PUMA Werbeheft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 18/30

Werbeheft des Sportartikelherstellers PUMA, das im Nachgang zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erschien.

Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1954 mit den Konkurrenzprodukten von Adidas spielte, wird hier für den „PUMA-Dassler-Fußballstiefel“ geworben. Mannschaften wie Ungarn (Favorit auf den WM-Titel) und Uruguay (diese spielten mit dem PUMA Brasil) vertrauten auf die Produkte von Rudolf Dassler = PUMA.

Die ungarische Nationalmannschaft schreibt: „Wir freuen uns natürlich, im internationalen Fußball eine führende Rolle zu spielen und wissen deswegen auch den Wert eines guten Handwerkzeugs, wie zum Beispiel den hervorragenden PUMA-Fußballstiefel, zu schätzen. Wir sind von den Vorzügen, nämlich dem leichten Gewicht, der vorzüglichen Paßform und vor allem von dem wirklich wunderbaren Schraubstollen-System, begeistert und spielen deswegen gerne mit dem Schuh.“

Siegermedaille | 14. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990, Italien

Offizielle Siegermedaille der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, „Coupe du monde de la FIFA Italie 1990“.

Die bei dem Schweizer Medailleur Huguenin hergestellte Medaille (585er Gold, 78 Gramm schwer) wurde nach dem Endspiel 1990 in Rom von FIFA-Präsident João Havelange an den Weltmeister Deutschland übergeben. Die Spieler des Vize-Weltmeisters Argentinien erhielten eine Medaille in Silber.

Plakat | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 10/276-82-1

Plakat des Sportartikelherstellers adidas zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien. Die Mannschaft der Bundesrepublik siegte im Endspiel gegen Belgien mit 2:1.

Abgebildet sind: Karl-Heinz Rummenigge, Harald Schumacher, Bernhard Cullmann, Bernd Schuster, Hans-Peter Briegel, Horst Hrubesch, Ulrich Stielike, Klaus Allofs, Manfred Kaltz , Bernard Dietz, Bernd Förster, Hans (Hansi) Müller und Trainer Jupp Derwall.

Eintrittskarte Endspiel | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 17/27

Eintrittskarte zum Endspiel der 6. UEFA-Europameisterschaft (Campionato d‘Europa) 1980 in Italien, Deutschland – Belgien.

Die Mannschaft der Bundesrepublik war von Beginn an spielbestimmend. Bereits in der 10. Minute gelang nach Vorarbeit von Bernd Schuster, der die belgische Abseitsfalle aushebelte, der 1:0-Führungstreffer durch Horst Hrubesch.

In der zweiten Halbzeit drängte die Elf von Jupp Derwall auf die Vorentscheidung, lief jedoch in der 71. Minute in einen Konter der Belgier. Uli Stielike wusste sich nur mit einem Foulspiel an Raymond Mommens zu helfen. Fälschlicherweise entschied Schiedsrichter Rainea auf Elfmeter, obwohl das Foul unmittelbar vor dem deutschen Strafraum begangen wurde. René Vandereycken verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich. In der 88. Minute war es erneut Horst Hrubesch, der nach einer Ecke von Karl-Heinz Rummenigge, per Kopf den Siegtreffer erzielte. Deutschland war nach 1972 zum zweiten Mal Europameister.

Trikot | FC Bayern München | Michael Ballack | Saison 2005/06

Inventarnummer: 09/1386

Fußballtrikot aus der Saison 2005/06 des FC Bayern München mit der Rückennummer 13, Michael Ballack, Brustsponsor „T-Com“.

Trotz eines sehr guten Angebots des spanischen Spitzenvereins Real Madrid im Jahr 2002, entschied sich Michael Ballack für den Wechsel zum FC Bayern München.

In insgesamt vier Spielzeiten für den Rekordmeister gewann Ballack drei „Doubles“ und schoss  47 Tore in 135 Spielen.

Fußballtrikot Michael Ballack

Eintrittskarte | 12. UEFA-Europameisterschaft 2004, Portugal

Inventarnummer: 07/187-1

Eintrittskarte von der 12. UEFA-Europameisterschaft 2004 in Portugal, Deutschland vs. Tschechien. Die Partie fand am 23. Juni 2004 in Lissabon im Estádio José Alvalade statt.

