rechnung.
PUMA Fußballstiefel befähigen durch elastisch-federnde Kappen zu flüssigem Zuspiel des Balles, erhöhen das Ballgefühl und führen zu dem unwiderstehlichen, genau berechneten Ristschuß des Spitzenkönners. PUMA geht mit der Zeit – nutze es!“

Auf der Rückseite befinden sich Informationn zu den „…Favoriten aus der umfangreichen PUMA-Kollektion“, dazu Stollenkunde, Erläuterungen zur Patentschnürung DRPa und die „10 Gebote für den Fußballspieler“.

Werbeblatt "PUMA Fußballstiefel", 1952