Skiflughelm | Martin Schmitt

Inventarnummer: 09/1577

Signierter Skiflughelm von Martin Schmitt. Bereits seit 1999 trägt Martin Schmitt die violette Kopfbedeckung des Schokoladenherstellers Milka.

Der für den SC Furtwangen startenden Schmitt gehört zu den erfolgreichsten deutschen Skispringern überhaupt, er errang zweimal olympisches Edelmetall. 1998 in Nagano  gewann er auf der Großschanze zusammen mit Sven Hannawald, Hansjörg Jäkle und Dieter Thoma die Silbermedaille. Vier Jahre später, 2002 in Salt Lake City, sprang das deutsche Team (Martin Schmitt, Sven Hannawald, Stephan Hocke, Michael Uhrmann) vor der Mannschaft aus Finnland auf den ersten Rang, der Vorsprung betrug nur 0,1 Punkte.

Nicht minder erfolgreich war Martin Schmitt bei Weltmeisterschaften, bereits 1997, bei der WM in Trondheim, sprang die deutsche Mannschaft (Martin Schmitt, Christof Duffner, Hansjörg Jäkle, Dieter Thoma) auf der Großschanze zur Bronzemedaille. 1999 im österreichischen Ramsau und 2001 im finnischen Lahti wurde Martin Schmitt Weltmeister im Einzelspringen und im Mannschaftswettbewerb. Abgerundet wurden die Tage in Südfinnland mit den Erfolgen auf der Normalschanze, Silber für Martin Schmitt im Einzelwettbewerb und Bronze  in der Teamwertung  (Sven Hannawald, Michael Uhrmann, Alexander Herr, Martin Schmitt).
Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2005 in Oberstdorf errang das deutsche Team (Martin Schmitt, Michael Neumayer, Michael Uhrmann, Georg Späth) die Silbermedaille auf der Normalschanze.
2009 im tschechischen Liberec wurde Martin Schmitt hinter Andreas Küttel aus der Schweiz Vizeweltmeister auf der Großschanze.

Insgesamt siegte Martin Schmitt bei 28 Weltcupspringen, gewann zweimal den Gesamtweltcup. In der Saison 1998/99 und 2000/01 war er Sieger im Skiflug-Weltcup.

Plakat Maskottchen „Vučko“ | XIV. Olympische Winterspiele 1984, Sarajevo

Inventarnummer: 09/1575

Offizielles Plakat von den XIV. Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo, abgebildet ist Maskottchen „Vučko“. Die Leser der wichtigsten Tageszeitungen Jugoslawiens konnten unter mehreren Entwürfen wählen. Das von Jože Trobec gezeichnete Maskottchen gewann den Wettbewerb, erst hieß es  „Jahorinko“, dann hörte es auf den bekannten Namen „Vučko“.

Boxhandschuhe | Muhammad Ali

Inventarnummer: 06/202

Boxhandschuhe von Muhammad Ali mit einer Widmung an den Radioreporter Kurt Brumme: „Muhammad Ali The greates Boxer of all Times & Three Time Heavy Weight Champion of the World 64 – 74 – 78 To the Voice of Germany Kurt Brumme from Muhammad Ali Sept 22-81 Peace“.
Als Ali diese Widmung am 22. September 1981 schrieb, kurz vor seinem letzten Kampf als Profi, waren sie schon oft zusammengetroffen. Denn Brumme entwickelte zwar Leidenschaften für viele Sportarten, doch das Boxen war seine große Liebe. Schon 1960 war er dabei, als Ali, der sich damals noch Cassius Clay nannte,  das olympische Boxturnier von Rom gewann. Fortan besuchte Brumme so viele Ali-Kämpfe wie möglich, um den vielleicht charismatischsten aller Sportler zu begleiten. Brumme war am Mikrofon, als Ali 1964 in Miami, im Kampf gegen Sonny Listen, diesen legendären Schlachtruf „Float like a butterfly, sting like a bee“ (Schweben wie ein Schmetterling, zustechen wie eine Biene) kreierte und erstmals Weltmeister aller Klassen wurde. Und er war Zeuge der Jahrhundert-Kämpfe 1974 in Kinshasa gegen George Foreman und 1978 in New Orleans gegen Leon Spinks.

Erinnerungsmedaille | Spiele der VIII. Olympiade 1924, Paris

Inventarnummer: 86/84

Erinnerungsmedaille von den Olympischen Spielen 1924 in Paris. Die von Raoul Benard entworfene Medaille hat einen Durchmesser von 55 mm, ein Gewicht von 72 gr. und wurde in einer Auflage von 9.500 Exemplaren produziert. Auf der Vorderseite sieht man eine Siegesgöttin die einem Athleten einen Lorbeerkranz auf den Kopf setzt. Die Rückseite zeigt die Silhouette von Paris, zu erkennen sind Notre Dame, Ile de la Cité und Pont Neuf.

86-84

Plakat | VI. Juegos Panamericanos 1971, Cali

Inventarnummer: 88/89-1811

Plakat zu den VI. Panamerikanischen Spielen, sie fanden zwischen dem 30. Juli und 13. August 1971 in Cali/Kolumbien statt. Es nahmen 2935 Athleten aus 32 Ländern teil, es gab Entscheidungen in 17 Sportarten. Das Plakat wurde von Thereza Negreiros gestaltet.

88-89-1811

Plakat | 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978, Argentinien

Inventarnummer: 88/89-1816

Plakat zur 11. FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien.

Aufgrund der herrschenden Militärdiktatur in Argentinien, die bis 1983 andauerte, stand der Austragungsort der Weltmeisterschaft im Vorfeld unter starker Kritik, zu einem Boykott kam es jedoch nicht.

Die Mannschaft aus der Bundesrepublik startete mit einem 0:0 gegen Polen in das Turnier, im Anschluss gewann die Mannschaft um Helmut Schön gegen Mexiko mit 6:0. Das letzte Gruppenspiel endete torlos 0:0 gegen Tunesien. Trotz dieser Ergebnisse wurde Deutschland Gruppen-Zweiter.

In der zweiten Runde traf Deutschland auf Italien (0:0), spielte gegen die Niederlande 2:2, um dann, am 21. Juni 1978, in Córdoba auf Österreich zu treffen. Österreich hatte nach Niederlagen gegen die Niederlande (1:5) und Italien (0:1)), keine Möglichkeit in das Achtel-Finale einzuziehen. Das Spiel gegen die Bundesrepublik, aus der Sicht Österreichs, war somit vollkommen bedeutungslos.

Der Spielverlauf: Karl-Heinz Rummenigge schießt in der 19. Minute das 1:0, die Führung hält bis zur 59. Minute, Eigentor Berti Vogts. 66. Spielminute, Hans Krankl an der Strafraumgrenze, er kommt zum Schuss, Tor für Österreich.
Nach einem Freistoß gelingt Hölzenbein mit einem Kopfball der Ausgleichstreffer zum 2:2. Es sind nur noch wenige Minuten zu spielen, Krankl kommt von links, er überläuft zwei deutsche Abwehrspieler und überwindet Sepp Maier, Österreich gewinnt mit 3:2, Deutschland scheidet aus dem Turnier aus.

88-89-1816