Deutschland schied – zum dritten Mal nach 1984 und 2000 – nach der Gruppenphase bei einer Europameisterschaft aus.
Das Erstrundenspiel gegen die Niederlande endete 1:1. In der zweiten Partie gegen Lettland spielte die deutsche Mannschaft torlos 0:0. Da die Niederlande gegen Tschechien verlor, hatte Deutschland die Möglichkeit aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die B-Elf Tschechiens das Viertelfinale zu erreichen. Nach anfänglicher Führung durch Michael Ballack, ging das Spiel durch Tore von Marek Heinz (30.) und Milan Baroš (77.), 1:2 verloren.

Eintrittskarte | EURO 2004

PUMA Werbeblatt | Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 14/26-1

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1954, beworben wird der „Fußballstiefel Brasil“, auch mit Schraubstolle, der dem Deutschen Meister, Hannover 96, zum Sieg verhalf.

Werbetext:
„So war es in Hamburg beim Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 – PUMA war wieder dabei!
Wie konnte es anders sein – die Mannschaft des neuen Deutschen Meisters Hannover 96 spielte auch mit PUMA-Fußballstiefeln!
PUMA-Fußballstiefel auch mit dem bewährten und den Regeln entsprechenden Schraubstollen sind in den Fachgeschäften bereits ab DM 22.- erhältlich.“

Abgedruckter Brief des „Sporthauses Leder-Deschke“ an die PUMA Schuhfabrik: „Es dürfte Sie interessieren, daß ich als Lieferant und Mitglied des Deutschen Fußballmeisters Hannover 96 in der letzten Spielsaison ca. 28 PUMA-Fußballstiefel „Brasil“ ausgeliefert habe. U.a. sind folgenden Spielern der Meister-Elf Puma „Brasil“ angepasst worden: Skotz, Krämer,  Wewetzer, Bothe, Zielinski, Kirk, Gehrke, Müller.
Betonen möchte ich noch, daß ich den Ausscheidungsspielen um die Deutsche-Meisterschaft vorwiegend die Puma-Schraubstollen ausgeliefert habe.
Ich hoffe, Ihnen damit eine Freude gemacht zu haben und darf gleichzeitig an die sofortige Auslieferung meiner sämtlichen Rückstände erinnern.“

Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1954 | PUMA Werbeblatt

Werbeblatt „PUMA Fußballstiefel“, 1950er Jahre

Inventarnummer: 14/26

Werbeblatt der PUMA-Schuhfabrik Rudolf Dassler aus dem Jahr 1952, beworben werden die Fußballstiefel Super Atom, Rekord, Spitzenklasse und der PUMA Allroundstiefel.

Werbetext:
„Anno Tobak wars noch so….
Damals noch vor 30 jahren galt der Spieler als gut, der am weitesten den Ball schoß.
Damals mußten noch klobige, stahlharte Kappen ihre Arbeit tun. Der Ball wurde „hart“ gespielt, elastische Ballführung war wenig ausgeprägt. Der Ball konnte sich kaum an den Fuß anschmiegen.

Heute ist man weiter! Heute klopft der Spitzenspieler seine Stiefelkappen weich. Dem trägt PUMA seit langem durch besonderen Bau der Vorderkappe Rechnung.
PUMA Fußballstiefel befähigen durch elastisch-federnde Kappen zu flüssigem Zuspiel des Balles, erhöhen das Ballgefühl und führen zu dem unwiderstehlichen, genau berechneten Ristschuß des Spitzenkönners. PUMA geht mit der Zeit – nutze es!“

Auf der Rückseite befinden sich Informationn zu den „…Favoriten aus der umfangreichen PUMA-Kollektion“, dazu Stollenkunde, Erläuterungen zur Patentschnürung DRPa und die „10 Gebote für den Fußballspieler“.

Werbeblatt "PUMA Fußballstiefel", 1952

Maskottchen „World Cup Willi“ | 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966, England

Inventarnummer: 08/41

Maskottchen „World Cup Willi“ von der 8. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1966 in England.
World Cup Willie, ein Löwe, war das erste Maskottchen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft, geschaffen von Reg Hoye und Richard Culley. Wie heute üblich, war er auf zahlreichen Merchandising-Produkten abgebildet. Selbst im offiziellen WM-Song, intoniert vom unvergessen Lonnie Donegan, kam World Cup Willi vor.

