Siegermedaille | 14. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990, Italien

Offizielle Siegermedaille der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, „Coupe du monde de la FIFA Italie 1990“.

Die bei dem Schweizer Medailleur Huguenin hergestellte Medaille (585er Gold, 78 Gramm schwer) wurde nach dem Endspiel 1990 in Rom von FIFA-Präsident João Havelange an den Weltmeister Deutschland übergeben. Die Spieler des Vize-Weltmeisters Argentinien erhielten eine Medaille in Silber.

Plakat | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 10/276-82-1

Plakat des Sportartikelherstellers adidas zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien. Die Mannschaft der Bundesrepublik siegte im Endspiel gegen Belgien mit 2:1.

Abgebildet sind: Karl-Heinz Rummenigge, Harald Schumacher, Bernhard Cullmann, Bernd Schuster, Hans-Peter Briegel, Horst Hrubesch, Ulrich Stielike, Klaus Allofs, Manfred Kaltz , Bernard Dietz, Bernd Förster, Hans (Hansi) Müller und Trainer Jupp Derwall.

Eintrittskarte Endspiel | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 17/27

Eintrittskarte zum Endspiel der 6. UEFA-Europameisterschaft (Campionato d‘Europa) 1980 in Italien, Deutschland – Belgien.

Die Mannschaft der Bundesrepublik war von Beginn an spielbestimmend. Bereits in der 10. Minute gelang nach Vorarbeit von Bernd Schuster, der die belgische Abseitsfalle aushebelte, der 1:0-Führungstreffer durch Horst Hrubesch.

In der zweiten Halbzeit drängte die Elf von Jupp Derwall auf die Vorentscheidung, lief jedoch in der 71. Minute in einen Konter der Belgier. Uli Stielike wusste sich nur mit einem Foulspiel an Raymond Mommens zu helfen. Fälschlicherweise entschied Schiedsrichter Rainea auf Elfmeter, obwohl das Foul unmittelbar vor dem deutschen Strafraum begangen wurde. René Vandereycken verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich. In der 88. Minute war es erneut Horst Hrubesch, der nach einer Ecke von Karl-Heinz Rummenigge, per Kopf den Siegtreffer erzielte. Deutschland war nach 1972 zum zweiten Mal Europameister.

Trikot | FC Bayern München | Michael Ballack | Saison 2005/06

Inventarnummer: 09/1386

Fußballtrikot aus der Saison 2005/06 des FC Bayern München mit der Rückennummer 13, Michael Ballack, Brustsponsor „T-Com“.

Trotz eines sehr guten Angebots des spanischen Spitzenvereins Real Madrid im Jahr 2002, entschied sich Michael Ballack für den Wechsel zum FC Bayern München.

In insgesamt vier Spielzeiten für den Rekordmeister gewann Ballack drei „Doubles“ und schoss  47 Tore in 135 Spielen.

Fußballtrikot Michael Ballack

Eintrittskarte | 12. UEFA-Europameisterschaft 2004, Portugal

Inventarnummer: 07/187-1

Eintrittskarte von der 12. UEFA-Europameisterschaft 2004 in Portugal, Deutschland vs. Tschechien. Die Partie fand am 23. Juni 2004 in Lissabon im Estádio José Alvalade statt.

Deutschland schied – zum dritten Mal nach 1984 und 2000 – nach der Gruppenphase bei einer Europameisterschaft aus.
Das Erstrundenspiel gegen die Niederlande endete 1:1. In der zweiten Partie gegen Lettland spielte die deutsche Mannschaft torlos 0:0. Da die Niederlande gegen Tschechien verlor, hatte Deutschland die Möglichkeit aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die B-Elf Tschechiens das Viertelfinale zu erreichen. Nach anfänglicher Führung durch Michael Ballack, ging das Spiel durch Tore von Marek Heinz (30.) und Milan Baroš (77.), 1:2 verloren.

Eintrittskarte | EURO 2004

PUMA Werbeblatt | Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 14/26-1

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1954, beworben wird der „Fußballstiefel Brasil“, auch mit Schraubstolle, der dem Deutschen Meister, Hannover 96, zum Sieg verhalf.

