Plakat “Tennis” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer. 88/89-1844

Offizielles Plakat zur Demonstrationssportart „Tennis“ bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Zwischen 1896 und 1924 gehörte der Tennissport zum Programm der Olympischen Spiele. 1984 trat Tennis, nach 1968 in Mexiko, ein zweites Mal als Demonstrationssportart an. Ab 1988 gehörte der „Weiße Sport“ dann wieder offiziell zu den Olympischen Spielen.
Das Endspiel der Damen im Los Angeles Tennis Center gewann die erst 15 jährige Steffi Graf, sie konnte sich mit 1:6, 6:3, 6:4 gegen die Jugoslawin Sabrina Goles durchsetzen. Im Endspiel der Herren schlug Stefan Edberg dem Mexikaner Francisco Maciel mit 6:1, 7:6.

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Plakat “Fencing” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1845

Offizielles Plakat “Fencing” von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Das olympische Fechtturnier fand im Convention Center von Long Beach statt.
Cornelia Harnisch aus Frankfurt/Main kämpfte sich bis in das Florett-Finale, zum Schluss hieß es 3:8 für die Chinesin Luan, Harnisch gewann die Silbermedaille. Noch besser lief es im Mannschaftswettbewerb, zusammen mit Sabine Bischoff, Zita Funkenhauser, Christiane Weber und Ute Wessel setzt Cornelia Harnisch den entscheidenden Treffer, mit 9:5 gegen Rumänien gewann die Mannschaft aus der Bundesrepublik zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Fechtsports die Goldmedaille.

Elmar Borrmann, Volker Fischer, Gerhard Heer, Rafael Nickel und Alexander Pusch gewannen mit 8:5 gegen die hoch favorisierte Mannschaft aus Frankreich die Goldmedaille im Degen-Mannschaftswettbewerb.

Matthias Behr aus Tauberbischofsheim errang im Florett Einzel die Silbermedaille.

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Plakat “Cycling” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1847

Offizielles Plakat “Cycling” von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Die aus Stuttgart stammende Sandra Schuhmacher war die erste Bronzemedaillengewinnerin des olympischen Straßenrennens der Frauen, erst kurz vor der Ziellinie wurde sie von den beiden US-Amerikanerinnen Connie Carpenter-Phinney und Rebecca Twigg überspurtet.

Auf der Bahn gewann Fredy Schmidtke aus Köln knapp vor dem Kanadier Curtis Harnett das 1.000 m Zeitfahren. In der 4.000 m Verfolgung errang Rolf Gölz im Einzel die Silbermedaille, mit der Mannschaft (zusammen mit Reinhard Alber, Roland Günther und Michael Marx) die Bronzemedaille. Uwe Messerschmidt aus Schwäbisch Gmünd konnte hinter dem Belgier Roger Ilegems die Silbermedaille im 50 km Punktefahren sichern.

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LED Stoppuhr | Cronus 2D

Inventarnummer: 96/1556

LED Stoppuhr des Herstellers Cronus Precision Produkts, Santa Clara, Kalifornien. Das Modell 2D stammt aus der Mitte der 1970er Jahre. Die 2D war in der Lage, Einzelzeiten simultan aus einer “Fortschrittszeit” zu messen und diese zu addieren. Die hier abgebildete Cronus 2D ist voll funktionstüchtig.

 

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Silbermedaille | Spiele der XIV. Olympiade 1948, London

Invebtarnummer: 91/331

Silbermedaille von den Olympischen Spielen 1948 in London. Gestaltet und geprägt wurde die Medaillen bei der Fa. John Pinches Ltd. Gestalterisch wurde seit den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam die von Cassioli entworfene Siegermedaille verwendet. Auf der Vorderseite links sitzt eine Victoria. In der rechten erhobenen Hand hält sie einen Lorbeerkranz und in der linken einen Palmzweig. Auf der Rückseite wird eine Szene der antiken Olympischen Spiele dargestellt. Der Athlet auf der Schulter soll Diagoras aus Rhodos sein, er war der Stammvater der berühmtesten antiken Athletenfamilie. Er siegte bei den Spielen der 79. Olympiade im Faustkampf. Seine Söhne Akusilaos und Damagetos siegten ebenfalls im Faustkampf, auch sein jüngster Sohn Dorius siegte in dieser Disziplin. Die Rückseite der Cassioli-Medaille wurde bis 1968 verwendet.

