Trikot deutsche Fußball-Nationalmannschaft | 10. UEFA-Fussball-Europameisterschaft 1996, England

Inventarnummer: 06/230-1

Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft von der 10. UEFA-Fussball-Europameisterschaft 1996 in England. Auf der Vorderseite befinden sich 21 Signaturen von deutschen Spielern, der Kader bestand aus:

Markus Babbel (Bayern München)
Mario Basler (Werder Bremen)
Oliver Bierhoff (Udinese Calcio)
Fredi Bobic (VfB Stuttgart)
Marco Bode (Werder Bremen)
Dieter Eilts (Werder Bremen)
Steffen Freund (Borussia Dortmund)
Thomas Häßler (Karlsruher SC)
Thomas Helmer (Bayern München)
Oliver Kahn (Bayern München)
Jürgen Klinsmann (Bayern München)
Jürgen Kohler (Borussia Dortmund)
Andreas Köpke (Eintracht Frankfurt)
Stefan Kuntz (Besiktas Istanbul)
Andreas Möller (Borussia Dortmund)
Oliver Reck (Werder Bremen)
Stefan Reuter (Borussia Dortmund)
Matthias Sammer (Borussia Dortmund)
Rene Schneider (Hansa Rostock)
Mehmet Scholl (Bayern München)
Thomas Strunz (Bayern München)
Jens Todt (Werder Bremen)/nachnominiert
Christian Ziege (Bayern München)

Deutschland siegte im Finale gegen Tschechien mit 2:1, Oliver Bierhoff schoss in der 95. Minute das entscheidende  Golden Goal.

Plakat | Internationale Ruderregatta Luzern-Rotsee, 1967

Inventarnummer: 97/1107

Plakat von der Internationalen Ruderregatta Luzern-Rotsee aus dem Jahr 1967. Die Ruderregatta Luzern-Rotsee gilt als eine der bedeutendsten Ruderregatten der Welt. Seit Anfang der 1930er Jahre werden Ruderregatten auf dem Rotsee ausgetragen, im Jahr 1962 fand dort die erste Ruder-WM statt.

Plakat | Internationale Ruderregatta Luzern-Rotsee, 1967

Parkberechtigung WM-Außenstelle Frankfurt | 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974, Deutschland

Inventarnummer: 06/605

Verschiedene Parkberechtigungen und Durchfahrtsgenehmigungen von der 10. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland für die „WM-Außenstelle“ Frankfurt. Die Parkberechtigungen unterteilen sich in acht unterschiedliche Kategorien: Ehrengäste -Vorfahrt-, WM-Organisation/Hilfsdienste, Ehrengäste, Fotografen, Presse, Organisation, Technik/DOZ und Stadionhotel. Zusätzlich gab es eine „Generaldurchfahrt“.
Es sind alle Spieltage im Frankfurter Waldstadion erfasst, das Eröffnungsspiel am 13. Juni (Brasilien – Jugoslawien (0:0)), Schottland gegen Brasilien (0:0) am 18. Juni, Schottland – Jugoslawien (1:1) am 22. Juni, Polen – Jugoslawien (2:1) am 30. Juni und die legendäre „Wasserschlacht von Frankfurt“ am 3. Juli; Deutschland (Bundesrepublik) schlägt Polen mit 1:0.

Plakat | VI. Winter-Paralympics 1994, Lillehammer

Inventarnummer: 12/18

Plakat von den VI. Winter-Paralympics 1994 in Lillehammer mit Maskottchen Sondre, entworfen von Tor Lindrupsen, benannt nach dem Skifahrpionier Sondre Norheim.
Nach 1980 war Norwegen das zweite Mal Austragungsort von Paralympischen Winterspielen. Einer der erfolgreichsten Athleten war die Norwegerin Ragnhild Myklebust. Myklebust nahm durchgehend an den Winter-Paralympics  von 1988 bis 2002 teil, sie gewann insgesamt 22 Medaillen, davon 17 Goldmedaillen. Sie beendete ihre Karriere nach den Spielen 2002 in Salt Lake City mit 58 Jahren.

Spendenaufruf | Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR

Inventarnummer: 12/21

Spendenaufruf der „Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR“. Das aus dem Jahr 1963 stammende Faltblatt mit der Überschrift: „Die Olympischen Spiele rufen Dich!“ bezieht sich auf das Olympiajahr 1964, mit den Winterspielen in Innsbruck und den Olympischen Spielen in Tokio. Auf der Innenseite ist ein Wettkampfplan für das Schuljahr 1963/64, unter dem Motto: „Höher-schneller-weiter“, abgedruckt.

