Reiseführer | Spiele der IX. Olympiade 1928, Amsterdam

Inventarnummer: 11/149-5

Offizielle Ausgabe der „Algemeene Vereeniging voor Vreemdelingen-Verkeer te Den Haag“, unterstützt von Peek & Cloppenburg, zu den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam Thematisiert wird die Anreise, der Ablauf der Spiele. Dazu gibt es allgemeine touristische Informationen zu den Niederlanden.

Einige populäre Sportler aus dieser Zeit werden gesondert vorgestellt:

D.G.A Lowe (ENG)
Olympiasieger über 800 Meter bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris.

Villa Ritola (FIN)
Olympiasieger über 10.000-Meter, 3.000-Meter-Hindernis-Lauf, Querfeldein-Mannschaft, 3.000-Meter-Mannschaftsrennen – zusammen mit Paavo Nurmi – bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris.

Helmut Körnig (D)
Bronzemedaillengewinner im 200-Meter-Lauf, Silber in der 4-mal-100-Meter-Staffel.

Antonius Hendrikus „Antoine“ Mazairac (NL)
Radrennfahrer und Flieger-Weltmeister von 1929.

Hubert Houben (D)
Silbermedaillengewinner mit der 4×100 m-Staffel bei den Olympischen Spielen 1928.

Paavo Nurmi (FIN)
Einer der erfolgreichsten Teilnehmer an Olympischen Spielen überhaupt. Paavo Nurmi errang auf der Mittel- und Langstrecke zwischen 1920-1928 bei Olympischen Spielen ingesamt 12 Siegermedaillen, darunter neun Goldmedaillen und drei Silbermedaillen.

Wim Peters (NL)
Dreispringer

Emil Edvin Wide (SWE)
Er gewann bei den Olympischen Spielen 1920 in Antwerpen im 3000-Meter-Lauf mit der schwedischen Mannschaft die Bronzemedaille. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris gewann er Bronze im 5000-Meter-Lauf und die Silbermedaille über 10.000 Meter. Bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam gewann er über 5.000 m und 10.000 m jeweils die Bronzemedaille.

Ben Paulen (NL)
Niederländischer Meister über 400 Meter.

van Holkema (NL)
Niederländische Fechterin.

Marie Baron (NL) –

Erich „Ete“ Rademacher (D)
Goldmedaille im Wasserball, Silbermedaille über 200 Meter Brust; 2:50,6 Minuten (1928)

Rie Vierdag (NL)
Niederländische Schwimmerin, 100 Meter Freistil: Halbfinale, Frauen, 4 x 100 Meter Freistil: Im Finale disqualifiziert (1928).

Marie Braun (NL)
Niederländische Schwimmerin, 400 Meter Freistil: Silber, 4 x 100 Meter Freistil: Im Finale disqualifiziert 100 Meter Rücken: Gold (1928).

Johnny Weismuller (USA)
Fünffache Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1924 (100 und 400 m Freistil, 4×200 m Freistilstaffel) und 1928 (100 m Freistil und 4×200 m Freistilstaffel). Hinzu kam 1924 außerdem die Bronzemedaille im Wasserball.

Claes Arne Borg (N)
Er gewann bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam die Goldmedaille über 1500 m Freistil und Bronze über 400 m Freistil. Vier Jahre zuvor – bei den Olympischen Spielen 1924 – hatte er auf beiden Strecken Silber gewonnen. Außerdem gewann er 1924 Bronze mit der 4×200 m Freistilstaffel. In seiner aktiven Zeit, während der zwanziger Jahre, stellte er 32 Weltrekorde auf. 1926 wurde er mit der Svenska-Dagbladet-Goldmedaille geehrt.

Helen Mills (USA)
Helen Wills Moody gewann insgesamt 31 Grand-Slam-Titel in Einzel, Doppel und Mixed. Mit 19 Triumphen in den Einzelkonkurrenzen wird sie bis zum heutigen Tage nur von Margaret Smith Court (24) und Steffi Graf (22) übertroffen. Wills triumphierte sieben Mal bei den US-amerikanische Meisterschaften (1923–1925, 1927–1929 und 1931), acht Mal in Wimbledon (1927–1930, 1932, 1933, 1935 und 1938) und vier Mal bei den französischen Meisterschaften (1928–1930, 1932). Bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris gewann sie zudem zwei Goldmedaillen. Zwischen 1919 und 1938 verbuchte die US-Amerikanerin die unglaubliche Bilanz von 398 Siegen bei nur 35 Niederlagen und blieb hierbei zwischen 1927 und 1932 in 158 aufeinanderfolgenden Spielen unbesiegt, ohne auch nur einen einzigen Satz abzugeben. Helen Wills galt über den Zeitraum von acht Jahren als die Nummer 1
der Welt.

