Fotografie | 56. Kentucky Derby 1931, Louisville

Inventarnummer: 10/288

Zwei Fotografien von dem 56. Kentucky Derby 1931 in Louisville. Das Kentucky Derby ist ein klassisches Galopprennen für dreijährige Vollblüter, es wird seit 1875 ausgetragen und findet immer am ersten Samstag im Mai statt. Im Jahr 1931 gewann das Derby Charley E. Kurtsinger auf Twenty Grand.

Trikot deutsche Fußball-Nationalmannschaft | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010

Inventarnummer: 09/1603

Signiertes Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.

Erstmals in der Geschichte der deutschen WM-Trikots ist das weiße Jersey durch je einen schwarzen, goldenen und roten Längsstreifen auf der Seite gekennzeichnet. Ergänzt werden diese Streifen durch acht feine Linien. Das DFB Wappen mit dem deutschen Adler liegt auf schwarzen Grund und erinnert so an das Trikot von 1996, als die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich Europameister wurde. In den drei goldenen Sternen sind die Jahreszahlen der Weltmeistertitel ’54, ’74 und ’90 geprägt. Das Trikot wird im Nacken durch den goldenen Schriftzug „Deutscher Fußball-Bund“ in klassischer Schreibschrift hervorgehoben.

Das neue „Heimtrikot“ sollte erstmals bei dem Länderspiel am 14.11.2009 gegen Chile in Köln getragen werden. Aufgrund des tragischen Todes von Nationaltorwart Robert Enke fiel dieses Spiel aus. So kam das Trikot am 18.11.2009 in Gelsenkirchen gegen die Elfenbeinküste (2:2) zum Einsatz.

09-1603

Goldmedaille | IV. Olympische Winterspiele 1936, Garmisch-Partenkirchen

Inventarnummer: 90/509

Goldmedaille von den IV. Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen. Die Siegermedaille wurde von dem Künstler Richard Klein aus München entworfen und bei der Firma Deschler und Sohn hergestellt. Die Medaille hat einen Durchmesser von 100 mm, die Bronzemedaille wiegt 296.5 Gramm, die Silbermedaille 322 Gramm und die Goldmedaille 323 Gramm.

Auf der Vorderseite sieht man einen antiken Rennwagen mit Siegesgöttin, rechts vom Wagenende sind die Initialen des Künstlers angeordnet. In der unteren Hälfte sind vor einer Tafel die Sportgeräte der Wettbewerbe der Winterspiele zu sehen: Bob, Ski, Schlittschuhe und Eishockeyschläger, am unteren Rand befindet sich die Inschrift „Garmisch-Partenkirchen. Auf der Rückseite befinden sich die olympischen Ringe und die Umschrift „IV. Olympische Winterspiele 1936“.

Menükarte „Skridskobankett“ | Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1934

Inventarnummer: 97/536

Menükarte des „Skridskobankett“ zum Abschluss der Herrenkonkurrenz bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1934 in Stockholm. Die Weltmeisterschaft wurde gesplittet in die Damen- Herren- und Paarkonkurrenz. Die Damenkonkurrenz fand vom 10. bis 11. Februar 1934 in Oslo/Norwegen statt, die Herrenkonkurrenz vom 16. bis 18. Februar 1934 in Stockholm/Schweden und die Paarkonkurrenz wurde am 23. Februar 1934 in Helsinki/Finnland ausgetragen. Weltmeisterin bei den Damen wurde Sonja Henie aus Norwegen, Weltmeister bei den Herren wurde Karl Schäfer aus Österreich, im Paarlauf war das ungarische Gespann Emilie Rotter und László Szollás erfolgreich.

Auf der Rückseite der Menükarte sind Original-Unterschriften einiger Teilnehmer der Weltmeisterschaft aller Konkurrenzen, darunter (v.o.n.u):

Ester Bornstein/Dänemark – 12. Platz/Damen
Marcus Nikkanen/Finnland – 4. Platz/Herren
Nanna Egedius/Norwegen – 8. Platz/Damen
Grete Lainer/Österreich – 6. Platz/Damen
Karl Zwack/Österreich – 2. Platz/Paarlauf (mit Idi Papez)
Erich Erdös/Österreich – 3. Platz/Herren
Vivi-Anne Hulten/Schweden – 4. Platz/Damen
Ernst Baier/Deutschland – 2. Platz/Herren
Mollie Phillips/USA – 9. Platz/Damen
Gail Bordan/USA – 8. Platz/Herren
Liselotte Landbeck/Österreich – 2. Platz/Damen
Maribel Vinson/USA – 5. Platz/Damen
Karl Schäfer/Österreich – 1. Platz/Herren
Emilie Rotter/Ungarn – 1. Platz/Paarlauf (mit László Szollás)
Maxi Herber/Deutschland – 7. Platz/Damen
Idi Papez/Österreich – 2. Platz/Paarlauf (mit Karl Zwack)
Graham Sharp/GB – 6. Platz/Herren

Die Menuekarte ist ausgestellt auf die WM-Teilnehmerin Edith Michaelis aus Deutschland, sie errang den 11. Platz in der Damenkonkurrenz.

Papiervignette | Spiele der XII. Olympiade 1940, Tokio

Inventarnummer: 97/387

Papiervignette von den vorgesehenen Olympischen Spielen 1940 in Tokio. Auf der IOC-Session 1936 in Berlin wurde Tokio mit 36 zu 26 Stimmen zum Austragungsort der Spiele der XII. Olympiade gewählt, Hauptkonkurrent war die finnische Hauptstadt Helsinki. Aufgrund des japanisch/chinesischen Konfliktes, der sich zum offenen Krieg ausweitete, wurden die Spiele am 16. Juli 1938 an das IOC zurückgegeben.