Goldmedaille | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 07/432

Siegermedaille in Gold von den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta.

Gestaltet wurden die Sieger- und Erinnerungsmedaillen von Malcom Grear Designers. Wie seit 1928 trägt die Vorderseite das von Cassioli entworfene Motiv: Victoria mit erhobener rechten Hand und Lorbeerkranz vor Colosseum. Auf der Rückseite ist als Kennzeichnung der Sportart das entsprechende Piktogramm abgebildet, dazu als Umschrift: „Cenntennial Olympic Games“.
Hergestellt wurden die Medaillen von der Firma Reed and Barten in Taunton/USA, die Maße: 70 mm Durchmesser bei einer Dicke von 5,5 mm.

Die hier gezeigte Medaille stammt aus dem Baseballwettbewerb, im Finalspiel siegte Kuba gegen Japan mit 13:9.

sportmuseum, dsom, sammlungsseite

Siegerdiplom | Spiele der XXVI. Olympiade 1996, Atlanta

Inventarnummer: 10/151

Siegerdiplom in Originalhülle von Omar Luis. Luis war Spieler der kubanischen Baseballmannschaft bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, Kuba gewann das Endspiel gegen Japan mit 13:9 Punkten.

Die Sportart Baseball war von 1992 bis 2008 Teil des olympischen Programms, Kuba konnte in dieser Zeit drei Olympiasiege feiern. Neben dem Erfolg 1996, besiegte Kuba 1992 Taiwan (Chinese Taipei) und 2004 Australien.

Auf der 117. IOC-Session (Vollversammlung) in Singapur wurde beschlossen, Baseball und Softball wieder aus dem offiziellen Programm der Olympischen zu nehmen.

Olympische Fackel | XXI. Olympische Winterspiele 2010, Vancouver

Inventarnummer: 10/148

Olympische Fackel von den XXI. Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Die in Montreal ansässige Firma Bombardier, Anbieter von Schienenverkehrstechnik und Geschäftsflugzeugen, designte und produzierte die Fackel. Aufgrund der tiefen Temparaturen während des Fackellaufs wurde extra ein spezielles Gasgemisch, aus Propan und Isobutan, für die Fackel verwandt.
Am 30. Oktober 2009 startete der Fackellauf, 12.000 Fackelträger trugen die Flamme zu Fuß, auf Ski, mit dem Kanu und dem Motorschlitten über 45.000 km durch 1.037 kanadische Gemeinden, die bislang längste Strecke die in einem Land absolviert wurde. A am 12. Februar 2010 erreichte die Flamme das BC Place Stadium in Vancouver.

Fotografie | Max Schmeling – Hein Domgörgen, 06.11.1927

Inventarnummer: 06/102-13

Max Schmeling mit Hein Domgörgen vor ihrem Kampf um die Europameisterschaft (EBU) und der Deutschen Meisterschaft im Halbschwergewicht am 6. November 1927 im Leipziger Achilleion. Schmeling schlug nach anfänglich ausgeglichenen Kampf Domgörgen in der 7. Runde K. o.

Der Kampf hatte eine besondere Brisanz, Schmeling boxte zusammen mit Domgörgen von 1924 bis 1926 in Köln, Domgörgen galt als bester deutscher Techniker im Ring, Schmeling profitierte von der Zusammenarbeit. Beide hatten den gleichen Manager, Willy Fuchs. Schmeling fühlte sich von Fuchs zurückgesetzt, Fuchs sah in Domgörgen den besseren Boxer, so wechselte Schmeling im Juni 1926 zu Arthur Bülow nach Berlin.
Im Leipziger Achilleion trafen sie nun wieder aufeinander, im Vorfeld wurde vereinbart, dass der Sieger die Gesamtbörse erhalten sollte.