Kea Bouman (NL)
Ihr größter Erfolg war der Gewinn der French Open 1927. Im Finale der Damen schlug sie Irene Peacock aus Südafrika in zwei Sätzen mit 6:2, 6:4. Sie war die erste (und bis heute einzige) niederländische Tennisspielerin, die jemals ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Außerdem gewann sie bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris die Bronzemedaille im gemischten Doppel mit ihrem Partner Hendrik Timmer. 1929 gewann sie noch mit der Spanierin Lili Álvarez den Doppeltitel in Paris gegen die Südafrikanerinnen Bobby Heine und Alida Neave mit 7:5,
6:3.

Henri Couet (F)
Er gehörte mit seinen Landsmännern Jean Borotra, Jacques Brugnon und René Lacoste zu den prägenden Tennisspielern der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Berühmt wurden diese Spieler als „Die vier Musketiere“. 1928 löste er Bill Tilden als Nummer 1 im Tennissport ab. Cochet gewann wie Rene Lacoste sieben Grand-Slam-Titel in Frankreich, den USA und England, ohne jedoch auch in Australien zu gewinnen. Außerdem gewann er mit dem französischen Team sechsmal in Folge den Davis Cup.

Henri („Harry“) Léonard Barthelemi Denis (NL)
Niederländischer Fußballer der bei den Olympischen Spielen 1928 den olympischen Eid sprach.

A.E.W. de Jong (NL)
Fechten

Carp (NL)
Steuermann

11-149-5

Eintrittskarte Eröffnungsfeier | Spiele der IX. Olympiade 1928, Amsterdam

Inventarnummer: 11/149-4

Eintrittskarte zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam. Eigentlich begannen die Olympischen Spiele am 17. Mai 1928 mit dem olympischen Hockeyturnier, gefolgt vom Fußballturnier. Die Eröffnungsfeier wurde auf den 28. Juli 1928 festgesetzt.

Die Spiele der IX. Olympiade waren durch einige Neuerungen geprägt, erstmals starteten Frauen in den Leichtathletik- wettbewerben, im 100 und 800-m-Lauf, in der 100-m-Staffel, im Hochsprung und im Diskuswerfen. Auf dem 42 Meter hohen Marathonturm des Stadions brannte zum ersten Mal, für die Dauer der Olympischen Spiele, ein olympisches Feuer, das fortan zum festen Zeremoniell der Spiele zählen sollte.

Eröffnet wurden die Spiele von Prinz Hendrik (Heinrich Wladimir Albrecht Ernst, Herzog zu Mecklenburg), dem Prinzgemahl der niederländischen Königin Wilhelmina, die am Schlusstag der Olympischen Spiele die Medaillen an die Athleten übergab.

Autogramm-Paß | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer. 06/676

„Autogramm-Paß“ von den Olympischen Spielen 1972 in München. Dem Passinhaber wird einleitend erklärt:

„Eine Hilfe für Autogrammjäger! Autogramm heißt „eigenständig geschriebener Name“. Dieser Autogramm-Paß bietet die Möglichkeit, Unterschriften berühmter Persönlichkeiten zu erfassen und zu bewahren. Zettel, Programmhefte und dergleichen fallen nun fort. Die oft so mühsam errungenen Unterschriften sind in diesen Autogramm-Paß besser untergebracht.
Man kann diesen Autogramm-Paß allgemein für verschiedene Persönlichkeiten etc. verwenden. Man kann aber auch für Kunst, Sport, Politik, etc. einen eigenen Pass anlegen. Im Sport kann z.B. kann ein Pass für Mannschaften (Fußball, Eishockey, Skispringen etc.) angelegt werden.
Im Inneren des Paßes trägt der Inhaber seinen Namen und Adresse ein. In den weiteren Blättern werden in der Rubrik „Autogramme“ die Namenszüge des betreffenden Prominenten gegeben. Darunter setzt der Paßinhaber den deutlichen Namen ein und ferner z.B. den Titel des Autogrammgebers (z.B. Weltmeister im 100 mtr. Lauf, Europameister, Olympiasieger im Zehnkampf, Astronaut etc.).
Autogramme auf Foto können, falls kein eigenes Album dafür vorhanden, eingeklebt werden.
Der Autogramm-Paß ist für Autogrammjäger jeden Alters eine kleine Hilfe, ob Politik-, Kunst-, oder Sportinteressent und erhält die Unterschrift von Prominenten zur bleibenden Erinnerung.“