Werbetext:
„So war es in Hamburg beim Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 – PUMA war wieder dabei!
Wie konnte es anders sein – die Mannschaft des neuen Deutschen Meisters Hannover 96 spielte auch mit PUMA-Fußballstiefeln!
PUMA-Fußballstiefel auch mit dem bewährten und den Regeln entsprechenden Schraubstollen sind in den Fachgeschäften bereits ab DM 22.- erhältlich.“

Abgedruckter Brief des „Sporthauses Leder-Deschke“ an die PUMA Schuhfabrik: „Es dürfte Sie interessieren, daß ich als Lieferant und Mitglied des Deutschen Fußballmeisters Hannover 96 in der letzten Spielsaison ca. 28 PUMA-Fußballstiefel „Brasil“ ausgeliefert habe. U.a. sind folgenden Spielern der Meister-Elf Puma „Brasil“ angepasst worden: Skotz, Krämer,  Wewetzer, Bothe, Zielinski, Kirk, Gehrke, Müller.
Betonen möchte ich noch, daß ich den Ausscheidungsspielen um die Deutsche-Meisterschaft vorwiegend die Puma-Schraubstollen ausgeliefert habe.
Ich hoffe, Ihnen damit eine Freude gemacht zu haben und darf gleichzeitig an die sofortige Auslieferung meiner sämtlichen Rückstände erinnern.“

Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 | PUMA Werbeblatt

Werbeblatt „PUMA Fußballstiefel“, 1950er Jahre

Inventarnummer: 14/26

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1952, beworben werden die Fußballstiefel Super Atom, Rekord, Spitzenklasse und der PUMA Allroundstiefel.

Werbetext:
„Anno Tobak wars noch so….
Damals noch vor 30 jahren galt der Spieler als gut, der am weitesten den Ball schoß.
Damals mußten noch klobige, stahlharte Kappen ihre Arbeit tun. Der Ball wurde „hart“ gespielt, elastische Ballführung war wenig ausgeprägt. Der Ball konnte sich kaum an den Fuß anschmiegen.

Heute ist man weiter! Heute klopft der Spitzenspieler seine Stiefelkappen weich. Dem trägt PUMA seit langem durch besonderen Bau der Vorderkappe Rechnung.
PUMA Fußballstiefel befähigen durch elastisch-federnde Kappen zu flüssigem Zuspiel des Balles, erhöhen das Ballgefühl und führen zu dem unwiderstehlichen, genau berechneten Ristschuß des Spitzenkönners. PUMA geht mit der Zeit – nutze es!“

Auf der Rückseite befinden sich Informationn zu den „…Favoriten aus der umfangreichen PUMA-Kollektion“, dazu Stollenkunde, Erläuterungen zur Patentschnürung DRPa und die „10 Gebote für den Fußballspieler“.

Werbeblatt "PUMA Fußballstiefel", 1952

Maskottchen „World Cup Willi“ | 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966, England

Inventarnummer: 08/41

Maskottchen „World Cup Willi“ von der 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966 in England.
World Cup Willie, ein Löwe, war das erste Maskottchen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, geschaffen von Reg Hoye und Richard Culley. Wie heute üblich, war er auf zahlreichen Merchandising-Produkten abgebildet. Selbst im offiziellen WM-Song, intoniert vom unvergessen Lonnie Donegan, kam World Cup Willi vor.

 

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Fußball „Tango River Plate“ | 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 06/386

Fußball der Fa. Adidas, Modell: „Tango River Plate“. Das Modell Tango wurde zur 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien entwickelt. Offizieller Spielball war aber nicht der „Tango River Plate“, sondern der „Tango Durlast“. Ein weiteres Modell aus dieser Serie war der „Tango Rosario“.

Hier die ganze Geschichte zum Tango:
Der Tango Durlast war der offizielle Spielball der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Mit seinem neuartigen Design sollte die Fußball-Welt eine gestalterische Revolution erfahren, denn das Design aus 20 Triaden, die sämtliche hexagonalen Panels miteinander verbindet blieb über 20 Jahre das Standarddesign für adidas Fußbälle und wurde erst im Jahr 2001 durch das Sternendesign des Championsleague Balles „Finale 1“ respektive später durch den Fevernova (WM Ball 2002) abgelöst. Der Tango Durlast ist ein sog. „Bucky-Ball“ besteht also aus 32 handgenähten Echtleder Panels – 20 Sechs- und 12 Fünfecken – die mit Nylonfäden verbunden sind. Zusätzlich besitzt der Ball einen Durlast Überzug, der ihn vor Wasseraufnahme schützt. Das Tango-Design der 20 trigonometrischen Formen lässt durch eine optische Illusion 12 identische Kreise entstehen, die vor allem bei der Rotation des Balles einen faszinierend Eindruck hervorrufen. Die Grundfarbe des Balles ist weiß, das Design, Logos und Schriftzüge sind schwarz.
Der Ball ist mit zwei Logos bedruckt [alle schwarz auf weißem Grund]: dem Tango Durlast-Logo und dem adidas „Made in France“-Logo. Zusätzlich ist der Schriftzug „Official World Cup 1978“ abgedruckt. 32teiliger Echtlederball mit Durlast-Imprägnierung, eine Schicht aus Polyurethan, die den Ball wasserabweisend und somit witterungsbeständiger und abriebfester machen sollte. Er wurde mit Nylonfäden handgenäht. Bei dem Ventil handelt es sich um ein Hohlnadelventil.

