Siegermedaille | 14. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1990, Italien

Offizielle Siegermedaille der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, „Coupe du monde de la FIFA Italie 1990“.

Die bei dem Schweizer Medailleur Huguenin hergestellte Medaille (585er Gold, 78 Gramm schwer) wurde nach dem Endspiel 1990 in Rom von FIFA-Präsident João Havelange an den Weltmeister Deutschland übergeben. Die Spieler des Vize-Weltmeisters Argentinien erhielten eine Medaille in Silber.

Trainingsjacke Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken | Spiele der XXIV. Olympiade Seoul, 1988

Inventarnummer: 09/754

Trainingsjacke der sowjetischen Mannschaft von den Olympischen Spielen 1988 in Seoul.

1988 trat letztmalig ein Team unter sowjetischer Flagge an. Bis zur ihrer Auflösung im Jahr 1991 stellte die Sowjetunion das erfolgreichste Team bei Olympischen Spielen überhaupt.

Erstmals nahm die Sowjetunion 1952 in Helsinki an Olympischen Spielen teil, gefolgt von den Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo. In der Zeit bis 1988 errang die Sowjetunion unglaubliche 473 Goldmedaillen.

Plakat | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 10/276-82-1

Plakat des Sportartikelherstellers adidas zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien. Die Mannschaft der Bundesrepublik siegte im Endspiel gegen Belgien mit 2:1.

Abgebildet sind: Karl-Heinz Rummenigge, Harald Schumacher, Bernhard Cullmann, Bernd Schuster, Hans-Peter Briegel, Horst Hrubesch, Ulrich Stielike, Klaus Allofs, Manfred Kaltz , Bernard Dietz, Bernd Förster, Hans (Hansi) Müller und Trainer Jupp Derwall.

Eintrittskarte Endspiel | 6. Fußball-Europameisterschaft 1980, Italien

Inventarnummer: 17/27

Eintrittskarte zum Endspiel der 6. UEFA-Europameisterschaft (Campionato d‘Europa) 1980 in Italien, Deutschland – Belgien.

Die Mannschaft der Bundesrepublik war von Beginn an spielbestimmend. Bereits in der 10. Minute gelang nach Vorarbeit von Bernd Schuster, der die belgische Abseitsfalle aushebelte, der 1:0-Führungstreffer durch Horst Hrubesch.

In der zweiten Halbzeit drängte die Elf von Jupp Derwall auf die Vorentscheidung, lief jedoch in der 71. Minute in einen Konter der Belgier. Uli Stielike wusste sich nur mit einem Foulspiel an Raymond Mommens zu helfen. Fälschlicherweise entschied Schiedsrichter Rainea auf Elfmeter, obwohl das Foul unmittelbar vor dem deutschen Strafraum begangen wurde. René Vandereycken verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich. In der 88. Minute war es erneut Horst Hrubesch, der nach einer Ecke von Karl-Heinz Rummenigge, per Kopf den Siegtreffer erzielte. Deutschland war nach 1972 zum zweiten Mal Europameister.

Sportplakate | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 17/23

Plakate zu den unterschiedlichen Sportarten der Olympischen Spiele 1972 in München. Das Design fügt sich in die Gesamtgestaltung, welches von Otl Aicher entwickelt wurde, ein.

Aus dem offiziellen Bericht: „Für die Spiele in München wurde ein breiter Fächer von Plakaten mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen entwickelt. Neben solchen von Sport- und Kulurveranstaltungen entstanden zahlreiche für spezielle Anlässe (vorolympische Ausstellungen, Fackellauf etc.), auch reine Foto und Schriftplakate. Plänen, Karten oder tabellarische Übersichten gab man plakativen Charakter. Schon quantitativ bildeten die Sport- und Kulturplakate den Schwerpunkt. Sie bedienten sich unterschiedlicher Methoden im Rahmen der das Erscheinungsbild bestimmenden Elemente.

Die 21 Sportplakate hatten folgende Aufgabenstellung:

  • Sie sollten in einer Vielzahl von internationalen Kulturkreisen verständlich sein,
  • Sie sollten vielen Menschen in der ganzen Welt zugänglich sein. 

Der Farbklang wurde auf allen Sportplakaten auf das Farbspektrum der Spiele begrenzt und aus dieser Skala jedem Plakat eine Leitfarbe zugeordnet. Neben diesen Primärfarben baute sich das Farbgefüge jeweils nur aus zwei bis höchstens vier weiteren Farbtönen auf. Allein dadurch fügten sich die Sportplakate zu einer Serie zusammen. Dieser Charakter wurde durch die bei allen Plakaten von links nach rechts verlaufende Bildbewegung, sowie ddurch horizontale Linienführungen unterstützt. Ein wichtiges Merkmal aller Sportplakate ist darüber hinaus ihre ausschnitthafte Bildform. Fast alle Figuren und gegenständlichen Elemente waren angeschnitten. Dieses Prinzip suggeriert Aktion und steigerte den Signalwert der Figuren. Durch die Konzentration auf das Typische einer jeden Sportart wurde das Plakat zum Zeichen, das vom Betrachter sofort erfasst werden kann. In der Addition von mehreren Plakaten steigerte sich die Wirkung des einzelnen. farbe und Signaleffekt ergänzten sich gegenseitig.“

 

Olympischer Orden in Gold | Willi Daume

Inventarnummer: 17/13

Seit 1975 wird der Olympische Orden als höchste Auszeichnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) an bedeutende Persönlichkeiten des Sports verliehen. Anfänglich, analog zu den olympischen Medaillen, in der Abstufung, Gold, Silber und Bronze. Seit 1984 wird er ausschließlich in Gold und Silber überreicht.

