Plakat Austragungsort Paris | 7. UEFA-Europameisterschaft 1984, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1010

Plakat von der 7. UEFA-Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Geworben wird für den Austragungsort Paris, Parc des Princes, dort fand das Eröffnungsspiel und das Finale statt.

Im Eröffnungsspiel standen sich Frankreich und Dänemark gegenüber, Dänemark verlor knapp mit 1:0, in der 78. Spielminute traf Michel Platini für die Franzosen.

Das Endspiel der Europameisterschaft gewann Frankreich gegen Spanien mit 2:0. Eingeleitet wurde die Niederlage der Spanier durch einen fatalen Torwartfehler von Luis Arconada. Nach einem Freistoß von Michele Platini in der 57. Minute konnte Arconada  den Ball nicht festhalten, im Zeitlupentempo überschritt der Ball die Torlinie. In der 90. Minute konnte Bruno Bellone auf 2:0 erhöhen.

Für Frankreich war es der erste große Titel im Fußball überhaupt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte nur eine Endrundenteilnahme bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 in Uruguay und bei der ersten Fußball-Europameisterschaft 1960 im eigenen Land erzielt werden.

Gestaltet wurde das Plakat Michel Granger.

Plakat Austragungsort Strasbourg | 7. UEFA-Europameisterschaft 1984, Frankreich

Inventarnummer: 88/89 1011

Plakat von der 7. UEFA-Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Geworben wird für den Austragungsort Strasbourg, Stade de la Meinau, dort fanden zwei Partien statt. Am 14. Juni 1984 spielte in der Gruppe 2 BR Deutschland gegen Portugal, die Partie endete torlos mit 0:0.
Das zweite Spiel in Strasbourg fand am 19. Juni 1984 statt, es spielte in der Gruppe 1 Dänemark gegen Belgien, die Begegnung endete mit 3:2.

Die deutsche Mannschaft schied vorzeitig aus dem Turnier aus, zwar konnte nach dem Spiel gegen Portugal die Begegnung gegen Rumänien mit 2:1 gewonnen werden, jedoch verlor Deutschland gegen Spanien mit 1:2.

Gestaltet wurde das Plakat von Evelyne Noviant.

Plakat Austragungsort Lens | 7. UEFA-Europameisterschaft 1984, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1013

Plakat von der 7. UEFA-Europameisterschaft 1984 in Frankreich, geworben wird für den Austragungsort Lens, Stade Félix-Bollaert. In Lens fanden zwei Partien statt, am 13. Juni 1984 spielte in Gruppe 1 Belgien gegen Jugoslawien (2:0) und am 17. Juni 1984 Deutschland gegen Rumänien (2:1).

Dies war das einzige Spiel, dass in der Vorrunde von der deutschen Mannschaft gewonnen werden konnte. Die Partie gegen Portugal, drei Tage zuvor, blieb torlos. Das letzte Gruppenspiel gegen Spanien verlor die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit 0:1; Deutschland musste vorzeitig das Turnier verlassen.

Gestaltet wurde das Plakat von Michel Dubré.

Plakat Austragungsort Nantes | 7. UEFA-Europameisterschaft 1984, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1014

Plakat von der 7. UEFA-Europameisterschaft 1984 in Frankreich, geworben wird für den Austragungsort Nantes, Stade de la Beaujoire. In Nantes fanden zwei Partien statt, am 16. Juni 1984 spielte in Gruppe 1 Frankreich gegen Belgien (5:0) und am 20. Juni 1984 in Gruppe 2 Portugal gegen Rumänien (1:0). Gestaltet wurde das Plakat von Michel Dubré.

 

 

Plakat Austragungsort Marseille | 7. UEFA-Europameisterschaft 1984, Frankreich

Inventarnummer: 88/89-1020

Plakat von der 7. UEFA-Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Geworben wird für den Austragungsort Marseille, Stade Vélodrome. In Marseille fanden zwei Partien statt, am 17. Juni 1984 spielte Portugal gegen Spanien im Vorrundenspiel in Gruppe 2 unentschieden 1:1. Des Weiteren wurde ein Halbfinale in Marseille ausgetragen; am 23. Juni 1984 schlug Frankreich Portugal mit 3:2 n.V. und zog in das Finale ein.

