PUMA Werbeheft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954

Inventarnummer: 18/30

Werbeheft des Sportartikelherstellers PUMA, das im Nachgang zur Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erschien.

Auch wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1954 mit den Konkurrenzprodukten von Adidas spielte, wird hier für den „PUMA-Dassler-Fußballstiefel“ geworben. Mannschaften wie Ungarn (Favorit auf den WM-Titel) und Uruguay (diese spielten mit dem PUMA Brasil) vertrauten auf die Produkte von Rudolf Dassler = PUMA.

Die ungarische Nationalmannschaft schreibt: „Wir freuen uns natürlich, im internationalen Fußball eine führende Rolle zu spielen und wissen deswegen auch den Wert eines guten Handwerkzeugs, wie zum Beispiel den hervorragenden PUMA-Fußballstiefel, zu schätzen. Wir sind von den Vorzügen, nämlich dem leichten Gewicht, der vorzüglichen Paßform und vor allem von dem wirklich wunderbaren Schraubstollen-System, begeistert und spielen deswegen gerne mit dem Schuh.“

Programm Jiu Jitsu | 2. Deutsche Kampfspiele 1926, Köln

Inventarnummer: 87/14

Programm zur Deutschen Jiu Jutsu-Meisterschaft im Rahmen der
2. Deutschen Kampfspiele 1926 in Köln.

Die Deutschen Kampfspiele waren eine Sportveranstaltung zur Zeit der Weimarer Republik mit stark politisch eingefärbter Bedeutung. Bereits in den 1890er Jahren als „Deutsche Nationalfeste“ angedacht und vorbereitet, 1904 sogar als Aufgabe und Ziel in die Satzung des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele mit aufgenommen, waren die Kampfspiele bis zum Ersten Weltkrieg nicht realisierbar. Unter den veränderten politischen Vorzeichen der Nachkriegsjahre wurden sie dann zu einem Gegenentwurf des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen (DRA) zum internationalen Wettkampfsport, besonders zu den Olympischen Spielen.

Tennisschläger Hazells Streamline

Inventarnummer: 18/25

Tennisschläger des Herstellers Hazells, Modell Streamline, in der Ausführung „Green Star“. Das Racket wurde in der Mitte der 1930er Jahre in England hergestellt. Der aus London stammende Tennisspieler Henry Wilfred „Bunny“ Austin konzipierte diesen Tennisschläger, der aus einem Schaft mit drei Segmenten besteht. Der Vorteil zum klassischen Aufbau sollte ein reduzierter Luftwiderstand sowie ein verbessertes Handling sein. Nach Austins Karriereende wurde dieses besondere Design bis zur Wiedereinführung des Split Shaft in den späten 1960er Jahren praktisch vergessen.

Austin stand in den Jahren 1932 und 1938 im Finale der Lawn Tennis Championships in Wimbledon. Zudem war er an gleicher Stelle der erste Spieler, der mit kurzer Hose ein Tennismatch bestritt.

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Plakat | 4. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1961, Bundesrepublik Deutschland

Inventarnummer: 88/89-453

Die 4. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 1. bis zum 12. März 1961 in der Bundesrepublik Deutschland ausgetragen. Insgesamt traten 12 Mannschaften an. Weltmeister wurde Rumänien, das nach zweimaliger Verlängerung die Tschechoslowakei im Finale mit 9:8 besiegen konnte. Die Bundesrepublik Deutschland und die DDR traten zum letzten Mal mit einer gemeinsamen Mannschaft an.

Plakat Handball-WM 1961

Plakat | 5. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1964, Tschechoslowakei

Inventarnummer: 88/89-333

Die 5. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 6. bis 15. März 1964 in der Tschechoslowakei ausgetragen. Insgesamt traten 16 Mannschaften an. Erstmals stellten bei diesem Turnier die BRD und die DDR eigene Mannschaften. Weltmeister wurde Rumänien mit einem 25:22-Sieg im Finale gegen Schweden. Die Bundesrepublik Deutschland belegte am Ende den vierten Platz, die DDR schied bereits in der Vorrunde aus.

Plakat Handball-WM 1964

Plakat | 7. Hallenhandball-Weltmeisterschaft – 1970, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1197

Die 7. Handball-Weltmeisterschaft der Männer fand vom 26. Februar bis zum 8. März 1970 in Frankreich statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften am Turnier teil. Den Weltmeistertitel sicherte sich Rumänien, das sich im Finale mit 13:12 nach der zweiten Verlängerung gegen die Mannschaft der DDR durchsetzen konnte. Die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland belegte am Ende den fünften Platz.

Plakat Handball WM 1970

Plakat | 9. Handball-Weltmeisterschaft – 1978, Dänemark

Plakat zur 9. Handball-Weltmeisterschaft 1978 in Dänemark.

Die 9. Handball-Weltmeisterschaft der Männer wurde vom 26. Januar bis zum 5. Februar 1978 in Dänemark ausgetragen. Am Turnier nahmen insgesamt 16 Mannschaften teil. Den Weltmeistertitel gewann die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland, die sich im Finale mit 20:19 gegen die UdSSR durchsetzen konnte. Das Team der Mannschaft der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erreichte den dritten Platz.

Die ersten sieben Mannschaften qualifizierten sich direkt für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau.

Plakat Handball-WM 1978

Plakat | 11. Handball-Weltmeisterschaft – 1986, Schweiz

Inventarnummer: 91/1381

Die 11. Handball-Weltmeisterschaft der Männer fand vom 25. Februar bis zum 8. März 1986 in der Schweiz statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften am Turnier teil. Den Weltmeistertitel errang Jugoslawien mit einem 24:22-Sieg gegen Ungarn. Bronze gewann die DDR-Auswahl, die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland belegte den siebten Platz.

Plakat Handball-WM 1986

Plakat | „1000 kms de Paris“| Graf Berghe von Trips

Inventarnummer: 18/20

Plakat zur Rennsportveranstaltung „1000 kms de Paris“ mit der Abbildung von Graf Berghe von Trips. Das Rennen fand am 23. Oktober 1960 südlich von Paris statt.

1956 wurde auf dem Ovalkurs von Montlhéry zum ersten Mal ein Langstreckenrennen über die Distanz von 1000 Kilometer ausgefahren. In den folgenden Jahren versuchten die Verantwortlichen des Automobile Club de l’Île-de-France mehrmals vergeblich ein weiteres Rennen zu veranstalten. Erst 1960 konnten die notwendigen finanziellen Mittel beschafft werden, um die zweite Rennveranstaltung unter diesem Namen abhalten zu können.

Ausgeschrieben wurde das Rennen für drei GT-Klassen und endete mit einem Doppelsieg der Ecurie Francorchamps. Lucien Bianchi und Olivier Gendebien siegten auf einem Ferrari 250 GT SWB mit einem Vorsprung von 1 Minute und 20 Sekunden vor den Team- und Markenkollegen Willy Mairesse und Wolfgang Graf Berghe von Trips.