Leichtathletik-Trikot | Spiele der XXI. Olympiade 1976, Montreal

Inventarnummer: 96/1883

Leichtathletik-Trikot der deutschen Olympiamannschaft bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal mit Unterschriften von Annegret Richter (Olympiasiegerin 100 m), Miklos Nemeth (Olympiasieger Speerwurf mit WR 94,58 Meter), Don Quarrie (Olympiasieger 200 m, Silbermedaille 100 m), Rita Wilden und Brigitte Holzapfel.

96-1883

Siegerplakette Automobil-Sternfahrt | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 89/11

Plakette zur Olympia Automobil-Sternfahrt der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Es waren Autofahrer aus der ganzen Welt eingeladen, an der „Olympia-Automobil-Sternfahrt 1936“ teilzunehmen. Jedes Fahrzeug musste mit zwei Personen besetzt sein. Neben der Startnummer bekam jedes Fahrzeug einen Aufkleber mit der Aufschrift „Rally Automobile Olympia 1936“. Die Sternfahrt startete am 22. Juli und endete am 30. Juli 1936 in Berlin.

Für die Fahrer galt es auf dem Weg nach Berlin möglichst viele Punkte zu sammeln, die nach einem umfangreichen Schlüssel vergeben wurden. Für die Siegerplakette in Gold mussten 2000 Punkte erreicht werden, für die Plakette in Silber 1000 Punkte. Die Bronzeplakette wurde jedem Fahrer übergeben, der das Ziel in Berlin ausschreibungsgemäß erreichte.

89-11

Siegermedaille in Gold | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 07/122

Der katalanischen Bildhauer Xavier Corberó entwarf die  Medaillen für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Das Motiv auf der Vorderseite ähnelt dem von Cassioli, welches seit den Olympischen Spielen 1928 Verwendung fand (jedoch fehlt hier das Kolosseum (vgl. 06/741-1)). Die „Grundplatte“ der Siegermedaille für die Erstplatzierten besteht aus vergoldetem Silber, das darauf befestigte Medaillon ist aus purem Gold.

Insgesamt wurden 1691 Medaillen bei Siegerehrungen übergeben.

07-122

Gründungsurkunde des NOK der DDR

Inventarnummer: 06/735

Das Nationale Olympische Komitee der DDR war von 1951 bis 1990 die Dachorganisation der olympischen Sportarten in der DDR. Es vertrat als NOK an 1965 bis zu seiner Auflösung 1990 die Interessen der DDR im Internationalen Olympischen Komitee.

Gründungsurkunde des NOK der DDR, mit folgendem Text:

In dem Bestreben, der Erhaltung des Weltfriedens und der
Wiederherstellung der nationalen Einheit Deutschlands zu
dienen, konstituierte sich am 22. April 1951 das Nationale
Olympische Komitee der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Aufgaben des Nationalen Olympischen Komitees bestehen
in der Förderung der olympischen Idee, deren Grundgedanke
der friedliche Wettstreit aller friedliebenden Sportler der Welt ist.

Festigung der Freundschaft mit allen friedliebenden Sportlern und
Völkern der Erde und die Entwicklung von Körperkultur uns Sport
in der Deutschen Demokratischen Republik ist seine Pflicht.

Dem Nationalen Olympischen Komitee der Deutschen Demokra-
tischen Rebublik obliegt die gewissenhafte Durchführung aller
Aufgaben, die das Internationale Olympische Komitee zur Verbrei-
tung des olympischen Gedankens gestellt hat. Es trifft alle Mass-
nahmen zur Vorbereitung der Sportler in der Deutschen Demokra-
tischen Republik auf die olympischen Spiele.

Die Arbeit des Nationalen Olympischen Komitees der Deutschen
Demokratischen Republik wird von dem Wunsch getragen, eine
Einigung der deutschen Sportler zu erzielen um ein gesamtdeutsches
Nationales Olympisches Komitee zu gründen.

Möge die olympische Flamme leuchten durch alle
Geschlechter zum Wohle einer höher strebenden,
mutigeren und reineren Menscheit.

