Eishockeytrikot Dennis Seidenberg | Boston Bruins

Inventarnummer: 12/31

Signiertes Eishockeytrikot von Dennis Seidenberg, Boston Bruins, Rückennummer 44. Dennis Seidenberg ist der zweite deutsche Spieler, nach Uwe Krupp, der das Play-off Finale der National Hockey League gewinnen konnte. Am 15. Juni 2011 siegten die Boston Bruins im entscheidenden siebten Spiel gegen die Vancouver Canucks mit 4:0 (0:1, 2:3, 8:1, 4:0, 0:1, 5.2,).

Dennis Seidenberger begeisterte sich früh für den Eissport, sicher nicht zufällig, sein Vater arbeitete als Physiotherapeut beim ERC Schwenningen. Neben der Leidenschaft zum Eishockey war Seidenberg auch ein hochbegabter Tennisspieler, doch nach einer Kanadatournee mit dem Eishockey-Nachwuchsteam der European Bauer Pioneers entschied er sich endgültig für die Mannschaftssportart Eishockey.

Nach dem Wechsel  zu dem Nachwuchsteam der Mannheimer Adler im Jahr 1999, spielte er dann in der Saison 2000/2001 nach sieben Spielen in der Oberliga Nord bei den Jungadlern ausschließlich für die DEL-Auswahl, erst als Linksaußen, dann in der Verteidigung. Insgesamt absolvierte er 67. DEL-Spiele, bestritt die Play-off Partien und konnte schließlich die deutsche Meisterschaft mit Mannheim feiern. Im Anschluss an die Meisterschaft spielte Seidenberg auch die WM, wobei er bei allen Partien der deutschen Mannschaft zum Einsatz kam.

Nach einer weiteren Saison in Mannheim und einer weiteren WM wechselt Dennis Seidenberg in die US-amerikanische Profiliga NHL. Die erste Station waren die Philadelphia Flyers. Nach einigen schweren Verletzungen und daraus resultierenden Leistungsschwankungen wechselte er 2006 zu den Phoenix Coyotes, wiederum ein Jahr später zu den Carolina Hurricanes. Auch hier warf Dennis Seidenberg eine Knie- und Sprunggelenkverletzung zurück.
Nach dem Auskurieren konnte er dann an seine alte Leistung anknüpfen und erhielt einen neuen Einjahresvertrag. Die Hurricanes konnten sich für die Play-offs qualifizieren, nach Siegen über New Jersey Devils und die Boston Bruins kam im Finale der Eastern Conference das Ende nach vier Partien gegen die Pittsburgh Penguins.

Ein weiterer Wechsel stand bevor, Seidenberg spielte jetzt für die Florida Panthers, dann, ein weiteres Jahr später, für die Boston Bruins. Im Juni 2010 unterschrieb er dort einen Vierjahresvertrag. Ein Jahr später, im Juni 2011, krönte dann Dennis Seidenberg seine Karriere mit dem Gewinn des Stanley-Cups, dem Siegerpokal der National Hockey League.

2012 kam bereits in der ersten Runde der Play-offs (Conference-Viertelfinale) das aus gegen die Washington Capitals, das entscheidende siebte Spiel ging am 25. April mit 2:1 verloren.

Fotografie | Christa Stubnick – Spiele der XVI. Olympiade 1956, Melbourne

Inventarnummer: 11/06-29

Fotografie der Bildagentur „Zentralbild“ von Christa Stubnick bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne.

Bildunterschrift: „Christa Stubnick errang die Silbermedaille – Nach ihrem 2. Platz über 100 m der Damen konnte sich die Silbermedaillengewinnerin Christa Stubnick vor Glückwünschen und Telegrammen kaum retten. Herzlich gehaltene Glückwunschtelegramme gingen um den halben Erdball, um Christa Stubnick zu beweisen, mit welcher Freude ihr großer Olympischer Erfolg in der Heimat aufgenommen wurde. Zu den Gratulanten gehörten der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, Ministerpräsident Otto Grotewohl und der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Walter Ulbrich.

UBs. Die Silbermedaillengewinnerin Christa Stubnick nach dem Erhalt unzähliger Telegramme (Radiofoto).“

Die hier gezeigte Abbildung bezieht sich auf den Finallauf am 26.11.1956 über 100 m. Am 30.11.1956 stand Christa Stubnick erneut in einem olympischen Finale, diesmal über 200 m. Auch in diesem Rennen konnte Sie den zweiten Platz vor bzw. nach den Australierinnen Betty Cuthbert und Marlene Mathews erringen.

 

Fotografie | Präsident Wilhelm Pieck empfängt Spitzensportler der Deutschen Demokratischen Republik

Inventarnummer: 11/06-27

Fotografie der Bildagentur „Zentralbild“ vom 22.6.1955.