06-386
Der Name:
Der Name des Balles steht zum ersten Mal in enger Verbindung mit dem Gastgeberland Argentinien. Der Name „Tango Durlast“ ist zum einen inspiriert durch den klassischen argentinischen Tanz und die Musik des Tangos. So sollte es den Fußballern durch den neuen Ball regelrecht möglich sein über den Platz zu „tanzen“. Das Wort Durlast erwähnt die
Besonderheit des Balles, nämlich den wasserdichten Durlast Überzug.
Seitens der adidas Marketing-Abteilung war man von dem neuen Namen und dem neuen Design des Balles aber nicht ganz überzeugt. Da es sich bei dem neuen Design trotz allem um ein Risiko handelte, schließlich war es das aller erste speziell für einen Ball entworfene Design, wurden zur Sicherheit auch die bereits bekannten Bälle „TELSTAR durlast“ und „CHILE durlast“ als „official world cup 1978“-Bälle für die WM und den Verkauf produziert.
Die Bälle, die nach der WM weltweit verkauft wurden, waren aber nicht mit dem Tango Durlast identisch. Sie trugen die Namen „Tango River Plate“ und „Tango Rosario“. Das Beiwort „Durlast“ rutschte dabei jeweils über das adidas-Logo.
Auch vom Original dem Tango Durlast gab es unterschiedliche Varianten: So gab es eine MADE IN FRANCE und eine INDUSTRIA ARGENTINA Version. Neben diesen Varianten gibt es noch zahlreiche Remakes und Replicas des WM-Balls von 1978. Diese sind dann meist mit einem Trilast oder Elast Überzug imprägniert.

Der Tango River Plate ist quasi identisch mit dem Tango Durlast, nur dass er erst nach der WM 1978 gefertigt wurde und divergierende Logos besitzt.

Reglement Fußball | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 14/07-6

Reglement zum olympischen Fußballturnier bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Die Vorrundenspiele wurden vom 1. November 1970 bis zum 31. Mai 1972 absolviert. Die Endrunde begann am 27. August, das Endspiel sollte am 9. September ausgetragen werden. Aufgrund des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September, verschob sich das Fußballturnier um einen Tag, das Endspiel fand tatsächlich am 10. September statt. 14-07-6

Aus dem Reglement:

„1. Olympiastadion

80 000 Plätze, davon 44000 Sitzplätze, 36000 Stehplätze. Ehrengastbereich für 5000 Ehrengäste. Das Stadion hat ein beheiztes Spielfeld. Flutlichtanlagen und Anzeigetafeln für das örtliche Ergebnis und für die Ergebnisse der auswärts laufenden Spiele sind vorhanden. Für die Spieler stehen eine Aufwärmhalle und ein Aufwärmfeld zur Verfügung. Für die Presse stehen während des Olympischen Fußballturniers 1 000 Presseplätze bereit. Für Rundfunk -und Fernsehkommentatoren sind 140 Platzgruppen für je 3-4 Personen vorgesehen. Im Pressesubzentrum des Stadions stehen 20 Fernschreiber, 50 Telefonkabinen, Anschlüsse für Telebildübertragungen und Dunkelkammern zur Verfügung.