Berlin, den 22.04.1951

Maskottchen „Zakumi“ | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010

Inventarnummer: 10/299

Pressetext FIFA:

626 Tage vor dem Beginn der ersten afrikanischen FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ am 11. Juni 2010 im Soccer-City-Stadion in Johannesburg wurde das Geheimnis des offiziellen Maskottchens gelüftet. Vor einem Millionenpublikum feierte Zakumi heute (22. September 2008) zur besten Sendezeit auf „SABC“ bei der landesweit übertragenen Live-Sendung Coca-Cola Soccer Zone, die ganz im Zeichen Afrikas stand, seinen ersten Auftritt.

Das offizielle Maskottchen, ein Leopard, wurde ausschließlich in Südafrika entworfen und hergestellt. Der Name setzt sich aus dem Kürzel „ZA“ für Südafrika und dem Wort „kumi“ zusammen, das in mehreren afrikanischen Sprachen „10“ bedeutet. Mit seinem grünen Fell, das bestens zum Grün des Rasens passt, zeigt Zakumi, dass er ein echter Fussballfan ist.

„Zakumi repräsentiert die Menschen, die Geographie und den Geist Südafrikas und ist damit Sinnbild der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010. Wir werden mit ihm vor und bei dem FIFA Konföderationen-Pokal sowie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft zweifellos viel Spaß haben“, betonte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke.

Erfinder des Maskottchens ist Andries Odendaal aus Kapstadt. Das Kostüm stammt von Cora Simpson von Cora’s Costumes cc in Boksburg. „Zakumi ist ein stolzer Südafrikaner und daher ein idealer Botschafter für die erste WM in Afrika. Er wurde 1994, als Südafrika zur Demokratie wurde, geboren. Er ist jung, kraftvoll, clever und ehrgeizig – ein echtes Vorbild für Jung und Alt, nicht nur in unserem Land“, erklärte Danny Jordaan.

Lucas Radebe, der die letzten Tage mit Zakumi verbracht hatte, fügte an: „Er ist unglaublich stolz und will als offizielles Maskottchen für alle Fans, die zu uns nach Südafrika kommen werden, ein perfekter Gastgeber sein. Er wird für die Fans, Spieler und alle kleinen und großen Kinder zweifelsfrei ein großartiger Animator sein.“

Das offizielle WM-Maskottchen blickt auf eine über 40-jährige Tradition zurück, die 1966 in England mit „Willie“ begann. Die WM-Maskottchen sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer ansteckend fröhlichen Art sind sie bei jeder Weltmeisterschaft ein einzigartiger Stimmungsmacher.

Grafik | „Zum 25jährigen Jubiläum des Deutschen Fußball-Bundes…“

Inventarnummer: 92/1508

Grafik aus der „Ilustrirten Zeitung“ aus dem Jahr 1925  mit dem Untertitel: „Zum 25jährigen Jubiläum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Leipzig: Spannender Moment aus dem Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft 1925 im neuen Stadion zu Frankfurt a. M. am 7. Juni“, im Original von Rudolf Lipus.

Es spielten der 1. FC Nürnberg gegen Fußballsport-Verein Frankfurt (1:0).

92-1508

DFB-Auswärtstrikot | 13. Fußball-Europameisterschaft, 2008, Österreich/Schweiz

Inventarnummer: 06/888
Trikot, Hose und Stutzen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von der 13. Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und in der Schweiz in den „Auswärtsfarben“ Rot und Schwarz.

Inspiriert wurde es vom Trikot, welches die Spieler vor 100 Jahren am 5. April 1908 beim Spiel Deutschland gegen die Schweiz trugen. Zum ersten Mal ist das komplette Auswärts-Outfit (Trikot, Hose, Stutzen) in den Nationalfarben schwarz, rot, gold gehalten.

Die erstmals in Österreich und in der Schweiz 2008 ausgetragene Europameisterschaft stand unter dem Motto „Erlebe Emotionen“ und fand in acht verschiedenen Städten statt. Die Nationalmannschaft Spaniens gewann im Finale mit 1:0 gegen Deutschland und wurde damit zum zweiten Mal nach 1964 Fußball-Europameister.

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