Gestaltet wurde das Plakat von Teddy Radko.

Plakat Deutsche Bundesbahn | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 88/89-878

Plakat der Deutschen Bundesbahn zu den Olympischen Spielen 1972 in München. Unter dem Slogan: „Ihre Spende für den deutschen Sport“ plakatierte die DB ab Ende 1970. Es wurde für das Sammeln von Olympia-Bilderserien zugunsten der Finanzierung der Olympischen Spiele in München geworben.

Aus der Wochenzeitung DIE ZEIT, 8.1.1971 Nr. 02:
„Die Deutsche Bundesbahn hat für ihre Zwecke den Boom für realistische Werte genutzt: An den Schaltern werben Prospekte mit „Olympia 72″ für Spenden, die dem Sport zugute kommen sollen; für sein Geld erhält man Bildchen und natürlich wiederum Werbung für die Bundesbahn. Das Abkommen hat auch nichts mit dem Organisationskomitee in München zu tun, sondern ist mit der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) getroffen worden. Laut Prospekt wird „die Deutsche Bundesbahn uneigennützig“ die Spende dem DOG Aktionsfond zur Verfügung stellen, der daraus die Aktion „Olympiagast“, die Ausrüstung der deutschen Olympiamannschaft, die Vorantreibung des Sportstättenbaus, die Werbung für die Olympische Idee und die Begeisterung der Jugend in den Schulen unterstützen will.“

Plakat zum Segelwettbewerb | Spiele der XXI. Olympiade 1976, Montreal

Inventarnummer: 88/89-597

Plakat zu den olympischen Segelwettbewerben der Olympischen Spielen 1976 in Montreal. Die Segelwettbewerbe fanden erstmals auf einem Binnengewässer statt, der Austragungsort war der Ontariosee vor Kingston.

In sechs Bootsklassen wurde gestartet.

Finn-Dinghy (Ein-Mann-Segelboot)
Der spätere IOC Präsident Jacques Rogge startete in dieser Bootklasse. Die Goldmedaille ging an den Ost-Berliner Jochen Schümann.

Flying Dutchman (2-Mann-Regatta-Jolle)
Bei dem Flying Dutchman errangen die Brüder Eckart und Jörg Diesch aus Friedrichshafen die Goldmedaille.

470er Jolle (Zweimann-Rennjolle mit Trapez und Spinnaker)
Die für den Segelclub Sorpesee-Iserlohn startenden Harro Bode und Frank Hübner konnten sich gegen Antonio Gorostegui/Pedro Millet aus Spanien und Ian Brown/Ian Ruff aus Australien durchsetzen, Gold für die Bundesrepublik.

Tornado (Katamaran)
Hier gewannen Jörg Spengler und Jörg Schmall die Bronzemedaille.

Tempest (2-Mann-Segelboot mit Hubkiel, Trapez und Spinnaker)
John Albrechtson/Ingvar Hansson aus Schweden siegten vor den Sowjet-Russen Wladislaw Akimenko/Walentin Mankin und den US-Amerikanern Dennis Conner/Conn Findla.
Einen besonderen Vorfall lieferten die Briten Alan Warren und David Hunt. Nachdem sie 1972 in dieser Klasse Silber gewannen, landeten sie 1976 nur auf den drittletzten Platz. Darüber waren sie so enttäuscht, dass sie noch auf dem Wasser ihr Boot anzündeten und niederbrannten.

Soling (Kielboot für eine Besatzung von maximal drei Personen)
Das ostdeutsche Trio Dieter Below, Olaf Engelhardt und Michael Zachries ersegelte die Bronzemedaille.

 

Inventarnummer: 88/89-597

Plakat | 4. Feldhockey-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 91/1435

Offizielles Plakat von der 4. Feldhockey-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Die Weltmeisterschaft fand vom 18. März bis 2. April in Buenos Aires statt. Es nahmen 14 Nationen teil, Pakistan gewann das Finalspiel mit 3:2 gegen die Niederlande und wurde nach 1971 zum zweiten Mal Weltmeister. Deutschland schied knapp mit 0:1 nach Verlängerung gegen Pakistan im Halbfinale aus.