Fotografie | Gustav-Adolf „Täve“ Schur

Inventarnummer: 11/06-25

Fotografie von  Gustav-Adolf „Täve“ Schur aus den 60er Jahren.
Bildbeschriftung: „Gustav-Adolf Schur: Weltmeister im Straßenradsport 1958, 1959 und Vizeweltmeister 1960; Friedensfahrtsieger 1955 und 1959; Gewinner der Bronzemedaille 1956 und der Silbermedaille 1960 bei den Olympischen Spielen.  Der prominente Sportler wurde in die Volkskammer gewählt und wirkt heute als Sportfunktionär bei der Stärkung der sozialistischen Sportorganisationen der DDR aktiv mit.“

Adidas Fußballschuh | Franz Beckenbauer

Inventarnummer: 95/751

Adidas-Fußballschuh von Franz Beckenbauer, Modell „Cosmos“. Der Fußballspieler Beckenbauer hatte die Angewohnheit seine Fußballschuhe bis zur absoluten Verschleißgrenze zu tragen. Hier ein beeindruckendes Beispiel aus dem Weltmeisterschaftsjahr 1970.

95-751

Tasse zur Weltausstellung 1904 in St. Louis

Inventarnummer: 94/202

Die Spiele zur III. Olympiade fanden im Rahmen der Weltausstellung (Louisiana Purchase Exposition) 1904 in St. Louis statt. Wie schon 1900 in Paris, waren die Olympischen Spiel ein Anhängsel der Weltausstellung, sie dauerten mit vielen Unterbrechungen vom 1. Juli bis 23. November 1904.

„The World´s Fair-St. Louis -1904- Official Souvenir Cup“, emaillierte Souvenirtasse aus Blech zur Weltausstellung 1904 in St. Louis. Abgebildet sind zwei Landkarten der USA, einmal 1803 u. 1903, dazwischen die Abbildungen von Napoleon I und Thomas Jefferson. Es wird an den Kauf der französische Kolonie Louisiana von Napoleon I. für 15 Mio $ erinnert. Auf der Vorderseite eine Darstellung der Stadt St. Louis, „Eads Bridge – St. Louis. Mo. U.S.A.“.

Inoffizielles Maskottchen „Schuss“ | X. Olympische Winterspiele 1968, Grenoble

Inventarnummer: 07/397

Inoffizielles Maskottchen „Schuss“ der X. Olympischen Winterspiele 1968 in Grenoble. „Schuss“ war das erste, damals noch inoffizielle Maskottchen in der Geschichte der Olympischen Spiele. Die Figur zeigt einen stilisierten Skifahrer im blauen Skianzug. Eine große rote Kugel bildete dessen Kopf. Entworfen wurde das Maskottchen von Aline Lafargue .

Puma Fußballschuh „Super Atom“

Inventarnummer: 90/60

Aus einem Puma-Pressetext:

„PUMA-Firmengründer Rudolf Dassler beginnt bereits 1948 – kurz nach Gründung des Unternehmens – mit der Entwicklung von neuartigen Fußballschuhen, die einen optimalen Einsatz bei jedem Wetter und verschiedensten Bodenverhältnissen gewährleisten. Dafür wird das Profil der Schuhe verändert und die Stollen werden nicht mehr, wie bisher üblich, mit der Sohle vernagelt, sondern lassen sich an- und abschrauben.

Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist der PUMA-Fußballschuh „ATOM“, den Dassler bereits 1948/49 auf den Markt bringt. Der deutsche Nationalspieler Herbert Burdenski erzielt im Spiel gegen die Schweiz am 22. November 1950 mit dem „ATOM“ das erste Nachkriegstor und gleichzeitig den Siegtreffer für Deutschland. Nach zweijähriger Entwicklungszeit, in der  Dassler an der Schraubstollentechnik – unter anderem in Zusammenarbeit mit Fußball-Experten wie Sepp Herberger – gearbeitet hat, erproben bereits 1951 erfahrene Spieler aus unterschiedlichen Ligen die revolutionäre Neuentwicklung. Ein Jahr später beginnt PUMA mit der serienmäßigen Produktion des neuen Schraubstollenschuhs, dem „SUPER ATOM“. Die erste Auslieferung der PUMA Schraubstollenschuhe an Spitzensportler und führende Sportfachgeschäfte erfolgt zum Start der deutschen Fußballsaison 1952/53, in der sie auch erstmals auf dem Spielfeld eingesetzt werden. Aus der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die am 21. Juni 1953 Deutscher Fußballmeister wird, tragen insgesamt sieben Spieler die PUMA-Schraubstollenschuhe. Darunter sind Horst Eckel und Werner Liebrich, die aufgrund herausragender sportlicher Leistungen in die deutsche Nationalelf aufgenommen werden. PUMA weist  1953 in einer Anzeigenkampagne auf den erfolgreichen Einsatz des „SUPER ATOM“ bei Deutschlands Fußball-Elite hin.“

90-60