Olympische Fackel | Spiele der XXVII. Olympiade Sydney, 2000

Inventarnummer: 11/113

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Inspiriert wurde das Aussehen der Fackel durch das Opernhaus in Sydney und der traditionellen australischen Wurfwaffe, dem Bumerang.
Die Fackel bzw. die Flamme war so konzipiert, dass sie Windgeschwindigkeiten von 65 km/h, Temperaturen von -5 ° C bis 45 ° C und sehr starken Regen standhielt. In der Fackel gab es zwei Flammen, die eigentliche Flamme, die am oberen Ende heraustrat und einer kleineren Flamme, die geschützt im Inneren der Fackel bei einem eventuellen Erlöschen der „großen“ Flamme diese wieder entzündete.
Entwickelt wurde dieses System von der Universität Adelaide (Maschinenbau und Verfahrenstechnik) und der Fa. Fuel & Combustion Technology Pty Ltd. Das Gas bestand aus 65% Butan und 35% Propan, eine Kartusche hatte eine Brenndauer von etwa 20 min.

Entworfen wurde die Fackel von Blue Sky Design of Padington, Sie wiegt etwas mehr als ein Kilogramm und ist 72 Zentimeter lang. 12.000 Fackeln wurden bei GA&L Harrington Pty Ltd. hergestellt.

Olympische Fackel | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 07/335

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta. Die Fackel besteht aus 22 Aluminiumstäben, die an 22 abgehaltene Olympische Spiele erinnern soll, in der Mitte ist ein Griff aus Pekannussholz.
Gestaltet wurde die Fackel von Malcolm Grear, der auch für die Gesamtgestaltung der Spiele zuständig war, die Monatage übernahm die American Meter Company.

Nachdem bereits 5000 Fackeln gefertigt waren, wurde der Brennstoff von Propan auf Propylen umgestellt, da dies eine „bessere“ Flamme erzeugte. Zusätzlich gab es Probleme mit dem Brennverhalten der Flamme bei starkem Wind, dies stellte man erst während des Fackellaufs in den USA fest, auch hier wurde die Fackel nochmals verändert.

Am 30. März 1996 wurde in Olympia das olympische Feuer entzündet. Aufgrund der Hundertjahrfeier der Olympischen Spiele, wurde die bis dahin längste Strecke durch Griechenland bis zum Zielort Athen zurückgelegt, über 2500 km. Von Athen ging es dann nach Los Angeles, wo am 27. April der amerikanische Teil des olympischen Fackellaufs begann.

12.000 Läufer trugen die Flamme über 24.000 km, bis zum Olympiastadion in Atlanta. Am 19. Juli 1996 entzündete Muhammad Ali in einem bewegenden Moment das olympische Feuer der Spiele der XXVI. Olympiade.

Olympische Fackel | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 94/264

Olympische Fackel von den Olympischen Spielen 1960 in Rom. Insgesamt nahmen 1529 Läufer, bei einer Gesamtlaufstrecke von 2750 km, am olympischen Fackellauf teil. Am 12. August 1960 wurde das Feuer in Olympia entzündet, am 25. August 1960 erreichte es das Olympiastadion in Rom.

Die Fackel besteht aus bronziertem Aluminium, sie wiegt 580 g bei einer Länge von 40 cm. Gestaltet wurde sie in Anlehnung antiker Vorbilder von Amedeo Maiuri. Hergestellt wurde sie bei der Fa. Curtisa in Bologna, etwa 1500 Fackel wurden produziert.

Inschrift auf dem Handteller: „Giochi della XVII. Olimpiade“.

94-264

Programm | Spiele der XV. Olympiade 1952, Helsinki

Inventarnummer: 13/04

Programm von den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki in deutscher Sprache. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es die ersten Spiele, an dem eine deutsche Mannschaft teilnahm. Eigentlich waren es zwei deutsche Mannschaften, eine aus der Bundesrepublik und eine aus dem Saarland. Mit IOC-Beschluss vom 15. Mai 1950 wurde das Saarland bzw. das „Comité olympique de la Sarre“ als eigenständig anerkannt.

 

Fotografie Olympisches Dorf | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 13/02

Fotografie des olympischen Dorfes von den Olympischen Spielen 1960 in Rom.

Presse-Seeger | Bildbeschriftung: „Das olympische Dorf ist eigentlich schon eine Stadt, die auf dem 31500 qm grossen Gelände am Corso die Francia entsteht. Hier wurde ein Elendsviertel von Rom mit hässlichen Baracken und Hütten abgerissen. Für 1000 Aktive und Funktionäre wurden Häuser im modernsten Stil mit 5000 Räumen gebaut. Alle Zimmer sind komfortablel eingerichtet mit Telefon, Bad und Dusche. Zwei bis drei Sportler wohnen in einem Raum. Die Strassen des olympischen Dorfes haben noch keine Namen. Sie sollen nach den grössten Sportlern der olympischen Spiele benannt werden. 13 Restaurantes, eine eigene Post, Geschäfte, Reisebüros und ein Krankenhaus finden wir hier beieinander. Die Bauten gehören dem Staat, der die Anlagen für zwei Monate dem Sport vermietet hat. Nach den Sommerspielen werden hier 1500 italienische Beamtenfamilien ihre Bleibe finden.“

Fotografie Olympisches Dorf | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 13/02-1

Fotografie von einer Unterkunft im olympischen Dorf bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom.

Presse-Seeger | Bildbeschreibung: Vorbildliche Unterkünfte stehen den 11000 Aktiven und Funktionären im Olympischen Dorf zur Verfügung. Alle Installationen des modernen Lebens finden wir hier in den 2-4 stöckigen Gebäuden mit den 5000 Zimmern. Die Athleten aus 84 Nationen werden sinch in den modernen Wohnungen sicherlich wohlfühlen. Nach den Sommerspielen sollen hier 1500 italenische Beamtenfamilien ihre Bleibe finden.

13-02-1

Fotografie Hostessen | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 13/02-2

Sprachausbildung der Hostessen im Vorfeld der Olympischen Spiele 1960 in Rom.

Presse-Seeger | Bildbeschriftung: „Hostessen für die Olympischen Spiele – Mehrere Sprachkurse laufen schon in Rom, um 400 Studenten und Studentinnen bis zum Beginn der Spiele als Dolmetscher in den verschieden Sprachen auszubilden. Das Organisations-Komitee hat nur auf hübsche Mädchen zurückgegriffen. Da der Wahrscheinlichkeit nach aber bis zum beginn der Spiele davon einige verheiratet sein werden, hat man Vorsorge getroffen und bildet jetzt mehr aus, als tatsächlich benötigt werden.“

Fotografie Olympiagelände | Spiele der XVII. Olympiade 1960, Rom

Inventarnummer: 13/02-4

Fotografie des Olympiageländes der Olympischen Spiele 1960 in Rom.

Presse-Seeger | Bildbeschriftung: „8 Millarden für Olympia – Die Olympischen Spiele in Rom sollen alles übertrumpfen, was bisher dagewesen ist. Das „Beste vom Besten“ sagen die Italiener. Diese Luftaufnahme zeigt einen Komplex der olympischen Stadien.
1.) Das „Stadio Olympico“ für 100000 Menschen
2.) Das „Marmor-Stadion“ für 20000 Menschen
3.) Der Springbrunnen auf der Erdkugel im Porto Italico
4.)Tennisplätze
5.) „Foro Italico“ der offizelle Sitz des C.O.N.I.
6.) Das Hallenschwimmbad
7.) das Schwimmstadion.“