Plakat | 11. Leichtathletik-Europameisterschaft 1974, Rom

Inventarnummer: 88/89-1687, 88/89-1709, 88/89-1717, 88/89-1759

Vier Plakate von den 11. Leichtathletik-Europameisterschaften 1974 in Rom. Die Europameisterschaft fand vom 1. bis 8. August 1974 im Olympiastadion der Spiele von 1960 statt.

Medaillengewinner aus deutscher Sicht:

Herren:

– Klaus-Dieter Bieler, 100 m, 10,35 Sek., Bronzemedaille

– Manfred Ommer, 200 m, 20,76 Sek., Silbermedaille

– Karl Honz, 400 m, 45,04 Sek. (Europarekord), Europameister

– Bernd Herrmann, 400 m, 45,78 Sek., Bronzemedaille

– Thomas Wessinghage, 1500 m, 3:31,1 Min., Bronzemedaille

– Manfred Klaus Kuschmann (DDR), 10000 m, 28:25,75 Min., Europameister

– Michael Karst, 3000 m Hindernis, 3000 m Hindernis, 8:17,91 Min., Bronzemedaille

– Manfred Kokot, Michael Droese, Hans-Jürgen Bombach, Siegfried Schenke (DDR), 4 x 100 m Staffel, 38,99 Sek.,
Bronzemedaille

– Hermann Köhler, Horst-Rüdiger Schlöske, Karl Honz, Rolf Ziegler, 4 x 400 m Staffel, 3:03,52 Min., Silbermedaille

– Bernd Kannenberg, 20 km Gehen, 1:29:38,2 St., Silbermedaille

– Peter Selzer (DDR), 50 km Gehen, 4:04:28,4 St., Bronzemedaille

– Ralf Reichenbach, Kugelstoßen, 20,38 m, Silbermedaille

– Jochen Sachse, Hammerwurf (DDR), Hammerwurf, 74 m, Silbermedaille

– Reinhard Theimer (DDR), Hammerwurf, 71,62 m, Bronzemedaille

– Wolfgang Hanisch (DDR), Speerwurf, 85,46 m, Silbermedaille

– Guido Kratschmer, Zehnkampf, 8132 Pkt., Bronzemedaille

Damen:

– Renate Stecher (DDR), 100 m, 11,23 Sek., Silbermedaille

– Renate Stecher (DDR), 200 m, 22,68 Sek., Silbermedaille

– Rita Wilden, 400 m, 50,88 Sek., Bronzemedaille

– Gunhild Hoffmeister (DDR), 1500 m, 4:02,25 Min. (Europarekord), Europameisterin

– Annelie Ehrhardt (DDR), 100 m Hürden, 12,66 Sek. (Europarekord), Europameisterin

– Annerose Fiedler (DDR), 100 m Hürden, 12,89 Sek., Silbermedaille,

– Doris Maletzki, Renate Stecher, Christina Heinich, Bärbel Eckert (DDR), 4 x 100 m Staffel, 42,51 Sek.
(Weltrekord), Europameisterinnen

– Elfgard Schittenhelm, Annegret Kroniger, Annegret Richter, Inge Helten, 4 x 100 m Staffel, 42,75 Sek.,
Silbermedaille

– Brigitte Rohde, Waltraud Dietsch, Angelika Handt, Ellen Streidt (DDR), 4 x 400 m Staffel, 3:25,21 Min.
(Europarekord), Europameisterinnen

– Rosemarie Witschas (DDR), Hochsprung, 1,95 m (Europarekord), Europameisterin

– Marianne Adam (DDR), Kugelstoßen, 20,43 m, Silbermedaille

– Gabriele Hinzmann (DDR), Diskuswurf, 62,50, Bronzemedaille

– Ruth Fuchs (DDR), Speerwurf, 67,22 m (Weltrekord), Europameisterin

– Jacqueline Todten (DDR), Speerwurf, 62,10 m, Silbermedaille

– Burglinde Pollak (DDR), Fünfkampf, 4678 Pkt., Silbermedaille

Pinguin „Pudgy“ | XVIII. Olympische Winterspiele 1998, Nagano

Inventarnummer: 98/111

Pinguin  „Pudgy“ des IT-Unternehmens IBM zu den  XVIII. Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano. Ein freundlich animierter Pinguin namens „Pudgy“ führte durch die von IBM eingerichtete Internetseite „Fan-Mail“. Diese Seite konnte genutzt werden, um Fragen direkt an die Athleten im olympischen Dorf zu stellen. Nagano war der zweite Einsatz von „Pudgy“ nach den Olympische Spielen von Atlanta 1996.

Zugangsberechtigung „Deutsches Haus“ | XVIII. Olympische Winterspiele 1998, Nagano

Inventarnummer: 98/127

Zugangsberechtigung für das „Deutschen Haus“ während der XVIII. Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano, ausgestellt auf  Markus Zimmermann. Auf der Eisbahn „Spiral“ im Stadtbezirk Asakawa von Nagano errang Markus Zimmermann zusammen mit Bobpilot Christoph Langen die Bronzemedaille im Zweierbob. In der Viererbobkonkurrenz konnte Zimmermann mit Bob GER-2 (Christoph Langen, Markus Zimmermann, Marco Jakobs, Olaf Hampel) den Olympiasieg vor SUI-1 und FRA-1 sichern.