„Lieber Pionier! Lieber Schülerl
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei den Wettkämpfen des Schuljahres 1963/64. Kämpfe mit ganzer Kraft für Deine Schulsportgemeinschaft! Egon Rolle hat sich etwas Besonderes ausgedacht. Er meint, wir wollen gemeinsam durch unsere Spende einen Teil der Reise unserer Olympiakämpfer nach Innsbruck und Tokio finanzieren. Das ist eine wirklich gute Tat. Wie Du helfen kannst, das sagt Dir Egon Rolle in der Pionierzeitung „Die Trommel“.
Trainiere fleißig, wie es Dir Dein Pionierauftrag sagt: „Lernen, Schaffen, Fröhlichsein! Für Frieden und Sozialismus – immer bereit!“. Strenge Dich an, damit auch Du einmal unsere Deutsche Demokratische Republik bei Olympischen Spielen vertreten kannst. Hilf unserer Olympiamannschaft! Durch gute Leistungen werden sich unsere Sportler auch für Deine Spende zur Finanzierung der weiten Reise bedanken.“

Erinnerungsmedaille Teilnehmer Internationaler Sternflug | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 90/512

Offizielle Erinnerungsmedaille für die Teilnehmer am Internationalen Sternflug bei den Olympischen Spielen 1936.

Aus dem offiziellen Bericht: „In der Absicht, zur Eröffnung der XI. Olympischen Spiele eine möglichst große Anzahl von Sportfliegern aller Länder zu vereinigen, veranstaltete der Aero-Club von Deutschland auf Anregung des Organisationskomitees vom 29. bis 30. Juli 1936 einen Internationalen Sternflug nach dem Flugplatz Rangsdorf bei Berlin, der nur für ausländische Teilnehmer ausgeschrieben war. Zu diesem
Wettbewerb waren Flugzeuge aller Kategorien, Land- und Wassermaschinen, bis zu 2500 kg Fluggewicht zugelassen. Die Ausschreibung sah in der Bewertung einen Ausgleich der schweren und kleineren Flugzeuge durch Berücksichtigung des Verhältnisses von Motorenstärke zur Zahl der beförderten Insassen vor. Von jedem Teilnehmer mußte eine Mindeststrecke von 500 km zurückgelegt werden. Die Geschwindigkeit des Fluges wurde nicht in Rechnung gestellt. Ausschlaggebend war die größte Gesamtflugstrecke in der Zeit zwischen Starteröffnung und Wettbewerbsschluß. Die Teilnehmer konnten am 29. Juli, 6 Uhr, zum Wettbewerb starten und auf einem beliebigen Flugwege nach dem Flughafen Rangsdorf fliegen, wo sie am 30. Juli zwischen 14 und 16 Uhr landen mußten.
Bis zum Nennungsschluß lagen beim Aero-Club von Deutschland die Meldungen von 16 Nationen mit insgesamt 54 Flugzeugen vor. Am stärksten war Österreich mit 9 Maschinen vertreten, eine davon steuerte der Präsident des Österreichischen Aero-Clubs, Fürst Kinsky. Von den ausländischen Nationen meldeten Frankreich 7 Flugzeuge, Belgien, Polen und die Tschechoslowakei je 5, England, Holland und Ungarn je 4, Italien und Schweden je 3, und Chile, Rumänien, Spanien, Schweiz und Japan je 1 Flugzeug.“

Erinnerungsmedaille | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 88/916

Erinnerungsmedaille von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, gestaltet von Otto Placzek.

Aus dem offiziellen Bericht: „Alle Wettkämpfer und die in amtlicher Eigenschaft bei den Spielen tätigen Personen erhielten bestimmungsgemäß eine Erinnerungs-Plakette. Der Kreis der mit diesem Entwurf beauftragten Künstler war absichtlich eng gezogen worden; unter den 15 aufgeforderten Künstlern befand sich keiner, der nicht ähnliche Aufgaben bereits früher zufriedenstellend gelöst hätte.
Als Preisträger ging der Bildhauer Otto Placzek, Berlin, aus dem Wettbewerb hervor. Sein Entwurf zeigt auf der einen Seite als die Vertreter der fünf Erdteile fünf Sportler, die den Strang der Olympia-Glocke ziehen; die Rückseite trägt die Abbildung der Olympia-Glocke. Als Material für diese Plakette wurde Bronze gewählt. Die erforderliche Anzahl von 20 000 Stück wurde von den vier Berliner Gießereien Heintze & Barth‚ Sperlich, Noack und Martin & Piltzing hergestellt. Otto Placzek wurde gleichzeitig mit dem Entwurf der übrigen vom Organisationskomitee herausgegebenen Plaketten beauftragt. Es waren dies die Erinnerungs-Plakette für die Teilnehmer am Sternflug, an der Autosternfahrt, an der Radsternfahrt sowie die Plakette für die Brieftaubenzüchter, die ihre Tauben für die Feier des Eröffnungstages in den Dienst der Olympischen Spiele stellten. Für alle diese Plaketten verwandte der Künstler eine einheitliche Rückseite: das Symbol der Berliner Spiele, die Glocke, während die Vorderseite sinnfällig die Bedeutung der jeweiligen Veranstaltung zeigt.“

Die Erinnerungsmedaille hat einen Durchmesser von 70 mm, sie wurde in vier verschiedenen Farbabstufungen hergestellt: helles, dunkles, grünliches und rötliches Braun. Ausgegeben wurde die Medaille in einem roten Kartonkästchen mit der Olympia-Glocke als Deckelmotiv.