 

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Fußball „Tango River Plate“ | 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 06/386

Fußball der Fa. Adidas, Modell: „Tango River Plate“. Das Modell Tango wurde zur 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien entwickelt. Offizieller Spielball war aber nicht der „Tango River Plate“, sondern der „Tango Durlast“. Ein weiteres Modell aus dieser Serie war der „Tango Rosario“.

Hier die ganze Geschichte zum Tango:
Der Tango Durlast war der offizielle Spielball der Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Mit seinem neuartigen Design sollte die Fußball-Welt eine gestalterische Revolution erfahren, denn das Design aus 20 Triaden, die sämtliche hexagonalen Panels miteinander verbindet blieb über 20 Jahre das Standarddesign für adidas Fußbälle und wurde erst im Jahr 2001 durch das Sternendesign des Championsleague Balles „Finale 1“ respektive später durch den Fevernova (WM Ball 2002) abgelöst. Der Tango Durlast ist ein sog. „Bucky-Ball“ besteht also aus 32 handgenähten Echtleder Panels – 20 Sechs- und 12 Fünfecken – die mit Nylonfäden verbunden sind. Zusätzlich besitzt der Ball einen Durlast Überzug, der ihn vor Wasseraufnahme schützt. Das Tango-Design der 20 trigonometrischen Formen lässt durch eine optische Illusion 12 identische Kreise entstehen, die vor allem bei der Rotation des Balles einen faszinierend Eindruck hervorrufen. Die Grundfarbe des Balles ist weiß, das Design, Logos und Schriftzüge sind schwarz.
Der Ball ist mit zwei Logos bedruckt [alle schwarz auf weißem Grund]: dem Tango Durlast-Logo und dem adidas „Made in France“-Logo. Zusätzlich ist der Schriftzug „Official World Cup 1978“ abgedruckt. 32teiliger Echtlederball mit Durlast-Imprägnierung, eine Schicht aus Polyurethan, die den Ball wasserabweisend und somit witterungsbeständiger und abriebfester machen sollte. Er wurde mit Nylonfäden handgenäht. Bei dem Ventil handelt es sich um ein Hohlnadelventil.

06-386
Der Name:
Der Name des Balles steht zum ersten Mal in enger Verbindung mit dem Gastgeberland Argentinien. Der Name „Tango Durlast“ ist zum einen inspiriert durch den klassischen argentinischen Tanz und die Musik des Tangos. So sollte es den Fußballern durch den neuen Ball regelrecht möglich sein über den Platz zu „tanzen“. Das Wort Durlast erwähnt die
Besonderheit des Balles, nämlich den wasserdichten Durlast Überzug.
Seitens der adidas Marketing-Abteilung war man von dem neuen Namen und dem neuen Design des Balles aber nicht ganz überzeugt. Da es sich bei dem neuen Design trotz allem um ein Risiko handelte, schließlich war es das aller erste speziell für einen Ball entworfene Design, wurden zur Sicherheit auch die bereits bekannten Bälle „TELSTAR durlast“ und „CHILE durlast“ als „official world cup 1978“-Bälle für die WM und den Verkauf produziert.
Die Bälle, die nach der WM weltweit verkauft wurden, waren aber nicht mit dem Tango Durlast identisch. Sie trugen die Namen „Tango River Plate“ und „Tango Rosario“. Das Beiwort „Durlast“ rutschte dabei jeweils über das adidas-Logo.
Auch vom Original dem Tango Durlast gab es unterschiedliche Varianten: So gab es eine MADE IN FRANCE und eine INDUSTRIA ARGENTINA Version. Neben diesen Varianten gibt es noch zahlreiche Remakes und Replicas des WM-Balls von 1978. Diese sind dann meist mit einem Trilast oder Elast Überzug imprägniert.

Der Tango River Plate ist quasi identisch mit dem Tango Durlast, nur dass er erst nach der WM 1978 gefertigt wurde und divergierende Logos besitzt.