2. Augsburg

Das Rosenaustadion (Eigentümer die Stadt Augsburg) hat 44000 Plätze davon sind ca. 8000 Sitzplätze. Das Stadion liegt in einem Grüngürtel an der Wertach. Es ist mit Fahrzeugen, wie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, gut erreichbar. Für Ehrengäste stehen in einem gesonderten Bereich 140 Plätze und ein Imbißraum zur Verfügung. Im Stadion sind eine Flutlichtanlage und Anzeigetafeln für das örtliche Ergebnis und die auswärtigen Ergebnisse vorhanden. Im Pressebereich sind 60 Presseplätze mit Schreibplatte und 60 Presseplätze ohne Schreibplatte ausgewiesen. Bei den Presseplätzen sind 20 Telefone vorhanden. Im Pressesubzentrum stehen 10 Telefone, 5 Fernschreiber und 3 Anschlüsse für Telebildübertragung zur Verfügung.

3. Ingolstadt

Das Stadion des ESV Ingolstadt hat 15 500 Platze, davon sind 4 000 Sitzplatze. Das Stadion liegt in der Nähe des Hauptbahnhofes. Es ist fur Fahrzeuge und öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar. Für Ehrengäste stehen im Ehrengastbereich 100 Plätze zur Verfügung. Das Stadion hat keine Flutlichtanlage; eine Anzeigetafel sowohl für das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse ist vorhanden. Im Pressebereich sind ca. 40 Presseplätze mit Schreibplatte und Telefonen und 40 Presseplätze ohne Schreibplatte vorhanden. Im Pressesubzentrum (ca. 100 m von der Tribune entfernt) sind 5 Fernschreibanschlüsse, 10 Fernsprechanschlüsse und drei Anschlusse fur Telebildübertragung installiert.

4. Nürnberg

Das Städtische Stadion in Nürnberg verfügt über 65000 Plätze, davon sind 15 000 Sitzplätze. Das Stadion liegt am Ostrand der Stadt. Es ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Für den Ehrengastbereich werden in einem gesonderten Block der Tribüne 170 Plätze bereitgestellt. Das Stadion hat eine Flutlichtanlage. Eine Anzeigetafel sowohl fur das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse ist vorhanden. Auf der Tribüne sind 80 Presseplätze mit Tisch, davon 40 mit Telefon und 40 Presseplätze ohne Schreibplatte vorhanden. Im Presse-subzentrum unter der Tribune sind 5 Fernschreiber, 10 Telefone und drei Anschlüsse für Telebildübertragungen.

5. Regensburg

Das Stadion des SSV Jahn Regensburg liegt an der Prüfeninger Straße, einer sehr gut ausgebauten Ausfallstraße der Stadt nach Westen. Es hat eine Kapazität von 20 000 Zuschauern, davon sind 1 500 Sitzplätze. Für den Ehrengastbereich sind in einem gesonderten Block 100 Plätze reserviert. Das Stadion hat Flutlicht und eine Anzeigetafel sowohl für das örtliche Ergebnis als auch für die auswärtigen Ergebnisse. In der Mitte der Tribüne sind 40 Presseplätze mit Arbeitsplatte, davon 20 mit Telefon, vorhanden; weitere 40 Presseplätze ohne Schreibplatte stehen als normale Sitzplätze zur Verfügung. Im Pressesubzentrum, das in der Gaststätte unter der Tribune situiert ist, sind fünf Fernschreiber, 10 Telefonanschlüsse und drei Anschlüsse für Telebildübertragungen vorhanden.

6. Passau

Das Dreiflüsse-Stadion der Stadt Passau ist neu erbaut und wurde im Sommer 1969 eingeweiht. Es verfügt über ein Fassungsvermögen von 20 000 Zuschauern. Eine Tribune, die bis zum olympischen Fußballturnier fertiggestellt wird, bietet ca. 1 000 Sitzplätze. In einem abgetrennten Block dieser Tribune werden für die Ehrengäste 130 Plätze reserviert. 40 Presseplätze mit Arbeitsplatte und 40 Presseplätze in normaler Ausführung werden bereitgestellt. Im ebenfalls neu erbauten Sportheim des 1. FC Passau auf der gegenüberliegenden Seite der Tribüne sind das Pressesubzentrum, die Organisationsräume und die Kabinen fur die Rundfunk- und Fernsehkommentatoren untergebracht. In allen auswärtigen Stadien sind die Forderungen von Rundfunk und Fernsehen hinsichtlich der Kommentatorenplätze und der Arbeitsräume erfüllt. Es ist vorgesehen, in den Stadien Ingolstadt, Passau und Regensburg zusätzliche Stahlrohrtribünen mit Sitzplätzen zu errichten.“