Plakat Maskottchen „Vučko“ | XIV. Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo

Inventarnummer: 09/1575

Offizielles Plakat von den XIV. Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo, abgebildet ist Maskottchen „Vučko“. Die Leser der wichtigsten Tageszeitungen Jugoslawiens konnten unter mehreren Entwürfen wählen. Das von Jože Trobec gezeichnete Maskottchen gewann den Wettbewerb, erst hieß es  „Jahorinko“, dann hörte es auf den bekannten Namen „Vučko“.

Boxhandschuhe | Muhammad Ali

Inventarnummer: 06/202

Boxhandschuhe von Muhammad Ali mit einer Widmung an den Radioreporter Kurt Brumme: „Muhammad Ali The greates Boxer of all Times & Three Time Heavy Weight Champion of the World 64 – 74 – 78 To the Voice of Germany Kurt Brumme from Muhammad Ali Sept 22-81 Peace“.
Als Ali diese Widmung am 22. September 1981 schrieb, kurz vor seinem letzten Kampf als Profi, waren sie schon oft zusammengetroffen. Denn Brumme entwickelte zwar Leidenschaften für viele Sportarten, doch das Boxen war seine große Liebe. Schon 1960 war er dabei, als Ali, der sich damals noch Cassius Clay nannte,  das olympische Boxturnier von Rom gewann. Fortan besuchte Brumme so viele Ali-Kämpfe wie möglich, um den vielleicht charismatischsten aller Sportler zu begleiten. Brumme war am Mikrofon, als Ali 1964 in Miami, im Kampf gegen Sonny Listen, diesen legendären Schlachtruf „Float like a butterfly, sting like a bee“ (Schweben wie ein Schmetterling, zustechen wie eine Biene) kreierte und erstmals Weltmeister aller Klassen wurde. Und er war Zeuge der Jahrhundert-Kämpfe 1974 in Kinshasa gegen George Foreman und 1978 in New Orleans gegen Leon Spinks.

Erinnerungsmedaille | Spiele der VIII. Olympiade 1924, Paris

Inventarnummer: 86/84

Erinnerungsmedaille von den Olympischen Spielen 1924 in Paris. Die von Raoul Benard entworfene Medaille hat einen Durchmesser von 55 mm, ein Gewicht von 72 gr. und wurde in einer Auflage von 9.500 Exemplaren produziert. Auf der Vorderseite sieht man eine Siegesgöttin die einem Athleten einen Lorbeerkranz auf den Kopf setzt. Die Rückseite zeigt die Silhouette von Paris, zu erkennen sind Notre Dame, Ile de la Cité und Pont Neuf.

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Plakat | VI. Juegos Panamericanos 1971, Cali

Inventarnummer: 88/89-1811

Plakat zu den VI. Panamerikanischen Spielen, sie fanden zwischen dem 30. Juli und 13. August 1971 in Cali/Kolumbien statt. Es nahmen 2935 Athleten aus 32 Ländern teil, es gab Entscheidungen in 17 Sportarten. Das Plakat wurde von Thereza Negreiros gestaltet.

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Plakat | 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 88/89-1816

Plakat zur 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien.

Aufgrund der herrschenden Militärdiktatur in Argentinien, die bis 1983 andauerte, stand der Austragungsort der Weltmeisterschaft im Vorfeld unter starker Kritik, zu einem Boykott kam es jedoch nicht.

Die Mannschaft aus der Bundesrepublik startete mit einem 0:0 gegen Polen in das Turnier, im Anschluss gewann die Mannschaft um Helmut Schön gegen Mexiko mit 6:0. Das letzte Gruppenspiel endete torlos 0:0 gegen Tunesien. Trotz dieser Ergebnisse wurde Deutschland Gruppen-Zweiter.

In der zweiten Runde traf Deutschland auf Italien (0:0), spielte gegen die Niederlande 2:2, um dann, am 21. Juni 1978, in Córdoba auf Österreich zu treffen. Österreich hatte nach Niederlagen gegen die Niederlande (1:5) und Italien (0:1)), keine Möglichkeit in das Achtel-Finale einzuziehen. Das Spiel gegen die Bundesrepublik, aus der Sicht Österreichs, war somit vollkommen bedeutungslos.

Der Spielverlauf: Karl-Heinz Rummenigge schießt in der 19. Minute das 1:0, die Führung hält bis zur 59. Minute, Eigentor Berti Vogts. 66. Spielminute, Hans Krankl an der Strafraumgrenze, er kommt zum Schuss, Tor für Österreich.
Nach einem Freistoß gelingt Hölzenbein mit einem Kopfball der Ausgleichstreffer zum 2:2. Es sind nur noch wenige Minuten zu spielen, Krankl kommt von links, er überläuft zwei deutsche Abwehrspieler und überwindet Sepp Maier, Österreich gewinnt mit 3:2, Deutschland scheidet aus dem Turnier aus.

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Plakat | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 88/89-1817

Die Olympischen Spiele 1980 fanden vom 19. Juli bis zum 3. August 1980 in Moskau (UdSSR) statt. Sie waren nach den Spielen von Montreal/Kanada vier Jahre zuvor die zweiten Boykottspiele. Die Eröffnungsfeier und Abschlussfeiern wurden im Zentralen Leninstadion abgehalten. Während die sowjetische Hauptstadt Schauplatz der meisten olympischen Wettbewerbe war, fand das Fußballturnier neben Moskau auch in Leningrad, Kiew (Ukrainische SSR) und Minsk (Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik) statt, die Segelwettbewerbe wurden nach Tallinn in die Estnische SSR ausgelagert.

Offizielles Werbeplakat mit brennender olympischer Fackel

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