Bildbeschriftung: „Präsident Wilhelm Pieck empfängt Spitzensportler der Deutschen Demokratischen Republik – Am 22.6.1955 empfing der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, in seinem Amtsitz, Schloß Niederschönhausen, eine Delegation von Spitzensportlern, die vom Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport, Manfred EWALD, geleitet wurde.
U.B.z.: Unsser Präsident Wilhelm Pieck begrüßt den DDR-Meister im Spezial-Sprunglauf, Harry Glass.
Ferner von rechts: nach links:
Meister des Sports Preussger (Stabhochsprung)
Kurt Vorkauf, Verdieneter Meister des Sports (Sektion Fußball)
Willy Horlemann, Verdienter Meister des Sports (Sektion Leichathletik)
Walter Meier, Meister des Sports (Zehnkampf).“

Fotografie | Franziska van Almsick und Jörg Hoffmann – XII. Kinder- und Jugendspartakiade 1989, Berlin

Inventarnummer: 11/06-20

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von der XII. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR 1989 in Berlin.

Bildbeschriftung: „Berlin: XII. Kinder- und Jugendspartakiade/Erfolgreichste Spartakiadekämpfer bei den Jungen wurde Jörg Hoffmann (AK 13) mit neun Gold- und drei Silbermedaillen und bei den Mädchen Franziska van Almsick (11 Jahre) mit sieben Goldmedaillen, beide Schwimmer bei Dynamo Berlin.“

Fotografie | 3. Friedenslauf 1984, Berlin (Ost)

Inventarnummer: 11/06-17

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von dem 3. Friedenslauf 1984 in Berlin (Ost).

Bilbeschriftung: „Zehntausende Sportler aus allen Teilen der DDR, Mitglieder von Sportgemeinschaften, Betriebskollektiven, Hausgemeinschaften oder Familien Berlins traten zum 3. Friedenslauf an den Start. Mit ihrer Teilnahme bekundeten sie die aktive Rolle der Sportler im Friedenkampf.“

Fotografie | Maxi Gnauck – Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 11/06-16

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Maxi Gnauck und ihrer Trainerin Hannelore Sauer bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.

Bildbeschreibung: „Moskau Olympia – Herzliche Glückwünsche von ihrer Trainerin Hannelore Sauer ( l.) erhält DDR-Turnerin Maxi Gnauck. Die 15jährige Turn-Weltmeisterin am Stufenbarren erkämpfte sich in der Mehrkampf-Einzelwertung die olympische Silbermedaille.“

Fotografie | Lothar Thoms – Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 11/06-15

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Lothar Thoms bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau.

Bildbeschreibung: „Die zweite olympische Goldmedaille für den DDR-Radsport erkämpfte Lothar Thoms in der Weltrekordzeit von 1:02,955 beim 1000m Zeitfahren auf der enorm schnellen Holzpiste von Krylatskoje.“

Fotografie | Karin Enke – XIV. Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo

Inventarnummer: 11/06-1

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Karin Enke (ab 1981 als Karin Busch-Enke, ab 1984 als Karin Kania, nach dem Ende ihrer Karriere 1988 als Karin Enke-Richter) bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary.
Bildbeschreibung: „Karin Enke (DDR) zeigt stolz ihre vier Medaillen. Die 22jährige Eisschnelläuferin vom SC Einheit Dresden errang sowohl über 1 500 als auch über 1 000 m die Goldmedaille. Auf der kurzen Sprintstrecke über 500 m und über 3 000 m holte sie sich Silber und war damit die erfolgreichste Eisschnellläuferin der Spiele von Sarajevo.“

Fotografie | Katarina Witt – XV. Olympische Winterspiele 1988, Calgary

Inventarnummer: 11/06

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Katarina Witt bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary.

Bildbeschriftung: „Die 22jährige Karl-Marx-Städterin Katarina Witt wurde Olympiasiegerin im Eiskunstlauf. Damit wiederholte sie ihren Sieg von 1984 in Sarajevo und fügte ihren drei WM-Titeln und sechs EM-Erfolgen eine weitere goldene Medaille hinzu.“

Fotografie | Katarina Witt im Dezember 1984

Inventarnummer: 11/06-10

Fotografie der DDR-Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst) von Katarina Witt.

Bildbeschriftung: „Karl-Marx-Stadt: Eisballerina Katarina Witt – Zum späteren sportlichen Erfolg gehören auch unzählige Stunden des Schweißes an der Stange im Ballettsaal. Die 19jährige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Katarina Witt (SC Karl-Marx-Stadt) mit ihrem Choreographen Rudi Suchy. In der Berliner Eishalle des Sportforums erkämpfte sie am 22.12.1984 den fünften DDR-Meistertitel in Folge.“