Maskottchen „Kinas“ | 12. UEFA-Europameisterschaft 2004, Portugal

Inventarnummer: 11/31

Maskottchen „Kinas“ von der 12. Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal. Nach einer Holzpuppe, einem Hahn, einem Kaninchen und einem Löwen war „Kinas“ das menschenähnlichste Maskottchen bei einer Fußball-Europameisterschaft. Der Name des Maskottchen, das nach den Vorstellungen der EM-Macher die zum Fußball gehörenden Eigenschaften wie Enthusiasmus, Geschick, Entschlossenheit und Humor verkörpern sollte, war von der Bezeichnung für die fünf Punkte im Waffenschild von Portugals Nationalflagge abgeleitet.

Fotografie | Empfang der DDR-Olympiateilnehmer 1972

Inventarnummer: 11/06-5

Empfang der DDR-Olympiateilnehmer der Olympischen Spiele 1972 in München im Amtssitz des Staatsrates der DDR in Ost-Berlin.
Bildbeschriftung: „Herzliches Gespräch nach der Auszeichnung der DDR-Olympiateilnehmer im Amtssitz des Staatsrates im Oktober 1972 zwischen Willi Stoph, Vorsitzender des Ministerrates und Mitglied des Politbüros des ZK der SED (Mitte), Erich Mielke, Kandidat des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender der Sportvereinigung Dynamo (links), Wolfgang Nordwig (2.v.l.), Dr. Heinz Schöbel, IOC-Mitglied (3.v.l.), Roland Matthes (3.v.r.) und Hans Rietz, Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR.“

Juan Antonio Samaranch | VII. Turn- und Sportfest der DDR – 1983, Leipzig

Inventarnummer: 11/06-3

Fotografie vom VII. Turn- und Sportfest der DDR 1983 in Leipzig. Juan Antonio Samaranch besucht das Turnfest.
Bildbeschriftung (30.07.1983): „IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch richtet während der Sportschau des DTSB Grußworte an die Teilnehmer des VII. Turn- und Sportfest sowie der IX. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR. Weiterhin übergab er eine olympische Fahne, die von Bob-Olympiasieger Meinhard Nehmer (2.v.l.) getragen wurde. R.: Günther Heinze, Mitglied des IOC. M.: Ruth Fuchs und l.: Annelie Erhardt, beide Leichtathletik-Olympiasiegerinnen.“

Fotografie Ingrid Engel-Krämer | Spiele der XVIII. Olympiade 1964, Tokio

Inventarnummer: 11/06-2

Fotografie von der Wasserspringerin Ingrid Engel-Krämer (* 29. Juli 1943 in Dresden) bei der Siegerehrung im Wettbewerb vom 3-m-Brett. Ingrid Engel schrieb schon 1960, bei den Olympischen Spielen in Rom, Sportgeschichte. Sie gewann in beiden Wassersprungdisziplinen (3-m-Brett, 10-m-Turm) die Goldmedaille. Damit unterbrach sie die Siegesserie der US-amerikanischen Springerinnen, die seit 1924 durchgehend beide Wettbewerbe gewonnen hatten. 1964, bei den Olympischen Spielen in Tokio, war sie Fahnenträgerin der gesamtdeutschen Mannschaft. Insgesamt wurde sie vier Mal zur DDR-Sportlerin des Jahres gewählt. Interessant dabei, dass sie 1960 sowohl in der DDR, als auch in der Bundesrepublik zur Sportlerin des Jahres gewählt wurde.

Bildbeschriftung:
„XVIII. Olympische Sommerspiele Tokio 1964 – Goldmedaille für Ingrid Engel-Krämer – Im Kunstspringen der Damen wiederholte die DDR-Springerin Ingrid Engel-Krämer am 12.10.1964 im National Gymnasium in Tokio ihren großartigen Erfolg von Rom. Nach der feierlichen Siegerehrung v.l.n.r.: Jeanne Collier (Silber, USA), Ingrid Engel-Krämer und Mary Willard (Bronze, USA).“

Ehrenpreis Fußball-Torschützenkönig | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 90/519

Ehrenpreis für den Fußball-Torschützenkönig bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Torschützenkönig wurde der Italiener Annibale Frossi (*6. August 1911; † 26. Februar 1999), er erzielte im Verlauf des Turniers sieben Treffer, Italien siegte im Finale gegen Österreich mit 2:1.
Annibale Frossi spielte im Anschluss an die Olympischen Spiele nur noch ein Mal für die Squadra Azzurra, er erzielte einen Treffer bei der Begegnung Italiens gegen Ungarn 1937 in Turin (Endstand 2:0).

Aufgrund seiner starken Kurzsichtigkeit spielte Frossi immer mit Brille. Als Fußballer begann er 1929 bei Udinese, spielte dann u.a. in Padova, Bari, L’Aquila, Ambrosiana-Inter,  Pro Patria, bis er 1945 seine Karriere bei Como Calcio beendete. 1949 wechselte er ins Trainergeschäft, 1956 trainierte er Inter Mailand, 1959 Neapel.

Offizielles Plakat | Spiele der VIII. Olympiade 1924, Paris

Inventarnummer: 92/1088

In einem Wettbewerb wurden insgesamt 150 Entwürfe  für das offizielle Plakat zu den Olympischen Spielen 1924 in Paris eingereicht, das Organisations-Komitee wählte zwei Arbeiten aus. Der erste Plakatentwurf stammt von Jean Droit, er zeigt Athleten mit dem olympischen Gruß vor der französischen Flagge (siehe Abbildung unten). Der zweite Entwurf stammte vom Künstler Orsi, er zeigt einen Speerwerfer vor der Silhouette von Paris. Beide Plakate wurden in einer Auflage von jeweils 10.000 Exemplaren gedruckt.