Plakat „Judo“ | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1857

Offizielles Plakat zum Judowettbewerb bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Peter Seisenbacher aus Österreich schrieb Olympiageschichte. Der damals 24 jährige Goldschmied aus Wien errang im Mittelgewicht die dritte Goldmedaille für Österreich bei Olympichen Spielen nach dem Zweiten Weltkrieg überhaupt. Trotz einer schlechten Auslosung und einem tobenden Publikum im Finalkampf gegen den Amerikaner Bobby Berland, wurde Seisenbacher Olympiasieger. Im Vorfeld absolvierte Peter Seisenbacher sieben Trainingslager an der Tokai-Universität, wo er unter anderem mit dem japanischen Superstar Yamashita trainierte.

Aus deutscher Sicht errang Frank Wieneke die Goldmedaille im Halbmittelgewicht, zusammen mit Peter Seisenbacher waren das die einzigen europäischen Siege im Judo. Bronze gewann Günther Neureuther im Halbschwergewicht und Arthur Schnabel in der Offenen Klasse.

88-89-1857

Plakat „Team Handball“ | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1858

Offizielles Plakat zum Handballturnier bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Nach dem Boykott traten die DDR, die Sowjetunion, die Tschechoslowakei, Ungarn, Polen und Kuba nicht an. Als „Ersatz“ wurden fünf Mannschaften aus der Europa-Qualifikation und eine Mannschaft aus Asien benannt. Es nahmen teil die Bundesrepublik Deutschland, die Schweiz, Schweden, Spanien und Island, hinzu kam aus Asien Südkorea.
In der Vorrunde wurde Deutschland mit 10:0 Punkten Gruppenerster. Im Finale traf die Mannschaft aus Westdeutschland auf Jugoslawien, das Spiel ging knapp mit 18:17 verloren.
Der deutsche Mannschaftskader bestand aus Jochen Fraatz, Thomas Happe, Arnulf Meffle, Rüdiger Neitzel, Michael Paul, Dirk Rauin, Siegfried Roch, Michael Roth, Ulrich Roth, Martin Schwalb, Uwe Schwenker, Thomas Springel, Andreas Thiel, Klaus Wöller, Erhard Wunderlich und Trainer Simon Schobel

Die westdeutsche Damenmannschaft teilte sich mit den USA, mit jeweils vier Punkten, den vierten Platz.

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Plakat „Volleyball“ | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1859

Offizielles Plakat zum Volleyballturnier bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Das Volleyballturnier wurden vom 29. Juli bis 11. August in der Long Beach Arena ausgetragen. Die deutsche Damen-Mannschaft, bestehend aus Terry Place-Brandel, Beate Bühler, Ute Hankers, Ruth Holzhausen, Almut Kemperdick, Renate Riek, Birgitta Rühmer, Andrea Sauvigny, Marina Staden, Sigrid Terstegge, Regina Vossen, Gudrun Witte, errang nach einem 3:0 Sieg gegen Kanada und einer Niederlage gegen Südkorea in der Finalrunde den sechsten Platz.

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Plakat „Archery“ | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1860

Offizielles Plakat zum Bogenschießen bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. Bei den Männer gewann Darrell Pace (USA) vor Richard McKinney (USA) und Hiroshi Yamamoto (Japan). Bei den Damen siegte die erst 17 jährige Südkoreanerin Seo Hyang-Soon mit olympischen Rekord von 2568 Punkten vor der Chinesin Li Lingjuan und der zweiten Südkoreanerin Kim Jin-Ho.

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Plakat „Swimming“ | Spiele der XXIII. Olympiade 1984, Los Angeles

Inventarnummer: 88/89-1861

Offizielles Plakat zum Schwimmwettbewerb der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles.  Mit jeweils drei Goldmedaillen waren die US-Amerikaner Ambrose Gaines und Rick Carey die erfolgreichsten Schwimmer bei den Spielen. Gaines gewann Gold über 100-Meter-Freistil, dazu war er mit der 100-Meter-Freistil-Staffel und der 100-Meter-Lagen-Staffel siegreich.
Carey gewann die 100 und 200-Meter-Rücken sowie in der 100-Meter-Lagen-Staffel.

Bei den Damen schwamm Tracy Caulkins (USA) drei Mal zu Gold,  über 200 m Lagen, über 400 m und mit der 4×100 m Lagen-Staffel

Aus deutscher Sicht holte Michael Groß 2x Gold und 2x Silber. Die deutsche Lagenstaffel der Damen mit Svenja Schlicht, Ute Hasse und Ina Beyermann errang den dritten Platz. Ebenfalls Bronze holte Karin Seick über 100-Meter-Lagen.

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olympischen

Wettkampfbody der DDR Olympiamannschaft | Spiele der XXII. Olympiade 1980, Moskau

Inventarnummer: 95/1091

Wettkampfbody  von Christina Lathan, getragen bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Lathan lief am 9. Mai 1976 in Dresden Weltrekord über die 400 m in 49.77 Sekunden. Zwei Monate später, bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, errang sie hinter der Polin Irena Szewińska die Silbermedaille. In der 4 x 400 m Staffel holte sie zusammen mit Doris Maletzki, Brigitte Rohde und Ellen Streidt die Goldmedaille.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann sie hinter Marita Koch (Gold) und der Tschechin Jarmila Kratochvílová die Bronzemedaille. Mit der Staffel, zusammen mit Gabriele Löwe, Barbara Krug und Marita Koch erreichte sie die Silbermedaille.

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Goldmedaille | Spiele der XX. Olympiade 1972, München

Inventarnummer: 06/741-1

Goldmedaille von den Olympischen Spielen 1972 in München. Erstmals seit 1928 wurde die Rückseite der Siegermedaillen neu gestaltet, verschiedene Künstler reichten Entwürfe ein. Das OK wählte den Vorschlag von Gerhard Marcks, einem der letzten lebenden Meister des Bauhauses. Als Motiv hatte er die Schulzpatrone der Kampfspiele und der Freundschaft Castor und Pollux gewählt.
Erstmals bei Olympischen Spielen ersetzte eine Kette das bisher übliche Seidenband. 90 cm lang wurden Ankerglieder aus 7,5 mm dickem Messing-Material aneinandergefügt und über eine Öse an die Medaille angeschraubt. Sie wurden je nach dem Farbton der Medaille bronziert, versilbert oder vergoldet.
Zum ersten Mal wurden auf dem Medaillenrand der Wettbewerb, der volle Name des Siegers und seine Nationalität eingeprägt, insgesamt wurden 1109 Medaillen hergestellt.

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