Briefmarkensatz | XVIII. Olympische Winterspiele 1998, Nagano

Inventarnummer: 98/174

Briefmarkensatz von den XVIII. Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano mit Poststempel des olympischen Dorfes vom 16. Februar 1998.

Sportmotive der Briefmarken:
– Snowboard
– Curling
– Eisschnelllauf
– Langlauf
– Ski Alpine

Abgebildet sind die Maskottchen Sukki, Nokki, Lekki und Tsukki – The Snowlets, das Logo der Spiele und dazu der Text in japanisch, englisch und französischer Sprache: „From around the world – the flower as one.“, „I want the winter my friend, and meet people around the world.“, „My dream come true in Nagano.“

Tennisschläger Michael Stich | Lawn Tennis Championships Wimbledon, 4. Juli 1997

Inventarnummer: 10/139

Tennisschläger von Michael Stich. Mit diesem Schläger spielte Stich am 4. Juli 1997 das Halbfinale der Lawn Tennis Championships in Wimbledon gegen Cedric Pioline, er verlor das Spiel knapp in fünf Sätzen. Schon im Vorfeld kündigte Stich sein Karriereende, aufgrund chronischer Schulterbeschwerden, nach diesem Turnier an. Somit beendete Michael Stich mit diesem Schläger seine Karriere.

Handschriftlich auf Schlägergriff: „4.7.97 – Mein Schläger meines letzten Matches, Cedric Pioline 7:6 | 2:6 | 1:6 | 7:5 | 4:6 Michael Stich“

Michael Stich übernahm im Jahr 2002  kurzzeitig das Amt des deutschen Davis-Cup-Teamkapitäns, seit 2009 ist er Direktor der German Open am Rothenbaum.

Plakat | 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010, Südafrika

Inventarnummer: 09/79

Plakat zur 19. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Eröffnungsspiel fand am 11. Juni 2010 im  Soccer City Stadion in Johannesburg ausgetragen. Erstmals findet die Endrunde einer Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt, es werden 32 Nationalmannschaften teilnehmen:

aus Europa

aus Südamerika

aus Nord- und Mittelamerika

aus Afrika

aus Asien

aus Ozeanien

Teilnehmerabzeichen „Kunst“ | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 88/938

Teilnehmerabzeichen zu den Kunstwettbewerben (Rundfunk) bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.

Der offizielle Bericht schreibt: „Eine sehr wichtige Aufgabe war der Entwurf für das Olympia-Abzeichen, das von allen Wettkämpfern und den in amtlicher Eigenschaft bei den Olympischen Spielen tätigen Persönlichkeiten getragen werden sollte, und das gleichzeitig den Zweck hatte, den Träger je nach seiner Funktion zu unterscheiden. Man beschloß, dem bewährten Beispiel von Los Angeles zu folgen und eine Kombination von Metall und Band zu wählen. Von den sieben am Wettbewerb beteiligten Künstlern löste Prof. Walter Raemisch nach Beschluß des Preisgerichts die Aufgabe am besten. Er schuf eine Verbindung zwischen dem Wahrzeichen der Stadt Berlin, dem Brandenburger Tor, und dem Symbol der Olympischen Spiele, den fünf ineinander geschlungenen Ringen. Das Abzeichen erlaubte eine Kombination mit verschiedenfarbigen Bändern und war gleichzeitig mit einem freien Feld versehen, in das die Gruppenbezeichnung der Träger eingraviert wurde. Als Metall wurde Tombak, altversilbert, gewählt. Die Herstellung übernahm die Firma Lauer, Nürnberg. Sie löste zur Zufriedenheit die nicht leichte Aufgabe, die infolge der überaus starken Beteiligung benötigten Mengen von 14 000 Abzeichen rechtzeitig bis zur Eröffnung der Spiele herzustellen.

Nachdem bereits seit dem Jahre 1935 die Olympischen Ringe als Werbenadel für die Spiele in den Verkauf gekommen waren und einen Gesamtabsatz von 400 000 Stück gefunden hatten, beschloß das Organisationskomitee, vom Tage der Eröffnung der Spiele an ein Besucher-Abzeichen zum Verkauf zu bringen, das von jedem gekauft werden konnte. Der Entwurf wurde wiederum Prof. Raemisch übertragen, der hierfür ebenfalls die Symbole von Berlin und der Olympischen Spiele, aber in umgekehrter Folge wie beim Olympia-Abzeichen, verwandte. So entstand ein besonders hübsches Abzeichen, das inTombak, elfenbeinfarbig emailliert, in einer Auflage von 675000 Stück verkauft wurde. Das gleiche Abzeichen in vergrößerter Form fand als Auto-Plakette Verwendung, die in beschränktem Umfange zum Verkauf kam.“