Tennis Polo Boris Becker | Spiele der XXV. Olympiade 1992, Barcelona

Inventarnummer: 11/114

Tennis Polo der Marke Fila, Serie BB, getragen von Boris Becker im Endspiel des Doppelwettbewerbs bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Boris Becker gewann zusammen mit Michael Stich das Doppel gegen die Südafrikaner Wayne Ferreira/Piet Norval mit 7:6, 4:6, 7:6, 6:3.
Andreas Bernhardt, der Schenker dieses außergewöhnlichen Kleidungsstückes, saß während des Matches in der ersten Reihe. Nach dem Spiel warf Boris Becker das Oberteil in die Zuschauermenge, Andreas Bernhardt fing es auf.

11-114

Reithose Andrasch Starke | Prix de l’Arc de Triomphe 2011

Inventarnummer: 11/137

Reithose von Andrasch Starke, getragen beim 90. Prix de l’Arc de Triomphe 2011. Starke siegte auf Danedream vor Shareta (Thierry Jarnet) und Snow Fairy (Frankie Dettori) mit fünf Längen Vorsprung in neuer Bestzeit von 2:24.49 min. Starke ist der erste deutsche Reiter der den legendären „Arc“ gewinnen konnte. Der Prix de l’Arc de Triomphe wird seit dem 3. Oktober 1920 auf der Pariser Pferderennbahn Longchamp im Bois de Boulogne ausgetragen. Es gilt neben dem „Epsom Derby“ in England und dem „Kentucky Derby“ in den USA als eins der prestigeträchtigsten Pferderennen der Welt.

Andrasch Starke, in Hanstedt geboren, gilt als bester deutscher Jockey. Er siegte fünf mal beim Deutschen Derby (1998, 2000, 2002, 2006 und 2008) und gewann in den Jahren 1998 – 2001, 2003 das Deutsche Jockey-Championat. Mit dem Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe krönte er seine bisherige Karriere.

Rückenlehne | Fußballstadion Wankdorf

Inventarnummer: 11/136

Rückenlehne aus dem Wankdorfstadion mit den Sitzplatznummern 217, 218, 219, 220, 221, 222.

1997 stimmte das “Berner Stimmvolk” mit 72% für den Abriss des Wankdorfstadions, an seine Stelle wurde das Stade de Suisse errichtet.

Die Geschichte des Wankdorfstadions begann 1920, der Berner Fussballklub Young Boys (FC YB) spielte und trainierte seit 1904 auf dem Spitalacker-Platz. Dieser genügte im Laufe der Zeit nicht mehr den Ansprüchen des Clubs und so suchte man einen geeigneten Platz für ein neues Stadion, fündig wurde man auf dem Wankdorffeld. Die Architekten Scherler & Berger planten die neue Spielstätte, in nur sieben Monaten Bauzeit wurde m Oktober 1925 das neue Stadion mit 22.000 Plätzen eingeweiht.

In den 1930er Jahren wurde das Fußballspiel zu einem Volks- und Zuschauersport, das bestehende Stadion genügte nicht mehr den Ansprüchen. Die Zuschauerplätze wurden auf 42.000 erhöht und es entstanden die beiden Ecktürme, die sich später zum Wahrzeichen des Wankdorfstadions entwickelten.

Auf dem FIFA-Kongress 1948 in London wurde die 5. Fußball-Weltmeisterschaft in die Schweiz vergeben, als Spielorte wurden festgelegt: Basel, Genf, Zürich, Lugano, Lausanne und natürlich Bern. Die Stadt Bern bewilligte 1950 den Bau eines neuen Stadions. Die Architekten Virgilio Muzzulini und Walter Haemmig schufen ein Fußballstadion mit 56.000 Sitzplätzen und 8.000 Stehplätzen, vom alten Stadion blieben nur die Ecktürme.

Eröffnung war der Pfingstmontag 1954, im Freundschaftsspiel gegen Ungarn verlor die Schweizr mit 0:9, was die Ausnahmestellung der Ungarn im Fußball der frühen 50er Jahren widerspiegelte.

Geschichte schrieb, speziell aus deutscher Sicht, das Fußballstadion Wankdorf im Finale der 5. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, Deutschland gewann gegen die hoch favorisierten Ungarn mit 3:2, das “Wunder von Bern” war geboren.

Das Ende des Wankdorfstadions kam im Jahr 2001, das letzte Spiel, das “Abbruchfest”, fand am 7. Juli 2001 statt, es spielte der BSC Young Boys gegen den FC Lugano 1:1. Der letzte Torschütze im Fußballstadion Wankdorf war Reto Burri.

Am 3. August 2001 wurde das Stadion gesprengt.


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