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Plakat “Soccer” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1849

Offizielles Plakat “Soccer” von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Bisher ungeahnter Zuschauerzuspruch erfuhr das olympische Fußballturnier. Zum Eröffnungsspiel in Palo Alto kamen über 78.000 Zuschauer, zu der Partie Brasilien gegen Italien über 83.000, die Begegnung Frankreich gegen Jugoslawien sahen 97.000 Zuschauer. Das Endspiel in der Rose Bowl von Pasadena, Frankreich siegte über Brasilien mit 2:0, sahen über 101.000 Zuschauer. Insgesamt wurden 1.421.000 Besucher bei dem olympischen Fußballturnier gezählt, ein Schnitt von 44.400 Zuschauern pro Spiel.

 
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Startnummer | Spiele der XI. Olympiade 1936, Berlin

Inventarnummer: 06/472

Startnummer von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Die Nummer 832 gehörte zu Karl-Heinz Becker. Becker war neben Edmund Stadler und Max Syring einer von drei deutschen Läufern über die 5000 m Strecke. Am 4. August wurde in drei Vorläufen die Finalisten ermittelt, Stadler schied im ersten-, Becker im zweiten- und Syring im dritten Vorlauf aus. Olympiasieger wurde der Finne Gunnar Höckert knapp vor seinem Landsmann Lehtinen und dem Schweden Jonsson.

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Plakat “Canoeing” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1850

Offizielles Plakat “Canoeing” von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Die Kanuwettbewerbe fanden auf dem Lake Casitas statt, erstmals war der Viererkajak der Frauen Teil des Wettkampfprogramms.

Ulrich „Ulli“ Eike, Barbara Schüttpelz und Josefa Idem waren die Medaillengewinner aus bundesrepublikanischer Sicht. Eike gewann Gold im Einer-Canadier 1000 m, Schüttpelz gewann Silber im Einer-Kajak 500 m, Idem zusammen mit Schüttpelz konnten die Bronzemedaille im Zweier-Kajak 500 m sichern.

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Plakat “Modern Pentathlon” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1851

Offizielles Plakat „Modern Pentathlon“ von den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Der Wettbewerb im Modernen Fünfkampf fand in Coto de Caza, 130 Kilometer süd-östlich von Los Angeles im Trabuco Canyon statt. Am ersten Tag wurde ein 600 m Reitparcours mit 15 Hindernissen bewältigt, am zweiten Tag das Degenfechten, am dritten Tag 300 m Schwimmen, am vierten Tag das Schießen und schließlich zum Abschluss ein 4.000 m Geländelauf.
Der Schwede Svante Rasmuson brach 50 m vor dem Ziel des Geländelaufes aufgrund der körperlichen Belastung zusammen, damit war der Weg für Daniele Masala aus Italien zu Gold frei, Rasmuson blieb die Silbermedaille.

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Plakat “Boxing” | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1852

Offizielles Plakat zum Boxwettbewerb bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Außer im Bantam-, Mittel- und Halbschwergewicht gingen alle Titel in die USA. Nur ein einziger Amerikaner verlor nach Punkten, Virgil Hill unterlag dem Südkoreaner Joon Sup Shin. Shin gewann das erste Boxgold für sein Land überhaupt.

Das Boxturnier war geprägt von mangelhafter und parteiischer Schiedsrichterleistung, Südkorea drohte mit dem Rückzug seiner Staffel, Nigeria legte Protest beim Internationalen Olympischen Komitee ein.

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