Im Juni 1993 erhielt Willi Daume aus den Händen des damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch den Olympischen Orden in Gold.

Daume (* 24. Mai 1913 in Hückeswagen; † 20. Mai 1996 in München) prägte nach 1945 als Multifunktionär, Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) zwischen 1950 und 1970, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) von 1961 bis 1992, die Sportpolitik der jungen Bundesrepublik.

Daume war Initiator der Olympischen Spiele 1972 in München, die er mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel an die Isar holte.

Ebenfalls im Jahr 1972 wurde Willi Daume zum Vizepräsidenten des IOC gewählt. Er leitete verschiedene IOC-Kommissionen und wurde 1978, zwei Jahre nach Ende seiner Vizepräsidentschaft, Vorsitzender der IOC-Zulassungskommission.

1981 organisierte er den Olympischen Kongress in Baden-Baden. Er plädierte dafür, Zulassungsregel und Amateurstatus der Zeit anzupassen und spielte eine entscheidende Rolle bei Modernisierungsbestrebungen innerhalb des IOC.

1991 scheidet Daume aus dem IOC aus, blieb aber als Ehrenmitglied der olympischen Familie verbunden.

Am 20. Mai 1996 stirbt Willi Daume in München.

Torwartmaske Eishockey | „Peppi“ Heiß

Inventarnummer: 10/179

Torwartmaske von „Peppi“ Heiß. Joseph Heiß begann seine Karriere beim SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen. 1988 wechselte er zur Düsseldorfer EG, zwei Jahre später zu den Kölner Haien, mit denen er 1995 Deutscher Meister wurde. Heiß spielte elf Jahre in Köln und bestritt insgesamt 690 Partien für die Rheinländer. Bei den Fans war er sehr beliebt, seine Rückennummer #1 wird beim KEC nicht mehr vergeben.

Neben den Partien im Verein absolvierte „Peppi“ Heiß 140 Spiele für die Nationalmannschaft und nahm dazu an drei Olympischen Winterspielen teil.

Wie unschwer zu erkennen, stammt die hier gezeigte Torwartmaske aus seiner Zeit bei den Kölner Haien.

10-179

Siegermedaille | Spiele der V. Olympiade 1912, Stockholm

Inventarnummer: 92/825

Siegermedaille von den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Das Aussehen der Vorderseite wurde von der Siegermedaille der Olympischen Spiele 1908 in London übernommen. Abgebildet ist ein nackter siegreicher Athlet, der von zwei Göttinnen mit einem Lorbeer geschmückt wird (Entwurf von Bertram MacKennals).

Für die Rückseite konnte der schwedischen Bildhauer und Graveur Erik Lindberg gewonnen werden, der auch die Nobel-Preis-Medaille kreierte. Als Motiv wurde ein Herold gewählt, der die Olympischen Spiele ausruft. Hinter ihm befindet sich auf einem Sockel die Büste von Pehr Henrik Ling, dem Begründer der schwedischen Gymnastik, dazu als Umschrift: „Olympiska Spelen i Stockholm“.

Die Sieger in den Einzelwettbewerben erhielten eine Goldmedaille aus purem Gold, während die Mannschaftsdisziplinen mit einer vergoldeten Silbermedaille vorlieb nehmen mussten. Doch auch hier gab es noch weitere Spezifikationen, so erhielt das Tennis-Doppel, die Mannschaftswettbewerbe im Reiten und der Sieger im Segelwettbewerb in der 12-Meter-Klasse (hier der Skipper und der erste Steuermann bzw. Assistent) echtes Gold.

Bei der Fa. C.C. Sporrong & Co in Stockholm wurden 90 Gold-, 200 vergoldete, 285 Silber- und 270 Bronzemedaillen gefertigt. Zudem beauftragte man die Fa. Ernström & Medberg, blaue, goldene, rote und grüne Lederetuis für die jeweilige Medaille zu liefern.

Siegermedaille | Spiele der V. Olympiade

Trikot | FC Bayern München | Michael Ballack | Saison 2005/06

Inventarnummer: 09/1386

Fußballtrikot aus der Saison 2005/06 des FC Bayern München mit der Rückennummer 13, Michael Ballack, Brustsponsor „T-Com“.

Trotz eines sehr guten Angebots des spanischen Spitzenvereins Real Madrid im Jahr 2002, entschied sich Michael Ballack für den Wechsel zum FC Bayern München.

In insgesamt vier Spielzeiten für den Rekordmeister gewann Ballack drei „Doubles“ und schoss  47 Tore in 135 Spielen.

Fußballtrikot Michael Ballack

Eintrittskarte | 12. UEFA-Europameisterschaft 2004, Portugal

Inventarnummer: 07/187-1

Eintrittskarte von der 12. UEFA-Europameisterschaft 2004 in Portugal, Deutschland vs. Tschechien. Die Partie fand am 23. Juni 2004 in Lissabon im Estádio José Alvalade statt.

Deutschland schied – zum dritten Mal nach 1984 und 2000 – nach der Gruppenphase bei einer Europameisterschaft aus.
Das Erstrundenspiel gegen die Niederlande endete 1:1. In der zweiten Partie gegen Lettland spielte die deutsche Mannschaft torlos 0:0. Da die Niederlande gegen Tschechien verlor, hatte Deutschland die Möglichkeit aus eigener Kraft mit einem Sieg gegen die B-Elf Tschechiens das Viertelfinale zu erreichen. Nach anfänglicher Führung durch Michael Ballack, ging das Spiel durch Tore von Marek Heinz (30.) und Milan Baroš (77.), 1:2 verloren.

Eintrittskarte | EURO 2004